Elektro-SUV: Der erste E-Audi - jetzt zum Vorreservieren

Audi bringt mit dem e-tron quattro das erste rein elektrisch betriebene Modell in Stellung. Was das Höllengeschoss drauf hat, welche Stückeln das Cockpit spielt und wie man zu jenen zählen kann, die als erster zu einem Serienmodell kommen.

Elektro-SUV: Der erste E-Audi - jetzt zum Vorreservieren

Der Audi e-tron quattro, derzeit nur als Studie, wenn auch seriennah, soll Ende 2018 auf den Markt kommen.

Audi scharrt mit seinem ersten Elektromodell in den Startlöchern. Es kommt zwar erst Ende 2018 auf den Markt, aber die Kundschaft soll schon einmal scharf gemacht werden. Ab sofort kann das erste rein elektrisch betriebene Modell von Audi, der e-tron quattro auf audi.at um 1.000 Euro vorreserviert werden. "Die Reservierung kann aber jederzeit mittels eines Widerrufsformulars rückgängig gemacht werden", erklärt Gudrun Glück, Pressesprecherin von Audi Österreich. Das Geld wird dann umgehend auf das Konto rücküberwiesen.

800 Newtonmeter Drehmoment

Der Audi e-tron bedeutet alles andere als Verzicht. Der Sport-SUV soll schließlich mit insgesamt 500 PS ausgestattet sein und dafür beim Kickstart bis zu sagenhaften 800 Newtonmeter Drehmoment mobilisieren können. Die Power kommt von drei Elektromotoren – eine E-Maschine treibt die Vorderachse an, die beiden anderen wirken auf die Hinterachse. Gemeinsam leisten sie 320 kW, beim Boosten kurzzeitig sogar 370 kW.

In 4,6 Sekunden auf 100

Der e-tron zeigt auch beim Sprint Sportwagenniveau. Aus dem Stand schafft es der Elektro-SUV in 4,6 Sekunden auf 100 km/h, die elektrisch begrenzte Spitze liegt bei 210 km/h. Trotz seiner Höhe und Größe ist den Ingolstädtern bemerkenswert niedrigen cw-Wert von 0,25 gelungen.

Viele coole Technik-Details

Mit coolen Details wird nicht gespart, wenn Audi das vollelektrische Zeitalter einläutet. Der Heckspoiler ist ausfahrbar, ebenso Teile der Bodenverkleidung. Alles dazu gemacht, um aus der Aerodynamik das Maximum herauszuholen. Schließlich soll mit einer Tankfüllung mehr als 500 Kilometern zurück zulegt werden. Die Ladezeit mit Gleichstrom an einer Super-Power-Strom-Ladesäule mit 150-kW-Ladesäule beträgt rund 50 Minuten. Auch kontaktloses Laden soll möglich sein.

Mit diesen Werten geht der e-tron quattro als schärfster Gegner des Tesla Model X ins Rennen. Dass der neue Audi bereit für den Kampf ist, lässt sich schon am Kühlergrill erahnen, der mit seiner großen kantigen Form ganz schön imposant daher kommt. Nach hinten fällt das coupéhafte SUV leicht ab. Das ist auch Glas und flach nach hinten abfallend gezogen.

Was der schärfste Konkurrent drauf hat

Laut Insidern soll der Elektro-Audi weniger als der Tesla Model X kosten und damit zu einem Preis unter 136.000 Euro angeboten werden. Doch der vergleichbare Tesla kann auch mehr. Die Reichweite liegt laut Hersteller bei bis zu 565 Kilometer und das SUV-Coupé der Amerikaner beschleunigt in 3,1 Sekunden auf 100. Ein schickes Detail, das den Telsa auch sexy macht, sind die Flügeltüren.

Versenkbare Kameras statt Rückspiegel

Ungewöhnlich und wahrscheinlich gewöhnungsbedürfig ist das Fehlen von Rückspiegeln. Den Blick nach hinten präsentieren nun versenkbare Mini-Kameras, die auf Bildschirme in den Türe übertragen werden. ZU den weiteren Highlights zählt das Luftfahrwerk, das bei schneller Fahrt automatisch absenkt und so die Bodenfreiheit verringert. Ungewöhnliches bietet auch der Kofferraum. Dort sind hinter Glas zwei Seqways untergebracht.

Drei Bildschirme im Cockpit vermitteln mehr das Gefühl in einem Home-Entertainment-System eines Wohnzimmers zu sein als in einem Auto zu sitzen. Damit man sich so wenig wie möglich den Hals verrenken muss und nicht zu sehr abgelenkt wird, ist die Mittelkonsole mit gestochen scharf animierten Bildern, etwa für die Wetterinfos, zum Fahrer geneigt.
Doch auch der Beifahrer muss nicht auf aktuelle Informationen verzichten. Statt nur eines Handschuhfachs stehen in minimalistisch, schmalem Design Daten wie, Fahrerdaten, Musiktitel, Uhrzeit und Wetter zur Verfügung.

Im neuen Elektro-Audi ist alles für pilotiertes Fahren bereit: Radar- und Ultraschallsensoren, Videokamers und Lasercanner.

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