Sommerreifentest 2020: Vorsicht bei Zweitmarken von Premiumherstellern

Der Arbö hat die Sommerreifen von den Zweitmarken von Premiumherstellern getestet und ist zu teils enttäuschenden Ergebnissen gekommen. Lesen Sie welche Stärken und Schwächen die neuesten Reifenmodelle aufweisen.

Sommerreifentest 2020: Vorsicht bei Zweitmarken von Premiumherstellern

Vom Verkehrsclub getestet und gerade bei Nässe oft nicht für gut befunden: Die Zweitmarken-Reifen von Premiumherstellern.

Die großen Namen der Reifenbranche sind nicht nur bekannt, sondern liefern als Premiumhersteller auch dementsprechende Qualität. Doch daneben gibt es auch eine Reihe nicht so bekannter Marken, oftmals sogenannte „Zweitmarken“ von den großen, bekannten Namen. Der Arbö hat gemeinsam mit seinen deutschen Partnerklubs ACE und GTÜ genau diese Reifen beim heurigen Sommerreifentest auf einen Audi Q2 montiert und auf dem Bridgestone-Gelände in Italien auf den Prüfstand genommen.

Auf trockener Fahrbahn halten alle getesteten Reifen was sie versprechen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Marken sind laut den Arbö-Testern äußerst gering. Die Sieger in der Kategorie „Sicherheit trocken“ unterscheiden nur Nuancen. Die Spitzengruppe besteht aus Maxxis Premitra HP5, Sava Intensa UHP2, Hankook Ventus Prime 3, Fulda SportControl 2 und Kleber Dynaxer HP4. Sie alle bieten ein gutes Lenkverhalten, untersteuern kaum und überzeugen auch in den technisch anspruchsvollen Streckenabschnitten durch guten Grip. Dahinter liegen die Modelle Apollo Aspire XP, Firestone Roadhawk, Toyo Proxes Sport und Avon ZV7. Doch auch diese Reifen bieten eine zufriedenstellende Kurvenfestigkeit und verfügen im Grenzbereich über ausreichende Reserven. Im Alltag auf trockener Straße sind daher alle Reifen absolut konkurrenzfähig.

Anders die Situation in der Kategorie „Sicherheit nass“. Dort offenbaren sich beim Hankook, Avon und Firestone echte Schwächen, insbesondere der Grip in der Kategorie „Kreisbahn nass“ lässt zu wünschen übrig. Besser machen es da schon die Modelle Kleber und Apollo, die mit 45 beziehungsweise 51 Gesamtpunkten im Mittelfeld landen. Erfreulicherweise gibt es aber auch Reifen, die die Aufgaben auf nasser Fahrbahn sehr gut meistern. Am besten kommen der Fulda und der Maxxis mit dem nassen Untergrund zu Recht. Aber auch dem Sava und dem Toyo, beide erreichen 56 Punkte, liegen derartige Straßenverhältnisse.

Insgesamt erzielte beim Test der Maxxis mit 136 Gesamtpunkten das beste Testsieger. „Mit dem ist man auf allen Straßenverhältnissen gut und sicher unterwegs“, so der Arbö. Aber auch der Fulda und Sava erreichen ein „empfehlenswert“. Das Fazit aller anderen Kandidaten fällt eher bescheiden bis negativ aus. Insbesondere auf nasser Fahrbahn – ein in Österreich doch häufiger Straßenzustand - offenbaren die Reifen ihre Schwächen.

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