5 Tipps für ein professionelles Risiko-Management

Wer Geschäfte mit Neukunden macht, sollte zunächst seine Bonität prüfen. Aber auch bei Stammkunden lohnt die Prüfung der finanziellen Verhältnisse, um auch entsprechende Veränderungen frühzeitig erkennen zu können.

5 Tipps für ein professionelles Risiko-Management

Wie schätzt man den Kunden ein, wenn es um seine finanzielle Situation steht? Der KSV1870 gibt 5 Tipps, wie Unternehmen das Risiko zumindest eingrenzt werden kann. Und wie man systematisch vorgeht.


1. Kundenrisiken minimieren


Der KSV1870 empfiehlt: Kein Geschäftsabschluss mit Neukunden, ohne vorher die Bonität des Unternehmens zu prüfen. Aber auch bei Stammkunden kann sich an der finanziellen Verlässlichkeit jederzeit etwas ändern – um so schnell wie möglich über Veränderungen informiert zu sein, lohnt sich das laufende Monitoring.

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2. Die Rechnung als Dreh- und Angelpunkt minimieren


Sobald die Leistung erbracht ist, sollte die Rechnung unter Angabe des Zahlungsziels gelegt werden. Ist das Geld rasch auf dem Konto, verbessert das die eigene Liquidität.

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3. Bei Nichtzahlung sofort aktiv werden


Wird das Zahlungsziel nicht eingehalten, sollte ein Mahnlauf mit Verlängerung der Frist um eine Woche starten. Achtung: Es gibt keine Verpflichtung, drei Mahnungen zu versenden. Offene Forderungen können jederzeit zum Inkasso übergeben werden. Gibt es einen vollstreckbaren Gerichtstitel, dann unterstützen Experten wie der KSV1870 mit dem DubiosenInkasso.

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4. Vereinbarungen schriftlich festhalten


Alle Geschäftsabschlüsse und Rahmenbedingungen sollten schriftlich festgehalten und juristisch wasserdicht formuliert werden. Auch die Formulierung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist im Geschäftsleben ein absolutes Muss. Um Schäden bei möglichen Kundeninsolvenzen schon vorher zu begrenzen: Eigentumsvorbehalt vereinbaren.

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5. Die Finanzlage im Blick behalten


Ein laufendes Reporting und Monitoring der eigenen Kennzahlen gehören zum unternehmerischen Einmaleins, um im Anlassfall schnell reagieren und entsprechende Schritte setzen zu können. Die Bilanzen pünktlich zu erstellen und zu hinterlegen sorgt für Transparenz nach innen und außen.

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