Masseverwalter will Pokerbetreiber CCC diese Woche schließen

Masseverwalter will Pokerbetreiber CCC diese Woche schließen

Aus für die 12 Concord-Card-Casinos (CCC) und das Montesino: Masseverwalter Günther Hödl kündigt an, den gesamten Betrieb zu schließen. Lange hätte es Kartencasinos in Österreich aber ohnehin nicht mehr gegeben: Denn ab 2020 ist Pokerspielen außerhalb von Spielbanken gänzlich verboten.

Die 12 Concord-Card-Casinos (CCC) und das Montesino dürften in den nächsten Tagen geschlossen werden, schreibt der "Kurier" und zitiert den Masseverwalter Günther Hödl mit den Worten: "Ich werde nun den gesamten Betrieb schließen. Den Beschluss dazu wird es noch diese Woche geben". Vor kurzem habe der OGH die Beschwerde des Pokerkönigs Peter Zanoni gegen Nachforderungen der Finanz abgewiesen.

Zanoni beziehungsweise seine Firma CBA sollten 310 Mio. Euro Steuern nachzahlen. Zuletzt vermietete er seine Poker-Spielstätten an die ihm nahestehende Firma Montesino weiter. Hödl will aber laut "Kurier" auch die Miet- und Pachtverträge aufkündigen. Von der Schließung der Concord Card Casinos (CCC) seien 650 Mitarbeiter betroffen. Und da die Finanz ihre Nachforderungen nicht von der CBA eintreiben könne, drohe Zanoni, dass er persönlich in die Haftung genommen wird.

Laut Zeitung dürften nun auch dutzende Pokerclubs, die nach dem gleichen Modell wie Zanoni arbeiteten, vor der Schließung stehen. Lange hätte es Kartencasinos in Österreich aber ohnehin nicht mehr gegeben. Denn ab 2020 ist Pokerspielen außerhalb von Spielbanken gänzlich verboten, die Gewerbeberechtigungen von Zanoni und einigen kleineren Mitbewerbern laufen Ende 2019 aus. De facto erhalten also die teilstaatlichen Casinos Austria das Monopol aufs Pokern, nur sie haben derzeit Spielbanklizenzen inne.

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