VW-Dieselskandal lastet auf Großaktionär Porsche

VW-Dieselskandal lastet auf Großaktionär Porsche

Der Schatten des VW-Abgasskandal ist noch immer lang genug, um das Ergebnis von VW-Großaktionärs Porsche zu trüben.

Das Konzernergebnis ist wegen dem VW-Abgasskandal um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bleibt dennoch unverändert - bei einem Plus in Milliardenhöhe.

Wolfsburg/Stuttgart. Die Lasten des Dieselskandals bei Volkswagen hinterlassen tiefe Spuren in den Bilanzen des Großaktionärs Porsche SE. Das Konzernergebnis nach Steuern brach im ersten Halbjahr auf 980 Mio. Euro ein, wie die von den Familien Porsche und Piech kontrollierte Holding am Montag mitteilte. Vor Jahresfrist waren es noch 1,65 Mrd. Euro.

Den Ausblick für das Gesamtjahr ließ die Gesellschaft unverändert: Das Konzernergebnis nach Steuern werde zwischen 1,4 und 2,4 Mrd. Euro liegen, nach einem Fehlbetrag von 273 Mio. Euro im Vorjahr. Die Nettoliquidität belief sich per Ende Juni auf 1,32 Mrd. Euro, Ende 2015 lag sie noch bei 1,70 Mrd. Euro. Hier strebt die Porsche SE ohne Berücksichtigung von Investitionen zum Jahresende 1,0 bis 1,5 Mrd. Euro an.

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