Umfrage: Dieselautos sind bei den Österreichern unten durch

Umfrage: Dieselautos sind bei den Österreichern unten durch

Im Dieselland Österreich sind die Beleibtheitswerte solcher Antriebe dramatisch gesunken.

Eine aktuelle Umfrage zeigt das ganze Ausmaß, das die Diskussion um Dieselautos ausgelöst hat. Wie dramatisch Dieselwagen in der Gunst der Fahrzeugbesitzer und potentieller Käufer gefallen ist und welche Fahrzeuge nun beim Kauf präferiert werden.

Der Abgasskandal, die Diskussion um drohende Fahrverbote für Dieselautos und ein mögliches Aus für die Neuzulassungen von PKW mit Verbrennungsmotoren ab 2030 bleiben nicht ohne Wirkung auf Österreichs Autofahrer. Trotz besserer Langstrecken- und Vielfahrertauglichkeit: Nur 22 Prozent würden sich beim Kauf eines Fahrzeugs derzeit als erstes nach einem Dieselauto umschauen. Bereits mehr als ein Drittel (34 Prozent) würde als erstes ein Auge auf ein Fahrzeug mit einem alternativen Antrieb werfen, nur 31 Prozent auf einen Benziner. Die Autohalter sind enttäuscht von den Herstellern und denken über die Alltagstauglichkeit alternativer Antriebsarten nach. Vor allem Dieselfahrer sind verunsichert: 12 Prozent überlegen derzeit, ob sie ihr Fahrzeug verkaufen sollen. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Umfrage*) von AutoScout24 unter Österreichs Autofahrern.

Rund zwei Drittel der Autofahrer (66 Prozent) machen sich derzeit Gedanken rund um den Abgasskandal und die Diskussion von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge. 28 Prozent der Autohalter geben an, von den Herstellern enttäuscht zu sein, die Abgaswerte manipuliert haben. Knapp ein Drittel (30 Prozent) denkt darüber nach, wie alltagstauglich alternative Antriebsarten sind. 27 Prozent würden sich derzeit eher keinen Diesel kaufen.

Unsicherheit lässt Fahrer am Diesel zweifeln

„Die Umfrage zeigt die Verunsicherung der Autofahrer aufgrund der anhaltenden Diskussionen und ungelösten Probleme beim Diesel“, sagt Markus Dejmek, Country Manager von AutoScout24 in Österreich. „Das Wichtigste wären jetzt verbindliche und verlässliche Regeln, damit die Konsumenten ihre Planungssicherheit zurückgewinnen.“
Dass hier das zentrale Problem liegt, zeigt auch die Umfrage. So denken 17 Prozent der Autofahrer darüber nach, wo man in Zukunft überhaupt noch Dieselfahrzeuge fahren darf, bei den Diesel-Fahrern sind es 22 Prozent. „Ein Preisverfall bei gebrauchten Dieselfahrzeugen lässt sich derzeit auf AutoScout24 dennoch noch nicht feststellen“, betont Dejmek.

Alternative Antriebsarten gewinnen an Attraktivität

49 Prozent der Autohalter gaben an, aktuell privat hauptsächlich einen Benziner zu fahren und 48 Prozent einen Diesel. Doch die Attraktivität alternativer Antriebsarten nimmt deutlich zu. So würde bereits die größte Gruppe der Befragten (34 Prozent) als erstes nach Modellen mit alternativen Antrieben suchen, wenn sie sich heute ein neues bzw. anderes gebrauchtes Auto kaufen würde. Trotz dem Wunsch nach Alternativen ist es fraglich, wie viele dann tatsächlich am Ende ein Hybrid- oder Elektrofahrzeug kaufen. Denn 30 Prozent fragen sich, wie alltagstauglich alternative Antriebsarten sind.

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