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Artikel vom Donnerstag, 9. August 2018

US-Sanktionsdrohung erbost Russland - Sorgen bei deutschen Firmen

US-Sanktionsdrohung erbost Russland - Sorgen bei deutschen Firmen

Washington/Berlin (APA/Reuters) - Die neuen US-Sanktionen gegen Russland haben in Moskau Kritik und in der deutschen Wirtschaft Sorgen ausgelöst. Eine Sprecherin des russischen Außenministeriums erklärte am Donnerstag, die Regierung arbeite an Vergeltungsmaßnahmen. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow kritisierte die Strafmaßnahmen als inakzeptabel, unfreundlich und illegal.

Helmut A. Gansterer
Kommentar

Helmut A. Gansterer: Ein Dank den genialen Ahnen

Essay. Die "Austrian School of Economics" schenkt uns seit bald 100 Jahren wissenschaftlichen Weltruhm, aber nicht daheim.

Währungsverfall setzt Türkei immer stärker unter Druck

Währungsverfall setzt Türkei immer stärker unter Druck

Istanbul (APA/Reuters) - Der anhaltende Verfall der Lira setzt die türkische Regierung zunehmend unter Druck. Das Finanzministerium in Ankara versuchte am Donnerstag die Börsen zu beruhigen. Türkischen Banken und anderen Unternehmen drohten keine Liquiditätsengpässe. Beim Wachstum rechnet das Land für 2019 mit drei bis vier Prozent. 2017 legte die Wirtschaft allerdings noch doppelt so stark zu.

Anlegeranwälte drohen Steinhoff mit Milliarden-Sammelklage

Anlegeranwälte drohen Steinhoff mit Milliarden-Sammelklage

Sandton/München (APA/Reuters) - Anlegeranwälte wollen die ehemalige Kika/Leiner-Mutter Steinhoff und seine Manager und Berater wegen des Bilanzskandals auf eine Milliardensumme verklagen. Die deutsche Anwaltskanzlei Tilp teilte am Donnerstag mit, die südafrikanische Kanzlei LHL Attorneys habe eine Sammelklage vor dem High Court in Johannesburg eingereicht.

trend Nr. 30+31/2018: Die 100 reichsten Österreicher

Neue Abgastests erhöhen NoVA - Fahrzeughandel will Kompensation

Neue Abgastests erhöhen NoVA - Fahrzeughandel will Kompensation

Wien (APA) - Weil ein neuer Standard für Abgastests zu einem Anstieg der Normverbrauchsabgabe (NoVA) und dadurch auch zu höheren Verkaufspreisen für Autos führen wird, fordert das Fahrzeughandel-Landesgremium Wien der Wirtschaftskammer Kompensationszahlungen vom Staat

Möglicher Tesla-Börsenrückzug beschäftigt US-Aufsicht SEC

Möglicher Tesla-Börsenrückzug beschäftigt US-Aufsicht SEC

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der mögliche Rückzug des US-Elektroautobauers Tesla von der Wall Street beschäftigt mittlerweile die US-Börsenaufsicht und den Verwaltungsrat des Unternehmens. Wie das "Wall Street Journal" am Mittwoch berichtete, prüft die Aufsicht SEC, ob die Äußerungen von Firmenchef Elon Musk auf Tatsachen beruhen und weshalb er die Neuigkeit zunächst über Twitter kundtat.

Fußball-WM hat sich für Adidas auch ohne Titel gelohnt

Fußball-WM hat sich für Adidas auch ohne Titel gelohnt

Herzogenaurach (APA/Reuters) - Adidas zieht trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Nationalmannschaft eine positive Bilanz der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Insgesamt acht Millionen Trikots - so viele wie noch nie - und zehn Millionen Fußbälle habe der deutsche Sportartikelkonzern rund um die WM verkauft, sagte Vorstandschef Kasper Rorsted am Donnerstag in London.

Ferrari, Porsche & Co: Das verdienen Luxusautobauer pro Auto

Ferrari, Porsche & Co: Das verdienen Luxusautohersteller pro Auto

Luxusautos gelten als die Cashcows der Autoindustrie. Eine Faustregel lautet: Je größer oder stärker das Auto, umso größer der Gewinne. Das trifft meistens auch zu. Pro verkauftem Auto können Hersteller bis zu knapp 70.000 Euro verdienen. Doch nicht alle Premium- oder Luxusautohersteller arbeitet profitabel.

Lukas Haider, BCG Österreich

Digitale Revolution im Consulting

Lukas Haider, der neue Österreich-Chef von BCG, muss sich den Herausforderungen der Digitalisierung nicht nur in Projekten für seine Klienten, sondern auch in der Beratungsarbeit selbst stellen.

Strengere Abgastests sorgen für Boom bei Neuwagenkauf

Die Auswirkungen des neuen, ab September geltenden Abgastests WLTP sind schwer abschätzbar. Hersteller verschleudern deshalb viele Lagermodelle. Das Ergebnis: Die Kunden stürmen die Autohäuser.

