Autoreparaturen: Preise wieder gestiegen

Einmal Pickerl machen: Werkstätten verlangen zwischen 44 und 99 Euro.

Einmal Pickerl machen: Werkstätten verlangen zwischen 44 und 99 Euro.

Die Arbeiterkammer Wien hat die Preise von Autowerkstätten verglichen. Wie stark die Preise schwanken und wie sehr die Preise gegenüber dem Vorjahr angezogen haben. Wo man am billigsten sein Auto reparieren lassen kann und Tipps wie man Kosten sparen kann.

Pickerl-Überprüfung: zwischen 44,20 und 99 Euro

Wer sein Auto in Werkstatt zur Reparatur bringt, muss heuer erneut tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr. Das hat die Arbeiterkammer (AK) in Wien erhoben. Die jährliche Pickerl-Überprüfung kostete im Schnitt um fünf Prozent mehr, wobei die Preise stark schwankten: Je nach Automarke waren zwischen 44,20 und 99 Euro zu berappen. Bei den Autofahrerclubs Öamtc (37,90 Euro) und Arbö (47 Euro) war es billiger.

Mechanikerstunde kostet zwischen 85 und 244 Euro

Bei Dellen und anderen Schäden zahlt man gegenüber dem Vorjahr im Schnitt um 2,5 bis 4,2 Prozent mehr Eine Mechanikerstunde kostete zwischen 85 und 244 Euro, eine Stunde eines Spenglers bzw. Kfz-Lackierers kam auf je 132 bis 194 Euro.

Zum Vergleich: Die allgemeine Teuerungsrate (Verbraucherpreisindex) lag zuletzt, im Mai und im Juni, bei 0,6 Prozent.

Die AK rät, die Preise zu vergleichen. "Fragen Sie in Ihrer Werkstatt nach, ob die Pickerl-Überprüfung gratis oder günstiger ist, wenn Sie gleichzeitig ein Service durchführen lassen", so AK-Expertin Manuela Delapina am Mittwoch in einer Aussendung.

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