ÖBB Open Innovation: gemeinsam die Zukunft der Mobilität gestalten

ÖBB Open Innovation: gemeinsam die Zukunft der Mobilität gestalten

Im Frühjahr 2016 startete die Innovationsoffensive der ÖBB. Seitdem wurden über 700 Ideen in Open Innovation Challenges eingereicht und mehr als 150 Service Design Thinking Workshops im eigens gestalteten Open Innovation Lab durchgeführt. Ein Projekt, das sich bereits in der finalen Umsetzungsphase befindet, ist eine digitale Auslastungsanzeige am Bahnsteig und Smartphone.

4 Challenges, über 700 kreative Ideen

ÖBB Open Innovation Challenges sind kreative Ideenwettbewerbe, bei denen MitarbeiterInnen, KundInnen, StudentInnen, StartUps und alle, die Mobilität aktiv mitgestalten möchten, Lösungsvorschläge zu vorgegebenen Themen einbringen können. Bisher gab es vier Challenges, bei denen mehr als 700 Ideen eingereicht wurden.

Im Rahmen der ersten Open Innovation Challenge im Frühjahr 2016 waren Ideen gefragt, die es Bahnreisenden erleichtern, einen Sitzplatz zu finden. Die eingebrachten Konzepte wurden in der Community diskutiert und verfeinert. Aus 179 eingereichten Ideen wählte eine Expertenjury schließlich drei Gewinner aus. In Workshops wurden die smarten Konzepte mit ÖBB ExpertInnen, KundInnen und Partnerfirmen mittels Prototyping zu konkreten Produkten und Services. Eine der Gewinnerideen stammt von Anton Maurer.

Von der Kundenidee zur Umsetzung – eine Auslastungsanzeige hilft künftig freie Sitzplätze zu finden!

Sitzplatzfinden leicht gemacht

Der ÖBB-Kunde und interessierte Bahnfahrer aus Baden überzeugte die Jury mit einer digitalen Auslastungsanzeige für Bahnsteig und Smartphone. Sie arbeitet intuitiv mit Ampelfarben: Grün bedeutet, hier sind noch viele Sitzplätze frei, Gelb zeigt eine durchschnittliche Auslastung und bei Rot sollten Reisende besser einen anderen Waggon wählen. Die Daten basieren auf Sitzplatzreservierungen.

Ampelfarben zeigen in welchem Waggon Reisende einen Sitzplatz finden.

Innovation auf Augenhöhe

Das ÖBB Open Innovation Team holte zunächst Software-ExpertInnen an Board, um die Idee technisch umzusetzen. Anschließend wurde in mehreren Workshops, immer gemeinsam mit dem Ideenbringer ein Prototyp entwickelt. Er wurde am Hauptbahnhof in Wien mit KundInnen getestet. Das Feedback war besonders nützlich, um die Anzeige weiterzuentwickeln. Derzeit befinden sich Anzeige und Smartphone-Software in der finalen Testphase.

Auf die Challenge aufmerksam geworden ist Anton durch Zufall beim Online-Ticketkauf. Die Idee dahinter überzeugte ihn zur Teilnahme: „Die Kunden kennen die ÖBB am besten, weil sie jeden Tag mit dem Zug fahren, das ist eine wichtige Art von Expertenwissen.“ Seine Einreichung, die Auslastung der einzelnen Zugwaggons digital anzuzeigen, begeisterte die Experten sofort. „Er hat die Challenge einfach auf den Punkt gebracht“, fasst Peter Zehetbauer, Mitglied des ÖBB Open Innovation Teams, zusammen.

Open Innovation Zeitstrahl hier downloaden.

Challenge Sitzplatz finden

Mehr Informationen auf:
openinnovation.oebb.at

In Kooperation mit ÖBB.

Auto & Mobilität

Peugeot 5008 GT Testdrive: Savoir vivre für Familien

Tesla-Chef Elon Musk und sein Problemkind Model 3

Wirtschaft

Produktionsprobleme: Elon Musk baut bei Tesla um

voestalpine-Boss Wolfgang Eder (li) und Alejandro Agag, Gründer der Formel E

Auto & Mobilität

Voestalpine: Stahlkraft für die Elektro-Formel-1