Audi macht Tempo und dämpft Erwartungen

Audi macht Tempo und dämpft Erwartungen

Ingolstadt (APA/dpa) - Audi hat im Juli deutlich mehr Autos verkauft als vor einem Jahr, erwartet aber in den kommenden Monaten einen schwächeren Absatz. Grund sind die laufenden Modellwechsel und die Umstellung auf den neuen Abgas- und Verbrauchsmessstandard WLTP in Europa, wie die VW-Tochter am Donnerstag in Ingolstadt mitteilte.

Wifo: Wirtschaft in Österreich wuchs deutlich stärker als im Euroraum

Wifo: Wirtschaft in Österreich wuchs deutlich stärker als im Euroraum

Wien (APA) - Die österreichische Wirtschaft ist weiterhin kräftig gewachsen, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) in seinem am Donnerstag veröffentlichtem Konjunkturbericht feststellt. Zwar flaute die Dynamik im zweiten Quartal gegenüber den Vorquartalen ab, doch expandierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) weiterhin stärker als im Durchschnitt des Euroraumes. Die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück.

T-Mobile mit mehr Kunden - Sondereffekte schmälern Umsatz und Gewinn

T-Mobile mit mehr Kunden - Sondereffekte schmälern Umsatz und Gewinn

Wien (APA) - Der Mobilfunker T-Mobile Austria, der kürzlich den Kabelnetzbetreiber UPC übernommen hat, hat heuer im ersten Halbjahr wegen Sondereffekten weniger Gewinn und Umsatz verbucht, aber deutlich mehr SIM-Karten verkauft. Die Investitionen kletterten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 75,5 Mio. Euro, wie die Tochter der Deutschen Telekom am Donnerstag mitteilte.

Ein Jahr Air-Berlin-Pleite - "Für Beschäftigte nicht gut gelaufen"

Ein Jahr Air-Berlin-Pleite - "Für Beschäftigte nicht gut gelaufen"

Berlin (APA/dpa-AFX) - Arbeitslos oder neuer Job mit weniger Geld: Viele frühere Angestellte der Air Berlin haben sich ein Jahr nach der Insolvenz beruflich verschlechtert. Davon geht die Gewerkschaft Verdi aus. "Für die Beschäftigten ist es überhaupt nicht gut gelaufen", sagte Bundesvorstandsmitglied Christine Behle der Deutschen Presse-Agentur.

Asyl: Wirtschaft gegen Abschiebung von Lehrlingen

Bregenz/Wien (APA) - Die Abschiebung von Lehrlingen sorgt weiter für Diskussionen: Wie ein APA-Rundruf am Donnerstag zeigte, lehnen mehrere Wirtschaftskammern aus den Bundesländern diese Vorgangsweise ab und verweisen etwa auf den Fachkräftemangel. Aus der Bundesregierung erklärte Integrationsministerin Karin Kneissl (FPÖ) allerdings zuletzt, dass keine Gesetzesänderung angedacht wird.

Neue US-Sanktionen gegen Russland lassen Rubel und Börse einbrechen

Neue US-Sanktionen gegen Russland lassen Rubel und Börse einbrechen

Moskau (APA/AFP) - Die neuen US-Sanktionen gegen Russland wegen des Giftanschlags von Salisbury haben die russische Börse und den Rubel am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Ein Dollar entsprach in der Früh 66,48 Rubel, das war der niedrigste Wert der russischen Währung seit November 2016.

Marke VW steigert Absatz vor Einführung von neuen Abgastests

Marke VW steigert Absatz vor Einführung von neuen Abgastests

Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen hat den Absatz seiner Hauptmarke VW im vergangenen Monat rasant gesteigert. Die Auslieferungen auf dem Heimatmarkt in Europa sprangen wenige Wochen vor Einführung der neuen Abgasmessregeln WLTP um mehr als 30 Prozent auf fast 163.000 Einheiten.

RBI-Halbjahresgewinn stieg um 29 % - Polbank-Verkauf mit Verlust

RBI-Halbjahresgewinn stieg um 29 % - Polbank-Verkauf mit Verlust

Wien (APA) - Eine weitere deutliche Entlastung beim Kreditrisiko und höhere Betriebserträge haben der börsennotierten Raiffeisen Bank International (RBI) unterm Strich im ersten Halbjahr mehr Gewinn gebracht. Der Nettogewinn lag mit 756 Millionen Euro um 29 Prozent über dem Vorjahreswert.

Telekom hebt Ausblick leicht an - Maut-Einigung drückt Gewinn

Telekom hebt Ausblick leicht an - Maut-Einigung drückt Gewinn

Berlin/Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom hat dank der florierenden Geschäfte ihrer Tochter T-Mobile US ihren Ausblick erneut leicht angehoben. Im Gesamtjahr werde nun mit einem bereinigten Betriebsergebnis (EBITDA) von 23,4 Mrd. Euro gerechnet, teilte das DAX-Unternehmen am Donnerstag mit. Das sind 100 Mio. Euro mehr als bisher prognostiziert.

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