Honeypot: Neues Jobportal für IT-Fachkräfte mit Matching-Test startet

Das deutsche Karriereportal Honeypot eröffnet ein Büro in Österreich. Erstmals wird bei einem Jobportal die Bewerbung umgekehrt. Wie Unternehmen und IT-Jobwerber ab 16. September 2019 hierzulande zusammenfinden sollen.

Honeypot: Neues Jobportal für IT-Fachkräfte mit Matching-Test startet

Das IT-Fachkräfteportal Honeypot eröffnet ein Büro in Wien und will Unternehmen in Österreich einen leichteren Zugang zu Softwareentwicklern und anderen IT-Spezialisten bieten.
Ein Service, das auf dem gravierenden Fachkräftemangel fußt. Ein Drittel der Unternehmen in Österreich gibt an, Probleme dabei zu haben, IT-Mitarbeiter zu finden. Laut Bitkom sind es bei den jungen österreichischen Start-ups sogar 62 Prozent. In Deutschland ist der Fachkräftemangel, alleine im IT-Bereich ebenfalls eklatant. Dort wurden im Tech-Sektor 2018 rund 82.000 unbesetzte IT-Stellen verzeichnet.


Laut dem Unternehmen gibt es in Österreich vom Start weg bereits hunderte Anmeldungen von IT-Fachkräften, die einen Job suchen. Auch dutzende Unternehmen sind bereits auf Honeypot auf Mitarbeitersuche, unter anderem Tourradar, mySugr, whatchado, Bitpanda und die deutsche Smartphone-Bank N26. Die Online-Bank baut derzeit in Wien einen Tech-Standort mit langfristig 300 Mitarbeitern auf.
Insgesamt sind derzeit 130.000 IT-Fachkräfte und 2.000 Unternehmen bei Honeypot registriert. Darunter sind Firmen wie der Optik-Konzern Zeiss, der Immobilienmakler Engel & Völkers, der Online-Versandhändler Zalando und der TV-Konzern ProSiebenSat1.

Honeypots verfolgt bei der Jobvermittlung einen ungewöhnlichen Ansatz. Das Bewerbungsverfahren wird umgedreht: Unternehmen bewerben sich bei den IT-lern. Das geht so: Unternehmen nennen das zu erwartende Gehalt, Arbeitsort, Programmiersprachen und die Technik, mit der gearbeitet werden soll. Honeypot wiederum prüft die Entwickler ihre Fähigkeiten. So gibt es beispielsweise einen Programmiertest. So sollen jene nur jene Jobsuchende mit Unternehmen zusammengebracht die auch wirklich matchen. Unternehmen erhalten nur solche Anfragen von Bewerbern, die passen.

Das Berliner Start-up hat bereits eine Erfolgsstory hinter sich. Im April wurde Honeypot von New Work (ehemals XING) für gesamt 57 Millionen Euro übernommen. Die größte Übernahme in der Geschichte von New Work bzw. XING. Die Gründer Emma Tracey und Kaya Taner bleiben weiterhin im operativen Geschäft. Der Basiskaufpreis betrug 22 Milionen Euro und kann in den nächsten drei Jahren beim Erreichen bestimmter Geschäftsziele auf bis zu 57 Millionen Euro steigen.

Das Unternehmen will weiter wachsen. "Wir wollen uns innerhalb der nächsten dreieinhalb Jahre als Unternehmen verzehnfachen und weiter in Europa expandieren", so Honeypot-Mitgründerin Emma Tracey. Derzeit hat das Unternehmen Büros in Berlin und Amsterdam.

Das Anbieten der richtigen Bezahl-Möglichkeiten und Zahlungsarten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Onlineshop-Betreiber.

Zahlungsarten: 8 Payment-Möglichkeiten für Onlineshops im Vergleich

Verbreitete Zahlungsarten und Bezahlmethoden für Onlineshops im …

EU-Wettbewerbskommission prüft Bezahldienst Apple Pay

Die EU hat wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen Apples Bezahl-Dienst …

Die Vertreter der Rundfunk- und Kultur-Allianz: Michael Wagenhofer, ORS, Harald Kräuter, ORF, Corinna Drumm, VÖP, Othmar Stoss, OETHG, Daniel Serafin, Oper St. Margarethen (von links).

Rundfunk und Kulturbetriebe kämpfen um ihre Frequenzen

Im Rahmen der Weltfunkkonferenz WRC2023 soll über die Neuordnung von …

Der Twitter-Account von Neo-Twitter-Eigentümer Elon Musk, gestartet im Juni 2009

44 Milliarden Gründe für einen letzten Tweet

Milliardär und Tesla-Gründer Elon Musk kauft Twitter und will die …