Nach 50 Jahren: Das Comeback des legendären Opel GT

Nach 50 Jahren: Das Comeback des legendären Opel GT
Nach 50 Jahren: Das Comeback des legendären Opel GT

Der neue Opel GT: Schönheit und Effizienz auf vier Sporträdern.

Der Opel GT Concept feiert seine Weltpremiere auf dem 86. Genfer Automobilsalon. Mit welchem Motor und wie viel PS der neue Sportwagen künftig loslegen soll.

Die Legende ist zurück. Der Opel GT Concept tritt auf dem Genfer Automobilsalon im März in die Fußstapfen des berühmten Opel Experimental GT. 1965, nur ein Jahr nach Gründung des ersten Design-Centers eines europäischen Herstellers in Rüsselsheim, präsentierte Opel auf der IAA in Frankfurt die Studie eines rassigen Coupés mit der zuverlässigen Technik des Kadett B.

Schon damals wurde das Modell mit versenkbaren Scheinwerfern ausgestattet - in dieser Zeit der letzte Schrei in der Autobranche. Die Optik war wie heute auf schlanke Form, schöne Proportionen ohne überflüssigen Schnörkel ausgerichtet. Der damalige Entwurf von Erhard Schnell wollte in erster Linie eines sein – ein Design-Statement sein. Die Reaktionen auf die Studie waren so positiv, dass der serienreife Opel GT drei Jahre darauf bei den Händlern stand.

145 PS und 205 Newtonmeter

Einen erfolglosen Versuch das Modell wieder zu beleben gab es bereits. Der jetzt soll sitzen.
Wie bereits beim ersten Opel GT und der US-Sportwagenikone Corvette aus dem Hause General Motors findet wird ein Frontmittelmotor verwendet. Der Fahrzeugschwerpunkt liegt somit tief und mittig – ideal für ein sportliches Handling und hohe Kurvendynamik. Der Opel GT Concept ist mit einem drehmomentstarker Einliter-Dreizylinder-Turbomotor ausgestattet, der auf den Triebwerken aus ADAM, Corsa und Astra basiert. Der Direkteinspritzer-Benziner leistet im Sporttrimm 145 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von souveränen 205 Newtonmeter.

215 PS Top-Speed

Die Turbo wird von einem sequenziellen Sechsganggetriebe, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird, in Richtung der mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestatteten Hinterachse geschickt. Der Opel GT Concept verfügt damit über einen traditionellen Heckantrieb. Dazu passen die Fahrleistungen des unter 1.000 Kilogramm leichten Zweisitzers, der in weniger als acht Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h erreicht.

Neue LED-Projektionstechnologie für Instrumenten- und Infotainment-Anzeigen

Auch die Technik im Cockpit ist neu. Eine von Tür zu Tür verlaufende Instrumententafel, die als in sich geschlossene Projektionsfläche genutzt wird. Auf der Oberfläche, die der Fahrer je nach Anforderungen oder Geschmack personalisieren kann. Insgesamt 18 LED-Projektoren bilden ein durchgängiges, anpassungsfähiges Multifunktionsdisplay. "Eine Weltneuheit im Automobilsektor", so Neumann.

Via Smartphone mit Freunden und Internet verbunden

Das Monza Concept korresponiert auch mit dem Smartphone. Mit drei Erlebniswelten – genannt ME, US und ALL – kann sich der Fahrer entweder vollkommen auf sein eigenes Fahrerlebnis konzentrieren oder sich auf Wunsch mit Freunden und Familie oder mit einer Internet-Community verbinden.
Bei ME hält das Infotainment-System ausschließlich alle nötigen Informationen für das eigene Fahrerlebnis bereit und kappt gewissermaßen die Smartphone-Verbindung.
Bei US können sich die Passagiere mit einem bestimmten Personenkreis wie Freunden und Familienmitgliedern verbinden, so dass diese sich mit ihren eigenen Medien in das Monza Concept-Infotainment einloggen und Informationen, Musik und Bilder austauschen, chatten oder Verabredungen treffen können.
Der ALL-Modus geht darüber noch hinaus: Er ermöglicht sozusagen die Verbindung zwischen Fahrer und der gesamten Außenwelt. Er kann beispielsweise via Tablet oder Smartphone spontan seine Routenplanung im Internet mitteilen, so dass Personen unterwegs zusteigen und mitfahren können – eine Art spontanes Car-Sharing.

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