Digitale Fabrik im FH Technikum Wien eröffnet

Das FH Technikum Wien hat seines Forschungsschwerpunkt auf Industrie 4.0 erweitert. Dabei steht die Vernetzung von Maschinen via Internet im Mittelpunkt. 40.000 neue Jobs erwartet man mit der virtuellen Vernetzung der Industrie.

Digitale Fabrik im FH Technikum Wien eröffnet

Wien. Die digitale Vernetzung der Industrie - auch als Industrie 4.0 oder digitale Fabrik bezeichnet - hat nun auch in Österreich ein eigenes Forschungszentrum, angesiedelt am FH Technikum Wien. Das obligatorische Banddurchschneiden bei der Eröffnung der Pilotfabrik übernahm ein Roboter aus dem 3D-Drucker. Auf die Frage, wo nun der Sekt bleibe, hieß es lapidar: "Er bevorzugt Öl."

Am Beispiel einer Montage von Achslagerböcken wird untersucht, wie sich durch diese sowohl reale als auch virtuelle Vernetzung unterschiedlicher Industrieroboter künftige Produktionsszenarien gestalten. Die beteiligten Unternehmen tauschen im Herstellungsprozess Produkt- und Auftragsdaten aus. Gleichzeitig kommunizieren die einzelnen Fertigungssysteme und Bauteile über das Internet miteinander, beschreibt Erich Markl, Leiter des Institutes für Advanced Engineering Technologies an der FH, die Produktionsstätten der Zukunft.

"Die digitale Fabrik bietet Österreich 40.000 neue Jobs", rechnete Lothar Roitner, Obmann des FH-Technikum Wien anlässlich der Eröffnung vor. Industrie 4.0 komme so oder so, nun gelte es Forschung und Ausbildung darauf abzustimmen. Österreich mit seiner starken Industrie habe hier hervorragende Voraussetzungen, so Roitner am Mittwoch. Vorzeigefirmen seien etwa der austrokanadische Autozulieferer Magna in Graz und der Lichtheresteller ZKW im niederösterreichischen Wieselburg.

Wichtig sei es, keine Zeit zu verlieren, betonte Kurt Hofstädter, Vorsitzender der Plattform Industrie 4.0. Die digitale Fabrik sei heuer das zentrale Thema bei der weltgrößten Industriemesse in Hannover - dabei war Industrie 4.0 vor vier Jahren auf der Messe nahezu noch unbekannt.

"Veränderungen durch Digitalisierung verlaufen schnell und radikal", so Rainer Stetter, Chef der ITQ in München. Sein Aufruf an Forscher und Politiker: "Wir brauchen wieder mehr Spinner." Gemeinsam mit der Fachhochschule wird IT Q die modulare Fertigungsanlage Mi5 auf der Smart Automotion in Wien präsentieren. Produziert werden Keks-Burger und Cocktails. Die FH steuert das Schokoladen-Topping aus dem 3D-Drucker bei.

Der Wiener Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke

Start-up-Festival ViennaUP: "Innovationen beflügeln"

Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke im Interview über das …

Das Anbieten der richtigen Bezahl-Möglichkeiten und Zahlungsarten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Onlineshop-Betreiber.

Zahlungsarten: 8 Payment-Möglichkeiten für Onlineshops im Vergleich

Verbreitete Zahlungsarten und Bezahlmethoden für Onlineshops im …

EU-Wettbewerbskommission prüft Bezahldienst Apple Pay

Die EU hat wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen Apples Bezahl-Dienst …

Die Vertreter der Rundfunk- und Kultur-Allianz: Michael Wagenhofer, ORS, Harald Kräuter, ORF, Corinna Drumm, VÖP, Othmar Stoss, OETHG, Daniel Serafin, Oper St. Margarethen (von links).

Rundfunk und Kulturbetriebe kämpfen um ihre Frequenzen

Im Rahmen der Weltfunkkonferenz WRC2023 soll über die Neuordnung von …