Diese Sommerreifen sind für Golf & Co am besten

Diese Sommerreifen sind für Golf & Co am besten

Am 15. April endet in Österreich die situative Winterreifenpflicht. Um Autofahrer, die jetzt vor der Entscheidung stehen Sommerreifen zu kaufen, die Wahl zu erleichtern, hat der Arbö neun Modelle für Kompaktwagen auf Fahr- und Bremseigenschaften getestet.

Der Winter ist auf dem Rückzug und damit beginnt bei Reifenhändlern die Hochsaison. Sie werden in Kürze wieder im Akkord Reifen wechseln. Für die Konsumenten, die sich nun zwischen einem Modell entscheiden müssen, stellt sich daher vor allem die Frage, welcher Reifen die höchste Sicherheit bietet. Um das zu beantworten, hat der Verkehrsclub Arbö gemeinsam mit seinem deutschen Partnerklub ACE und der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) insgesamt neun Reifen genau unter die Lupe genommen. Getestet wurde die Dimension 205/55 R16, eine der gefragtesten Reifengrößen, passen solche Pneus doch auf Kompaktautos wie Golf, Focus, Astra und Co.

Vier von neun "sehr empfehlenswert"
Der Test zeigt: Die Reifenhersteller bieten im Schnitt ein hohes Niveau, denn von neun Reifen können vier mit „sehr empfehlenswert“ und weitere vier mit „empfehlenswert“ bewertet werden. Einzig der Pirelli Cinturato P7 kann sowohl auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn nicht mithalten und muss sich mit „bedingt empfehlenswert“ zufrieden geben.

Reifen von Continental und Dunlop an der Spitze
Die höchste Stufe des Siegertreppchens teilen sich heuer der Continental Premium Contact 6 und der Dunlop Sport BluResponse. Während der Dunlop auf nasser Fahrbahn die Nase vorne hat, überzeugt der Conti vor allem auf trockenem Terrain. Am Ende erreichen beide Reifen 137 Punkte, und damit um einen mehr als der Nokian Wetproof, der den dritten Gesamtrang belegt. Der Finne kann sogar die Kapitelwertung auf nasser Fahrbahn gewinnen, schwächelt aber auf dem Trockenen, wodurch der Wetproof knapp am Testsieger-Label vorbeischrammt. Schon in den vergangenen Tests befanden sich die Produkte des finnischen Herstellers stets ganz vorne, was zeigt, dass Nokian längst in der Reifenelite angekommen ist. Absolut top auch der Bridgestone Touranza T005, der mit 135 Gesamtpunkten auch noch zum Kreis der sehr empfehlenswerten Reifen zählt.

Den zweiten Teil des Rankings führt mit 129 Punkten der Falken ZIEX ZE310 Ecorun an, dessen Fahreigenschaften sowohl in der Kategorie „nass“ als auch „trocken“ mit den Testsiegern durchaus mithalten können. Einzig beim Rollwiderstand lässt er Punkte liegen. Diese Bewertung meistert der Goodyear EfficientGrip Performance im gesamten Starterfeld am besten, dafür offenbaren sich Schwächen auf nasser Fahrbahn. Diese zeigt auch der Hankook Ventur Prime3, der allerdings im Kapitel „Sicherheit trocken“ aufholen kann, und so mit 126 Punkten auch noch ein „empfehlenswert“ ergattert. Ebenso wie der Michelin Primacy 4, der mit 125 Punkten auf dem achten Platz landet.

Überraschend hohe Qualität
Für den Arbö war die hohe Qualität der heuer gestesteten Sommerreifen überraschend, wie Erich Groiss, technischer Koordinator des Arbö nach Testabschluss resümiert: „Acht von neun Reifen haben sehr gut abgeschnitten. Dies zeigt auch die Testtabelle, denn acht Reifen liegen innerhalb von 12 Wertungspunkten. Das zeigt, wie gut die Reifenhersteller gearbeitet haben. Die Unterschiede bei diesen Reifen sind in Nuancen im absoluten Grenzbereich zu spüren. Für den normalen Alltagsgebrauch sind aber fast alle Reifen empfehlenswert.“

Anmerkung: Da für den Arbö der Preis kein Qualitätskriterium darstellt, hat der Club - im Gegensatz zu Testpartner ACE und GTÜ - bei der Testauswertung auf dieses Bewertungskriterium verzichtet und rein die Fahr- und Bremseigenschaften untersucht.

Der Überblick über die Testergebnisse:

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