Oslo greift bei Dieselautos hart durch

Wenn das Wetter ungünstig ist, sollen künftig keine Dieselautos mehr in der Stadt fahren dürfen. Ein erster Vorbote für andere Städte Europas?

Oslo greift bei Dieselautos hart durch

Die norwegische Hauptstadt Oslo will Dieselfahrzeuge bei hoher Luftverschmutzung von ihren Straßen verbannen. Die Notfallregelung solle bei ungünstigen Wetterlagen im Winter gelten, teilte die für Verkehr- und Umweltfragen zuständige Lan Marie Berg am Mittwoch über Twitter mit.

"Es ist nicht hinnehmbar, dass Eltern sagen, dass sie ihre Kinder wegen Atemproblemen zuhause lassen müssen und nicht in die Schule schicken", erklärte Berg. "So wollen wir in unserer Stadt nicht leben."

Die Regelung soll am Donnerstag dem Stadtrat vorgelegt werden, der seit dem vergangenen Jahr aus einer Koalition aus Arbeiterpartei, Sozialisten und Grünen besteht. Der Beschluss, dessen Annahme als sicher gilt, soll die Nutzung der Gemeindestraßen durch Dieselfahrzeuge verbieten, wenn die Stickoxidbelastung hoch ist. Ausnahmen soll es für Lieferwagen und neue Dieselautos mit der Abgasnorm Euro 6 geben. Medienberichten zufolge will die Gemeinde auch knapp 1.200 städtische Parkplätze schließen, wenn die Luftverschmutzung besonders hoch ist.


Der neue Stadtrat hatte schon im vergangenen Jahr angekündigt, bis 2019 Autos aus dem Stadtzentrum zu verbannen. E-Autos und andere umweltfreundliche Fahrzeuge machen inzwischen fast 20 Prozent aller Neuzulassungen in Norwegen aus.

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