iPhone 12: Apple startet in das 5G-Zeitalter

Der US-Konzern Apple ist mit insgesamt vier neuen Smartphone-Modellen in die 5G-Mobilfunkgeneration gestartet. Mit verbesserter Technik etwa bei Prozessor, Kamera, Chip und Fotobearbeitung will Apple reüssieren. Das Top-Modell der neuen iPhone-12-Reihe kostet 1217 Euro.

iPhone 12: Apple startet in das 5G-Zeitalter

Konzern-Chef Tim Cook mit dem iPhone 12, Apples erstem 5G-Smartphone.

Cupertino. Nun hat auch Apple seinen Einstieg in die neue Mobilfunkära 5G verkündet: Apple-Chef Tim Cook hat die nächste Produktreihe des iPhones, die Reihe 12, vorgestellt. Corona-bedingt hat er seine Keynote alleine vor Kameras im Apple-Headquarter in Cupertino gehalten und die Nachricht per Vidoe-Stream in die Welt verbreitet.

"Wir starten mit dem iPhone eine neue Ära", meinte Apple-Chef Tim Cook. Zuletzt hatte Apple den US-Telekomausrüster Verizon als Mobilfunkpartner gewonnen, der für Apple wichtige Schrittmacherdienste machen soll. Apple startet damit nach den Mitbewerbern mit einem 5G-tauglichen Smartphone. Andere Hersteller wie Samsung, Huawei oder Motorola hatten schon Monate zuvor erste Smartphones mit 5G-Technologie präsentiert.

Technologie-Sprünge

Freilich werden mit der neuen Generation wieder einmal Übertragungsraten, die Foto- Videofunktionen und weitere Tools verbessert. Das garantieren die immer schnelelren Technologie-Sprünge. Und Apple kann und will sich da von den Mitbewerbern nicht übertrumpfen oder gar abhängen lassen. Zu wichtig ist das iPhone für das eigene Geschäft.

So wurde etwa die Verarbeitungsgeschwindigkeit der im neue iPhone 12 eingebauten Chips gegenüber dem Vorgängermodell mehr als verdoppelt. Dank verbesserter Rechengeschwindigkeit und verbesserter Displaytechnologie soll das iPhone dem Nutzer künftig noch mehr Komfort bieten.

Verbesserungen gibt es auch bei der Kamara-Technologie. Neue Linsen sorgen etwa für Bildstabilisierung, die neue HDR-Technologie für besonders kontrastreiche Videos. Nach dem iPadPro bekommen nun auch die iPhone12-Modelle einen Laserradar, der digitale Inhalte mit einer realen Umgebung abgleichen kann, was im Fachsprech mit Augmented Realty beschrieben wird. Mitgeliefert wird auch eine Reihe von Tools, die eine professionelle Bildverarbeitung ermöglichen. Apple hat für Fotoprofis ein RAW-Format entwickelt, das zusätzliche Optionen beim Licht für die Bildbearbeitung bietet. Eine neue Nanotechnologie macht das Display zusätzlich noch widerstandsfähiger gegen Glasbruch.

Das Leben, ein Spiel

Gamer sollen ebenso dank der neuen Auflösung sowie des verarbeiteten neuen Chips besonders vom neuesten iPhone der Modellreihe 12 profitieren. Apple will ja - wie bereits berichtet - den Game-Konzernen Playstation (PS) von Sony sowie Microsoft (Xbox) noch heuer massiv in Konkurrenz treten.

Die 5G-Technologie der Mobilfunker sowie die neue Chiptechnologie und stark verbesserte Display-Technologie sollen Games gespielt am Smartphone in neue Dimensionen führen, das Spielerlebnis kräftig verbessern, weil auch die Latenzzeit Dank Chip und 5G-Technologie kräftig reduziert wird. Apple verspricht sich dadurch in einem neuen Marktsegment weitere Zusatzerlöse. Die Konkurrenz war schon seit der Ankündigung von Apples-Game-Einstieg gewarnt und beobachtet die Ambitionen des US-Herstellers mit größtem Interesse und Aufmerksamkeit.

Die Produktpalette

Insgesamt vier neue iPhone-Modelle der Reihe 12 wird Apple in den kommenden Wochen auf den Markt bringen. Die Geräte kosten abhängig von der Größe des Bildschirms (5,8 Zoll, 6,1 Zoll und 6,7 Zoll), der Leistungsfähigkeit und Kapazität des eingebauten Chips zwischen 780 Euro für das Mini-Modell (5,4-Zoll) und 1217,50 Euro. Die Geräte werden in insgesamt fünf Farben ausgeliefert und sind im Vergleich zum Vorgängermodell etwas dünner (um 11 Prozent) und leichter (15 Prozent).

Im Geschäft mit Lautsprechern will Apple künftig ebenso reüssieren. Der Lautsprecher Homepod Mini soll bereits unter 100 Euro kosten. Damit will Apple mit einem günstigeren Minilautsprecher im Wohnzimmer der Nutzer sich gegen Amazon und Google neu aufstellen, nachdem der bisheriger HomePod mit einem Preis von rund 300 Euro teurer als die Beschallung der Konkurrenz war.

An der Börse kamen Apples Produkte zuletzt schon gut an. Noch vor der Produktpräsentation konnte die Apple-Aktie ISIN US0378331005 am Montag kräftige Zugewinnen von rund 6,4 Prozent erzielen. Am Dienstag gingen die Apple-Papiere dann wieder 2,6 Prozent tiefer aus dem Handel. Am Mittwoch konnte die Apple-Aktie vorbörslich um 0,26 Prozent zulegen.

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