Aufrüsten im Home Office

Mit welchen Corona-Aktionen IT- und Telekom-Dienstleister Unternehmen beim Home Office unterstützen.

Aufrüsten im Home Office

Ad-hoc-Digitalisierung nennen die Strategen einen Prozess, den die Betroffenen dieser Tage wohl eher so beschreiben würden: Hilfe! Wie geht Homeoffice? Von einen Tag auf den anderen müssen Unternehmen lernen, ihr Geschäft "remote" zu führen. Die Beschaffung fehlender Hardware ist oft gar nicht so leicht, da der sprunghaft gestiegene Bedarf an Hardware (Webcams, Monitore etc.) zu Lieferverzögerungen führt. Bei der Software gibt es allerdings keine Nachschubprobleme und zahlreiche Unternehmen bieten Lizenzen für ihre Programme temporär günstiger oder sogar kostenlos an. Im folgenden eine Auswahl aktueller Angebote, die wir regelmäßig aktualisieren.

A1 stellt bis Juni die österreichische Videokonferenzlösung eyeson kostenlos zur Verfügung und auf Wunsch auch weitere Softwarelizenzen: a1.net/business/homeoffice.

Bei Magenta gibt es die Büro-und Teamarbeitslösung Office 365 für sechs Monate gratis.

Drei stellt 1.000 kostenlose Kommunikationspakete für KMU zur Verfügung: Router und drei Monate Gratisinternet: drei.at/digitale-allianz, bietet dazu eine Reihe von Vergünstigungen auf Hardware und Tarife.

Cisco hat für seine populäre Teamarbeitslösung Webex derzeit die Limits aufgehoben: Bis zu 100 Teilnehmer können ohne Zeitlimit konferieren. Bestandskunden können die Lizenzen für Fernarbeitsprodukte (AnyConnect etc.) unbegrenzt und kostenlos aufstocken. Neukunden bekommen Lizenzen 90 Tage kostenlos.

Um eine in diesen Tagen besonders unter Druck stehende Zielgruppen bemühen sich sehr viele Hersteller: Ärzte, Hilfsorganisationen und Krankenhäuser: Die Münchner CompuGroup Medical gibt Ärzten die ClickDoc-Videosprechstunde kostenlos. Und der heimische SMS-Dienstleister websms den etwa die Caritas für die Krisenkommunikation nutzt, schenkt Krankenhäusern seine Lösung für die nächsten drei Monate.

Die bekannte TeamViewer-Software für Fernzugriff ist normalerweise nur bei privatem Gebrauch kostenlos. Wer das Programm jetzt beruflich nutzt, um Kollegen statt der Oma zu helfen, darf das tun, ohne zur Kasse gebeten zu werden, berichten deutsche Fachmedien.

Die Münchner NFON AG, Anbieter von Cloud-Telefonanlagen, erlässt Neukunden bis Ende April die Nebenstellenkosten: Es fallen nur die reinen Gesprächskosten an.

Adobe bietet seine Connect-Software, die sich für Präsentationen und Webkonferenzen für bis zu 25 Teilnehmer eignet, bis 1. Juli ebenfalls kostenlos an. Auf trend.at stellen wir laufend weitere Angebote vor.

Die beliebte Teamarbeitssoftware Slack gibt es für kleine Teams wie gewohnt in einer kostenlosen Variante. Neueinsteigern bietet der Hersteller derzeit kostenlose Online-Schulungen: Die Webinare sind kostenlos, rechtzeitige Anmeldung nötig.

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