High-Tech-Metropole Wien: 5G Förderinitiative startet

Die Stadt Wien soll zur ersten Millionen-Metropole Europas mit einer flächendeckenden 5G-Versorgung werden. Finanz- und Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke hat ein mit 20 Millionen Euro dotiertes Förderprogramm ins Leben gerufen, um den Netzausbau in den nächsten zwei Jahren zu beschleunigen.

Peter Hanke, Finanz- und Digitalisierungsstadtrat der Stadt Wien

Peter Hanke, Finanz- und Digitalisierungsstadtrat der Stadt Wien

Superlative gibt es für die Stadt Wien bereits einige. Die Stadt wurde mehrfach als lebenswerteste Stadt der Welt ausgezeichnet. Anlässlich des "Earth Day 2020" wurde sie zur "grünsten Stadt der Welt" gekürt und nun ist die Bundeshauptstadt drauf und dran, auch noch die modernste Stadt der Welt zu werden.

Gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern A1, Magenta und Drei hat Digital- und Finanzstadtrat Peter Hanke nun ein neues, mit 20 Millionen Euro dotiertes Förderprogramm der Stadt präsentiert, das zum Ziel hat, Wien zur ersten Millionen-Metropole Europas mit einer flächendeckenden 5G-Versorgung zu machen.

Vom Corona-Härtetest zur 5G-Hauptstadt

Wie bedeutend ein schnelles und mobiles Breitband-Internet besonders in einer Großstadt ist, das wurde gerade in der Corona-Krise verdeutlicht. Ob Home-Office, Home-Scooling oder Home-Entertainment - das Internet und die digitale Kommunikatuion haben sich in der Zeit als Rückgrat der Wirtschaft, der Kommunikation, der Unterhaltung und nicht zuletzt auch für die Versorgung der Bewohner der Stadt erwiesen.

Wien wird Europas erste Millionen-Metropole mit einer flächendeckenden 5G-Versorgung

Mit der neuen 5G-Technologie werden nun die Bandbreiten und Übertragungsleistungen geschaffen, die auch in Zukunft und mit der weiter fortschreitenden Digitalisierung eine sichere, stabile und leistungsfähige Kommunikation gewährleistet. "5G ist die neueste Generation des Mobilfunknetzes und mobiles Internet gewinnt immer weiter an Bedeutung. Deshalb fördern wir den raschen Ausbau für ein flächendeckenden 5G-Netz in Wien“, sagt dazu Finanz- und Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke.

Hankes erklärtes Ziel ist, Wien zu Europas 5G-Hauptstadt zu machen. Pro Mobilfunkbetreiber werden im Zuge der Initiative der Stadt bis zu 240 Anlagen mit jeweils 27.500 Euro gefördert. Gefördert werden auf einer Liegenschaft der Stadt Wien gelegene Standorte.

5G sichert die Zukunft

A1 CEO Marcus Grausam betont, dass 5G als Schlüsseltechnologie nicht nur helfen kann Krisen besser zu überstehen, sondern für Wien prinzipiell entscheidend ist, um sich als Wirtschaftsstandort zu behaupten und im Zuge der Digitalisierung als Wirtschaftsstandort weitere Potenziale zu heben. "Für den weiteren Ausbau unseres 5G-Netzes ist das neue Förderprogramm ein wichtiger Beitrag zur 5G Strategie und für die digitale Zukunft der Stadt“, erklärt Grausam.

„Der 5G-Infrastrukturausbau ist nicht nur eine wichtige Konjunkturstütze, sondern auch ein Standortvorteil", ergänzt Magenta-Chef Andreas Bierwirth. Das Förderprogramm der Stadt Wien, das für Antennentragmasten gilt, die zwischen Juli 2020 und Ende Juni 2022 in Betrieb genommen werden, reduziere die Kosten pro Standort und beseitige somit Hürden für die rasche, weitere Digitalisierung der Stadt. Bierwirth: "Mit dem Gigabit über die Luft, sprich 5G, wird Wien zu einer führenden Gigabit-City in Europa und stärkt damit die Wiener Wirtschaft sowie die ohnehin schon exzellente Lebensqualität.“

Für Drei-CEO Jan Trionow ist es ebenfalls eine Freude, dass Wien den weiteren Weg in Richtung 5G-Versorgung unterstützt „Kaum wo auf der Welt ist das mobile Internet so stark verbreitet wie in Wien. Mehr als eine halbe Million Wiener Haushalte verfügen über einen privaten Internetanschluss via Mobilfunknetz. 5G spielt deshalb gerade in Wien einebesondere Rolle für die optimale Versorgung von Bevölkerung und Unternehmen mit schnellem Internet", sagt Trionow.

Erste 5G-Projekte

Dass die 5G-Technologie nicht bloß reine Zukunftsmusik ist zeigen erste Praxisbeispiele, die in Wien bereits auf Basis dieser Technologie umgesetzt wurden. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „5G Vienna Use Case Challenge“ für Startups, Technologie- und Industrieunternehmen suchte die Stadt konkrete Anwendungen der Technologie. Vier besonders vielversprechende Projekte wurden ausgezeichnet und werden aktuell in Kooperation mit den Mobilfunkunternehmen umgesetzt.

Die Projekte entfallen dabei auf die Bereich Bildung, Gesundheit, Mobilität sowie Öffentlicher Raum/Sicherheit und stehen somit exemplarisch auch für die Vielfalt der Möglichkeiten, die sich mit dem neuen Mobilfunkstandard ergeben.

Beim Projekt "Azoomee" werden Augmented Reality Technologien für das virtuelle Lernen an Wiener Schulen eingesetzt, "Scarletred" nutzt die 5G-Technologie für die telemedizinische Wundversorgung in der mobilen Pflege, "Intrasafed 5G" ist ein Proojekt der Technischen Universität Wien in Kooperation mit Swarco, bei dem die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich im Fokus steht und bei "Unmanned Life" geht es schließlich um den Einsatz von Drohnen zur Unterstützung der
Lagefeststellung der Feuerwehr.

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