Deutsche Einrichtungskette Butlers stellt Insolvenzantrag

Nach Angaben des Insolvenzverwalters soll der Einrichtungshändler erhalten und "nachhaltig" saniert werden. Die Filialen und Online-Shops sollen normal geöffnet bleiben. Butlers ist auch in Österreich vertreten.

Deutsche Einrichtungskette Butlers stellt Insolvenzantrag

Köln. Die Einrichtungskette Butlers hat Insolvenzantrag gestellt. Ziel des Schrittes sei die Erhaltung und nachhaltige Sanierung des 1999 gegründeten Unternehmens, betonte der vom Amtsgericht Köln zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Jörg Bornheimer am Montag. Butlers beschäftigt nach eigenen Angaben zurzeit rund 1.000 Mitarbeiter.

Butlers ist mit mehr als 100 Filialen in Deutschland, Österreich, Großbritannien und der Schweiz vertreten. 40 weitere Geschäfte werden von Franchise-Nehmern geführt. In Deutschland betreibt die Kette 94 Filialen. In Österreich hat Butlers laut Compass-Firmenbuch offiziell "eine Zweigniederlassung" in Wien und "neun Betriebsstätten", darunter in Wien, Graz, Haid und Innsbruck.

"Wir wollen die Chance nutzen, mit den Instrumenten der Insolvenzordnung das Handelsgeschäft so reibungslos wie möglich fortzuführen und uns markt- und wettbewerbsfähig neu zu positionieren", sagte Bornheimer. Alle Filialen und der Online-Shop der Einrichtungskette sollen normal geöffnet bleiben, wie Butlers-Gründer Wilhelm Josten betonte. "Wir sind zuversichtlich, dass Butlers auch weiterhin eine gute Zukunft hat", meinte er. Die Gehälter sind bis einschließlich März gesichert.

Butlers wurde 1999 gegründet und verkauft Wohnaccessoires, Dekorationsartikel, Möbel und Geschenke. Der Jahresumsatz der Gruppe lag zuletzt bei rund 95 Mio. Euro.

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