Fahrt in den Urlaub: Das bringt Partner auf die Palme

Wenn zwei mit dem Auto in den Urlaub fahren, birgt das Konfliktpotenzial. Das Onlineportal autoscout24.at hat Autofahrer zwischen 18 und 65 Jahren gefragt, was sie beim Autofahren an Mitfahrenden und der Umgebung am meisten aufregt.

Fahrt in den Urlaub: Das bringt Partner auf die Palme

Die richtig Abfahrt erst im letzten Moment erwischt? Die anderen Verkehrsteilnehmer wissen nicht wie man Auto fährt? Eine Autofahrt bietet viel Grund zum Ärgern und Streiten.

Es beginnt meist schon auf der Fahrt in den Urlaub: Der Ärger. Der Grund ist auch fast immer der selbe: Der Partner. Wenn zwei, vor allem Paare, zusammen mit dem Auto in den Urlaub fahren, birgt dies ein gewisses Konfliktpotenzial. Denn die Vorstellungen von Männern und Frauen gehen beim entspannten Fahren oft auseinander, zeigt eine repräsentative Studie im Auftrag von AutoScout24, demlaut eigenen Angaben größten Online-Gebrauchtwagenhändler Europas.

Das lässt den Blutdruck der Männer steigen

Männer regen sich in erster Linie über andere Verkehrsteilnehmer auf. 37 Prozent von ihnen passt, laut der repräsentativen Umfrage unter Autofahrern zwischen 18 und 65 Jahren, ihr Fahrstil, Tempo oder Abstand nicht. Das reizt sie sich immer wieder aufzuregen (28 Prozent). Wenig bis kein Verständnis bringen Männer für den Wunsch ihrer mitreisenden Frau dafür auf, Pausen zu machen. Sowohl die Anzahl als auch die Länge der Pausen bringt sie auf die Palme (14 Prozent).

Das kostet Frauen die meisten Nerven

Frauen hingegen können kaum begreifen, wie Mann immer wieder erst in der letzten Sekunde - wenn überhaupt - die Abfahrt erwischen (22 Prozent) und können sich darüber kräftig ärgern. Sie führen, laut Studie, lieber auf der Urlaubsfahrt – wenn ihre Männer ihnen diesbezüglich sonst nicht gerne zuhören – Grundsatzdiskussionen über Beziehung, Familie und Freunde (17 Prozent).

Kinder, Temperatur und Lautstärke

Auch missverständliche Hinweise des Navis erhitzen die Gemüter (21 Prozent der Paare). Bei Paaren mit Kindern kriegt sich knapp ein Viertel (23 Prozent) auch wegen der mitfahrenden Sprösslinge in die Haare. Knapp jedes fünfte Paar streitet wegen der Musiklautstärke oder -auswahl (18 Prozent) oder der optimalen Temperatur im Auto (20 Prozent).

Es soll auch friedliche Paare geben

Aber immerhin 14 Prozent der Paare geben an, friedlich zu sein und nie im Auto zu diskutieren. Und es besteht Hoffnung, denn über 40 Jahre alte Paare streiten weniger als jüngere.

Klassisch: Männer fürs Fahren, Frauen für den Proviant zuständig

Bei Autofahrten sehen sich Männer deutlich mehr in der Verantwortung als Frauen. 79 Prozent der Männer geben an, dass überwiegend sie fahren, während dies nur 23 Prozent der Frauen von sich behaupten. Bei der jungen Generation (18- bis 29-jährige) sinkt der Anteil, nur 58 Prozent der Männer sind die „Chef-Chauffeure“. Auch das Navigieren sehen 73 Prozent der männlichen Befragten als Männersache, während nur 38 Prozent der Frauen sich als Chefnavigator betrachten.
Frauen sehen sich klassisch für den Reiseproviant verantwortlich (69 Prozent versus 14 Prozent Männer). Und auch für das „Bespaßen“ der Kinder fühlen sie sich eher zuständig (46 Prozent versus 13 Prozent Männer). Auch hier tickt die junge Generation unter 30 Jahren anders. Da sagen etwa 40 Prozent, „er „und „sie“ seien gleichermaßen für Kinderunterhaltung und Speis´ und Trank verantwortlich.

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