BMW i4: Ein Elektroauto so stark wie ein V8-Verbrenner

BMW stellt mit dem i4 Conecpt seine neue Generation von Elektroautos vor und gibt einen Ausblick auf die neue Designsprache der Marke. Das neue Gran Coupé soll mit einem 530 PS-starken Batterienantrieb mit fürstlicher Reichweite zum Must-have ökobewusster Liebhaber des fahrbaren Luxus machen.

BMW i4: Ein Elektroauto so stark wie ein V8-Verbrenner

Der neue i4, elektrisch und leistungsstark, gibt auch einen Ausblick auf die neue Designsprache von BMW.

BMW denkt seine Zukunft neu und stellt gleich ein besonders starkes und optisch eindrucksvolles neues Elektroautos vor, das Konzeptauto i4. Sportlich und auffällig wie der i8, wenn als Gran Coupé auch alltagstauglicher. Schon die neue Farbgebung lassen einem den Blick kaum abwenden. „Frozen Light Cooper" so die blumige Bezeichnung für die neue Farbe, zählt zu den auffälligen Neuheiten des Modells, ergänzt um leuchtend blaue Zierleisten, die den i4 von allen Seiten gekonnt inszenieren. Neu ist nämlich nicht nur, dass BMW erstmals ein Gran Coupé mit einem reinen Elektroantrieb präsentiert, sondern dass das komplette Markendesign bei BMW neu gestaltet wurde. Der i4 macht den Anfang. So prägen, was die Farben betrifft, die Kombination von zwei Farben an Front, Seite und Heck, die optische Zukunft von BMW.

Lässig und wild zugleich
Der i4 ist mit Null-CO2-Ausstoß nicht nur ökologisch korrekt, sondern auch einen Draufgänger. Dafür sorgen in optischer Hinsicht die lässig langgezogene Motorhaube, langer Radstand, tiefe Schürze mit ebenso tiefer Doppel-Niere, die in schwarz gehalten, ziemlich mächtig daherkommt. Dass der neue BMW etwas Besonderes sein will, daran lassen auch die länglichen Lufteinlässen, die die wilde Seite des Elektroboliden erahnen lassen, keinen Zweifel. Dazu erschaffen, um das aerodynamisch Optimum aus dem Auto herauszuholen. Passend dazu, wie hart ins Blech geschlagenen, blauen Zierleisten an den Seiten. Ebenso nicht von der unauffälligen, aber von der eleganten Sorte: Die schmal zusammenlaufenden Scheinwerfer, die sich klar von der Konkurrenz abheben. Durch die kurzen Überhänge kommt das Fließheck des Gran Coupé auch noch recht dynamisch daher.

Ein riesiges Display zum Fahrer hin geneigt
Spätestens beim Anblick des Innenraums wird klar, dass hier die Zukunftsmusik spielt. Sowohl was die Ästhetik als auch die Technik betrifft, die bei BMW auf das nächste Level gebracht werden soll. Es ist ein Auto wie eine Lounge. Nur wie zufällig, scheint des Auto auch noch zum Fahren dazu sein, wäre da nicht noch das Lenkrad. Im Hinterkopf haben die Ingenieure und Visionäre von BMW aber ohnehin das selbstfahrende Auto. Dieser Gedanke stand bei der Konstruktion des neuen Modells auch im Zentrum.
Hinter dem Lenkrad überstrahlt das neu gestaltete Display alles. Optisch verschmelzen die Anzeigen des Cockpits mit dem Infotainment zu einem riesigen Display, das zum Fahrer hin geneigt ist und so die intuitive Bedienung des Touchscreens erleichtern soll. Dieses sogenannte Curved Display aus entspiegeltem Glas ist as good as it gets: In Goldbronze gefasst und mit Chromeinsätzen veredelt, und optisch reduziert, wie geschaffen für die eigene Lounge, die so ganz neben bei auch noch fährt. Alles wirkt luftig und hell mit viel Kopf- und Beinfreiheit. Das liegt auch am neuen großen Glasdach. Nach oben hinaus ist praktisch nur der Himmel zu sehen. Denn bis zum Kofferraumdeckel ist das Dach, wie bei einer überdachten Terrasse, völlig aus Glas.

530 PS – Elektroantrieb so stark wie die Kraft eines V8-Motors
Doch zum wichtigsten bei einem Elektroauto: Leistung und Reichweite. Der für den BMW i4 entwickelte Elektromotor erzeugt eine Höchstleistung von bis zu 530 PS und erreicht damit das Niveau eines V8-Antrieb eines Verbrennungsmotors. Der Elektroflitzer beschleunigt in rund vier Sekunden von null auf hundert und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometer.

80 kWh schaffen bis zu 600 Kilometer Reichweite
Erstmals in einem BMW ist auch Hochvoltspeicher verbaut und wird mit neuester Batteriezellen-Technologie ausgestattet. Der für den BMW i4 entwickelte Energiespeicher ist extrem flach und verfügt über eine verbesserte Energiedichte, womit die Leistung der Batterie deutlich steigen soll. Bei einem Gewicht von rund 550 Kilogramm weist sie einen Energiegehalt von rund 80 kWh auf und erzielt eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern im WLTP-Zyklus. Zum Vergleich, das Tesla Model S, derzeit noch immer die Benchmark unter den Elektroautos, wird mit einer Batteriekapazität von 60 bis 100 kWh angeboten. Mit 100 kWh schafft der kalifornische Hersteller damit rund 540 Kilometer. Mit 85 kWh gelingen dem Tesla mit ein er Batterielandung rund 430 Kilometer.

In Serie geht der BMW i4 jedoch erst 2021. Produziert wird die neue Generation von Elektroautos im Stammwerk in München. Dort laufen auch andere Elektroautos und Plug-in-Hybride der Marke vom Band.

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