Russischer Automarkt fährt 2016 mit angezogener Handbremse

Russischer Automarkt fährt 2016 mit angezogener Handbremse

Moskau - Nach einer katastrophalen Jahresbilanz 2015 hat der russische Automarkt seine Talfahrt fortgesetzt. Der Absatz sei im Jänner um mehr als 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen, teilte die Vereinigung Europäische Unternehmer (AEB) am Montag in Moskau mit.

Mit 81.000 Fahrzeugen verkauften die Autobauer demnach um mehr als 30.000 Neuwagen weniger als im Jänner 2015.

Sämtliche Experten gingen von einem insgesamt negativen Trend in diesem Jahr aus, meinte AEB-Auto-Fachmann Jörg Schreiber. Doch seien die Erwartungen nicht so schlecht wie das Jänner-Ergebnis.

Allein im vergangenen Jahr hatten die Hersteller fast 36 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als noch 2014. Der Automarkt in Russland steckt seit 2013 in einer tiefen Krise.

Auch im Dezember verbuchten die Auto-Konzerne herbe Verluste in Russland. Volkswagen musste etwa im Dezember bereits ein Minus von 37,5 Prozent.

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