„Hersteller, die CO2-Limits nicht erreichen, werden es schwer haben“

 „Hersteller, die CO2-Limits nicht erreichen, werden es schwer haben“

Das künftige Elektroauto von Mitsubishi, der e-evolution, soll mit einer Stromladung 400 Kilometer weit kommen.

Vor 40 Jahren hat Autoimporteur Wolfgang Denzel einen Vertrag mit Mitsubishi geschlossen. Seither wurden rund 250.000 Stück der japanischen Marke in Österreich verkauft. Geschäftsführer Andreas Kostelecky spricht über aktuelle Entwicklungen, wagt einen Ausblick für die Branche und gibt Jubiläumsangebote bekannt.

Die Marke Mitsubishi ist für seine starke Stellung als Anbieter von Allrad-Modellen und Anbieter von Pick-Ups bekannt. Auch innerhalb Europas hat Mitsubishi Österreich eine starke Stellung. „Wir haben im Vorjahr nur 200 Stück weniger verkauft als am italienischen Markt“, resümiert Mitsubishi-Österreich-Geschäftsführer Andreas Kostelecky.

Topseller: Mitsubishi ASX und L200

Die Haupttreiber sind der Kompakt-SUV Mitsubishi ASX und der Pick-Up L200. Wenn der Pick-Up in mehrere Konkurrenz-Modelle, die in den vergangenen Jahren erstmals neu auf den Markt gekommen sind, zurückgegangen ist. Zufrieden ist Mitsubishi seit kurzem auch mit der Nachfrage des neuen Kleinwagens Space Star. „Mit einem Preis von 7.653 Euro haben wir für diesen Kleinwagen derzeit das beste Angebot am Markt“, so der Mitsubishi-Manager. Seit Jänner ist das SUV Eclipse Cross erhältlich.

Die letzten 150 Stück Pajero stehen zum Verkauf. Wer die letzte Version der Allrad-Ikone Pajero, die Final Edition, ergattern will, sollte sich beeilen. Es gibt nur noch 150 Stück. Dann werden keine neuen Pajeros mehr verkauft. Der Preis: 40.990 Euro.

Hersteller werden so manches Modell in Zukunft aus dem Programm nehmen

Die nächsten Jahre werden jedoch für Autohersteller nicht einfach, glaubt Kostelecky. Einer der Gründe: „Autohersteller, die die neuen strengeren C02-Limits, die ab 2020 gelten, nicht erreichen, werden es am Markt schwer haben.“ Ab 2021 dürfen Neuwagenflotten der Hersteller alle in der EU im Schnitt maximal 95g CO2/km ausstoßen. Derzeit liegt der Grenzwert bei 130 Gramm. Neue strengere C02-Vorgaben betreffen jedoch vor allem Privatnutzer von Dienstwagen.

C02-Hürde für privat genutzte Firmenautos steigt jährlich

Seit Anfang 2016 hängt die Höhe des sogenannten Hinzurechnungsbetrages vom Schadstoffausstoß des Firmenwagens ab. Bei einem CO2-Ausstoß von aktuell 124 g/km oder mehr beträgt der monatliche Sachbezug zwei Prozent der Anschaffungskosten. Die C02-Grenzwert sinkt bis 2020 jedes Jahr um 3 Gramm. „Viele Modelle wird es, um dieses Ziel zu erreichen, dann nicht mehr geben“, prophezeit Kostelecky für sämtliche Marken. Ein Beispiel. Selbst der als in seiner Klasse besonders spritsparende geltende BMW 520 Diesel schafft einen Ausstoß von 114 Gramm. Die Hürde von 118 g/km schafft dieses Topmodell unter den Spritsparmeistern seiner Klasse im Jahr 2020 dadurch gerade. Viele klassische Firmenwagen dürften bei diesem Schadstofftest spätestens in knapp drei Jahren durchfallen.

Umweltsünder werden aus der Modellpalette gestrichen

Mitsubishi sieht sich unter anderem mit dem Outlander PHEV, einem Plug-In-Hybrid, mit einem C02-Ausstoß von 41g CO2/km gut für die Zukunft gerüstet. Seit kurzem wird dieser SUV mit Verbrennungsmotor und Stromantrieb mit neuem, verbessertem Antriebsstrang angeboten. Kostelecky: „Wir stoßen mit dem neuen Outlander in eine neue Dimension vor“. Als Beleg dafür, dass Mitsubishi in der Hybrid-Technik gut aufgestellt ist, nennt der Manager ein kürzlich geschlossenes Abkommen mit dem neuen Allianz-Partner Renault-Nissan und der daraus resultierende Auftrag für Mitsubishi künftig sämtliche Antriebe für Plug-In-Hybride für Modelle der neue Allianz zu bauen. Bisher wurden in Europa 100.000 der neuen Plug-In-Hybride von Mitsubishi verkauft. Wenn der Absatz in diesem Segment bisher jedoch allgemein noch sehr gering ist.

Neues Elektroauto mit 400 Kilometer Reichweite
Nach dem elektrisch betriebenen iMiev stellt Mitsubishi kürzlich das SUV-Coupé e-evolution concept vor. Die Reichweite soll pro Tankladung 400 Kilometer betragen.

Zwei Sondermodelle zum 40. Jahrjubiläum

Für Schnäppchenjäger präsentierte Mitsubishi zwei Sondermodelle zum Jubiläum. Den ASX Vision 40 und den Outlander Vision 40.

Mitsubihsi ASX Jubiläums-Sondermodell Invite Vision 40
+ 1,6 Benzinmotor mit Handschaltung, 2WD ab 20.490 Euro
+ 1,6 DI-D Dieselmotor mit 6- Gang Schaltbox, 4 WD ab 25.490 Euro
+ 2,2 DI-D Dieselmotor mit 6-Stufen Automatik, 4 WD ab 28.490 Euro
( MINUS Abzug Jubiläums-, Öko- und Finanzierungsbonus)
Zusätzlich zur Basisausstattung mit
-Smartlink Display Audio für Apple Car Play und Android Auto,
- Dachreling, Xenon licht Wide Vision mit Hochdruckwaschdüsen
- Rückfahrkamera und Sitzheizug vorne

Mitsubishi Outlander 2,0 Benzin MIVEC 2WD “40”
Aktionspreis ab 21.990 Euro
•    Mit Privacy Glass Fond Seitenscheiben und Heckscheibe, mehrfärbiges Multi-Info-Display, Seitenkleber 40 Jahre und Sitzheizung vorne
•    Ebenfalls dabei: SDA/ Smart Link Display für Android Auto und Apple Car Play inkl. Bluetooth Freisprecheinrichtung, 2-Zonen Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, Tempomat, Silber Dachreling, LED-Tagfahrlicht, LED-Heckleuchten, …
•    Sicherheitsfeatures: ABS mit EBD, Traktionskontrolle, ESP, HSA/ Berganfahrhilfe, Fahrerseite Knie SRS-Airbag, Rückfahrkamera, Welcome & Coming Home-Funktion Licht, 2 x ISO-Fix Kindersitzbefestigung, u.v.m.
  Für beide Modelle gilt: Fünf Jahre Neuwagen-Werksgarantie oder 100.000 km

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