Renault-Nissan und Microsoft wollen gemeinsam Auto fahren

Die französisch-japanische Auto-Gruppe hat einen langfristigen Vertrag mit dem Softwaregiganten Microsoft vereinbart. Unter dem Stichwort "Connected Car" wollen die beiden Konzerne bis 2020 Autos mit einem besonderen Zuckerl auf den Markt bringen.

Renault-Nissan und Microsoft wollen gemeinsam Auto fahren

Paris/Redmond. Renault-Nissan und Microsoft wollen künftig gemeinsame Sache machen. Autos des französisch-japanischen Konzerns sollen mit Microsoft-Programmen ausgestattet und somit vernetzt werden. Unter dem Stichwort "Connected Car" will der viertgrößte Autokonzern der Welt mit dem größten Softwarehersteller in neue Sphären vorpreschen und dem Nutzer neue Funktionen fürs Autocockpit liefern.

Dazu zählen neue Services, wie verbesserte Navigations-Lösungen, Software für die vorbeugende Wartung, Fernwartungssoftware, Tracking-Software zur Diebstahlsicherung oder auch Update via Funk.

Gegenstand der Kooperation ist auch die Entwicklung von Technologie für autonomes Fahren, wie Microsoft in einer Aussendung mitteilt. Bis zum Jahr 2020 will Renault-Nissan zehn Fahrzeugmodelle auf den Markt bringen, die mit den Microsoft-Programmen im Selbstfahr-Modus gesteuert werden - also ohne dass sie vom Autofahrer selbst pilotiert werden.

Microsoft verspricht sich mit der Kooperation in neue Sphären vorstoßen zu können. Dies Kooperation bringt einen neuen Standard für Connected Cars", meinte Jean-Philippe Courtois, Microsoft Executive Vice President & President Global Sales, Marketing und Operations.

Microsoft ist dabei nicht alleine. Auch Apple und Google setzten auf die Vernetzung von Autos. Und die Top-Autohersteller haben Connected Car ebenso auf ihre Fahnen geschrieben. Der E-Autos-Hersteller Tesla hat bereits in seinen Fahrzeugen Software installiert, die eine Steuerung im Selbstfahr-Modus ermöglicht. Ein Tesla-Fahrer hatte dies bereits mit dem Tod bezahlt, weil die Sensoren in Kombination mit der Software einen kreuzenden Truck nicht erkannt hat.

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