Spritpreise steigen vor Ostern: So tanken Sie günstiger

Spritpreise steigen vor Ostern: So tanken Sie günstiger

Zu Ostern sehen Autofahrer wieder, wie der Hase rennt - erst Recht beim Tanken.

Auch heuer werden die Spritpreise vor Ostern wieder steigern - allerdings ist Tanken noch immer günstiger als im Vorjahr. Benzin im Osten ist billiger als im Westen - und wer nach Italien oder Kroatien fährt, sollte den noch zuhause eine günstige Tankstelle ansteuern.

Der Verkehrsclub ÖAMTC rechnet auch heuer mit steigenden Spritpreisen vor Ostern. Bis zum Karfreitag dürften sich Benzin und Diesel um 1,5 Cent pro Liter verteuern. Tanken wäre aber auch dann noch günstiger als im Vorjahr. Eine 50-Liter-Tankfüllung in der Karwoche 2016 würde um 9 Euro weniger kosten als 2015, heißt es vom ÖAMTC. "Grundsätzlich also gute Nachrichten für alle, die mit dem Auto in die Osterferien fahren wollen", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober.

An Autobahnen ist Tanken um 30 Cent pro Liter teurer als im Umland, bei Benzin beträgt der Preisunterschied 33 Cent. Eine Tankfüllung abseits der Autobahn ist somit im Schnitt um zumindest 15 Euro günstiger. Wenn man gezielt Tankstellen mit Tiefstpreisen ansteuert, kann man weitere 4 Euro sparen, heißt es vom Experten.

Die billigsten Bundesländer zum Tanken

Tendenziell ist das Tanken im Osten weiterhin billiger als im Westen. "Und wer zu Ostern einen Kurzurlaub in Slowenien, Italien oder Kroatien plant, sollte den Tank möglichst noch in Österreich füllen", sagt Grasslober.

Die Spritpreise im Bundesländervergleich
Bundesland Diesel Super
Burgenland 0,961 1,037
Kärnten 0,958 1,039
Niederösterreich 0,955 1,027
Oberösterreich 0,954 1,025
Salzburg 0,960 1,031
Steiermark 0,949 1,025
Tirol 0,980 1,062
Vorarlberg 0,982 1,058
Wien 0,963 1,032
Quelle: ÖAMTC-Spritpreisdatenbank 23.03.2016, vormittags

Einen aktuellen Überblick über die Spitpreise bietet die E-Control auf der Website www.spritpreisrechner.at. Außerdem können die Preise über die App des ÖAMTC unterwegs abgerufen werden. Ergänzend dazu bietet auch der ARBÖ einen Überblick über die Spritpreise.

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