Zanonis Poker-Casinos bleiben geöffnet

Zanonis Poker-Casinos bleiben geöffnet

Der Wiener Zocker-König Peter Zanoni kann seine 13 Casinos weiterhin betreiben. Die Casinos gehören nicht zur Konkursmasse des Zanoni-Unternehmens, gegen das ein Konkursverfahren eingeleitet wurde.

In den 13 Casinos von Peter Zanoni darf - anders als berichtet - weiter gezockt werden. Die Casinos und somit deren Betrieb selbst sind vom Konkurs einer Firma von Zanoni nicht betroffen. Laut Bericht im "Kurier" sollten demnach auch die Casinos zugesperrt werden, was aber nicht möglich ist.

Über die CBA Spielapparate- und Restaurantbetriebs GmbH von Poker-König Zanoni wurde ein Konkursverfahren eröffnet, gegen die er Beschwerde eingelegt hat. Er ist aber kürzlich mit seiner Beschwerde vor dem Obersten Gerichtshof (OGH) unterlegen. "Die Verfahrenseröffnung ist somit rechtskräftig", wie der Masseverwalter Günther Hödl feststellt.

"Ich habe zwar einen Schließungsantrag gestellt, aber nur für die CBA als Verpächtergesellschaft", sagt Hödl dem "Kurier". "Die Casinos kann ich gar nicht schließen, weil die werden von anderen Unternehmen betrieben und gehören nicht zur Vermögensmasse der CBA."

Eine Schließung der Casions wäre nur dann möglich, wenn auch gegen deren Betreiberfirmen Insolvenzanträge gestellt werden.

CBA ist vom Finanzamt mit der Forderung einer hohen Millionenzahlung konfrontiert. Wie hoch die tatsächliche Schuld ist, sei derzeit noch nicht festgestellt. "Es gibt noch keine höchstgerichtliche Entscheidung", sagt Masseverwalter Hödl.

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