Die ersten West-Autos "made in China" treffen ein

Morgen, den 31. Mai 2017, ist ein historischer Tag für die Autobranche. Die erste Ladung von einem europäischen Hersteller, der in China fertigten Modell trifft in Europa ein. Eine weitere Premiere: Als erster Hersteller weltweit transportiert Volvo damit die Autos nicht per Schiff, sondern per Bahn von China nach Europa geliefert. Der neue Transportweg kommt einer Revolution gleich.

Der neue Vovlo S90, produziert in China, bereut für den Schienentransport nach Europa.

Der neue Volvo S90, produziert in China, bereit für den Schienentransport nach Europa.

Seit 2013 sitzen bei Volvo Chinesen am Steuer. Der Hersteller, bis zuvor in schwedischer und danach in US- und indischen Händen war, geht nun wieder neue Wege. Der chinesische Eigentümer Geelye,lässt das erste Modell von Volvo für den europäischen Markt in China fertigen. Dieses Ereignis würdigt auch der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang, der deshalb nun Belgien besucht. Im Rahmen dieses Besuchs ist auch ein Treffen mit den beiden Volvo-Chefs Li Shufu und Håkan Samuelsson geplant.

Von China für den Rest der Welt

Volvo leistete schon im Jahr 2015 Pionierarbeit, als dieser als erster westlicher Autohersteller ein in China produziertes Premium-Fahrzeug – den Volvo S60 Inscription – in die USA exportierte. Im November vergangenen Jahres startet dann das China-Fertigungsprojekt für Europa und alle andere Teile der Welt. Volvo produziert dazu nun in seinem chinesischen Werk Daqing die Top-Versionen der Premiumlimousine Volvo S90 für den Export. Und am 31. Mai soll es nun losgehen.

Autos auf die Schienen

Und Volvo wartet mit noch einer Premiere auf. Die Zugverbindung von China nach Europa ist fertig und Volvo ist der erste Autohersteller der Welt, der diesen neuen Transportweg für sich nutzt. Die neue „One Belt, One Road“ Handelsinitiative, die es ermöglicht Produkte auf Schienen nach Europa zu transportieren, kommt einer Revolution gleich. Sie könnte den gesamten Handel zwischen den beiden Handelsräumen auf den Kopf stellen. Denn der neue Transportweg könnte die Handelsbeziehungen intensiver denn je machen. Zudem unterstreicht die Eisenbahnverbindung die wachsende Rolle Chinas als globaler Produktions- und Export-Standort.

Transportzeit um zwei Drittel verkürzt

"Auf diese Weise verkürzt sich die Transportzeiten im Vergleich zur Schiffsroute um zwei Drittel", so Volvo in einer Aussendung. Kunden erhalten ihr Auto nach der Bestellung dadurch damit deutlich schneller, als bisher, wenn Volvo den Weg per Schiffstransport gewählt hätte. Ankunftsort der neuen Volvo S90 ist der belgische Ort Zeebrugge.

Ein Drittel weniger Emissionen

Der Transport mit dem Zug bietet laut Volvo auch ökologische Vorteile. Bei gleicher Entfernung sinken die CO2-Emissionen pro Tonnenkilometer im Vergleich zum Schiffstransport um ein Drittel; in diesem Fall liegen die Einsparungen aufgrund der kürzeren Eisenbahnstrecke gegenüber dem Seeweg sogar noch höher.

Vorerst ein Zug pro Woche

Die von Volvo genutzten Züge, die zwischen Daqing und Zeebrugge verkehren, transportieren jeweils rund 225 Fahrzeuge in speziellen Containern. In jedem Container sind drei Fahrzeuge gut verstaut. Zunächst startet in Daqing ein Zug pro Woche in Richtung Europa. Mit wachsendem Exportvolumen ist auch eine Erhöhung der Transportfrequenz geplant.

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