Start für Robo-Allianz der deutschen Autokonzerne

Start für Robo-Allianz der deutschen Autokonzerne

Kleinstfahrzeuge ferngesteuert ohne Lenker - Konzeptstudien gibt es bereits sonder Zahl. Nun wollen die deutschen Autokonzerne durchstarten.

Die deutschen Autokonzerne sowie mehrere Top-Zulieferer wollen eine Allianz fürs Autonome Fahren gründen. Das Bündnis soll nicht nur für Unternehmen der Autoindustrie, sondern auch für Technikkonzerne offen sein. Antreiber sind VW und BMW.

In der Automobilindustrie wird das Tempo erhöht. Nach den jüngsten Kooperationen zwischen VW und Ford sowie Daimler und BMW folgt nun die nächste große Allianz: Die deutschen Autokonzerne wollen gemeinsam Aufstellung nehmen, um beim Autonomen Fahren in eine gemeinsame Zukunft zu steuern. VW-Chef Herbert Diess sowie BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich bilden nach einem Bericht des manager-magazin dabei die Speerspitze einer neuen Roboter-Allianz.

Auch Daimler soll mit an Bord sein. Neben den drei Auto-Top-Konzernen sollen auch die großen Zulieferer Bosch und Continental Teilnehmer der Robotor-Allianz sein. Die Allianz soll auch für weitere Unternehmen offen sein. Neben den Autokonzernen sollen auch Technologiekonzerne einsteigen. Nebst Technologieentwicklung soll die Allianz vor allem einen gemeinsamen Standard entwickeln.

Zudem sind dabei hohe Entwicklungskosten und vor allem erhebliche Investitionen in die Technologie notwendig, die offenbar die Top-Konzerne der deutschen Autoindustrie nicht alleine schultern wollen. Die Rede ist dabei von

Notwendig wird nun die Allianz, weil US-Unternehmen bereits weit in ihrer Entwicklung voranschreiten. Aber auch wegen der hohen Entwicklungskosten wollen die Autokonzerne auf eine große Allinaz setzen, um die Kosten nicht alleine schultern zu müssen.

Außerdem gibt es in dem Umfeld bereits schlagkräftige Konkurrenz und Vorreiter, die bereits seit Jahren wichtige Erfahrungen gesammelt haben. Vor allem das Google-Unternehmen Waymo gilt dabei als das Unternehmen, das beim Autonomen Fahren die größten Fortschritte bis dato erzielte hat und Autos ohne Lenker über die Straßen steuert.

Die Protagonisten der neuen Allianz sehen aber auch neue Mobilitätsdienstleister wie Uber oder Lyft beim Autonomen Fahren in den Startlöchern. Beide Unternehmen wollen heuer noch an die Börse, um mit dem Kapital aus dem Börsengang das Wachstum der Zukunftsbereiche - und hier vor allem Autonomes Fahren - zu finanzieren.

Neben dem Elektroauto gilt das Fahrerlose Auto als eines der Zukunftsthemen der Automobilindustrie, das die Branche aber nur halbherzig beackert haben. Die Autokonzerne hatten immer wieder in den vergangenen Jahren Kooperationsvereinbarungen mit Technikunternehmen avisiert. Viel Zählbares ist dabei nicht herausgesprungen. Viele Entwicklungen verharren noch unter anderem im Politprojektstatus oder in universitären Forschungsinstitutionen.

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