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Artikel vom Freitag, 15. Juni 2018

Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.

Arbeitszeitflexibilisierung: Gerangel um 12-Stunden-Tag

Die ÖVP/FPÖ-Bundesregierung hat ihren Initiativantrag zur Arbeitszeitflexibilisierung eingebracht. Noch im Juli soll das Gesetz verabschiedet und die tägliche Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden ausgedehnt werden. Kritiker sehen die neuen Bestimmungen als "sehr arbeitgeberfreundlich."

Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.

Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM

Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.

Handelsstreit USA gegen China eskaliert zum Handelskrieg

US-Präsident Donald Trump hat Strafzölle gegen China angekündigt und droht offen mit Vergeltung. Der Streit zwischen den USA und China mündet nun in einen Handelskrieg. China kündigt Gegenmaßnahmen an.

4 Fakten - Was die EZB nach Ende ihrer Anleihenkäufe macht

4 Fakten - Was die EZB nach Ende ihrer Anleihenkäufe macht

Die Europäische Zentralbank (EZB) will bis Jahresende 2018 die Anleihenkäufe beenden und zu einer normalen Geldpolitik zurückkehren. Die Schlüsselzinsen sollen bis September 2018 auf dem aktuellen Niveau gehalten werden.

Abgasaffäre: Auch Porsche SE in Braunschweig angeklagt

Abgasaffäre: Auch Porsche SE in Braunschweiger Verfahren angeklagt

Stuttgart (APA/dpa) - Im Abgasskandal ist neben Volkswagen nun auch die Porsche SE im Braunschweiger Musterverfahren für Anlegerklagen beklagt. Dies teilte das dortige Oberlandesgericht am Freitag mit. Als Grund wird die Aussetzung von drei Verfahren am Landgericht Braunschweig genannt, die sich gegen Volkswagen und Porsche richten. Dadurch sei Porsche automatisch auch zur Musterbeklagten in dem OLG-Verfahren geworden.

Regierung macht Rücktritt von Lebensversicherungen unattraktiver

Regierung macht Rücktritt von Lebensversicherungen unattraktiver

Wien (APA) - Das lebenslange Rücktrittsrecht von Lebensversicherungen im Falle von Falschbelehrung soll massiv eingeschränkt werden. Die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ haben am Donnerstag einen entsprechenden Initiativantrag eingebracht, noch vor dem Sommer soll das ganze beschlossen werden. Verbrauchervertreter sind alarmiert ob des dritten "Anschlags" der Versicherungswirtschaft, während der Fußball-WM.

Die Häufigkeit von Naturkatastrophen steigt. Vorbereitet zu sein ist ratsam.

Naturkatastrophen nehmen zu - Experten raten zu Schutzmaßnahmen

Unwetter, Stürme, heftige Gewitter und in der Folge Überschwemmungen oder massive Windschäden nehmen als Folge des Klimawandels deutlich zu. Sich richtig schützen und vorbeugend Maßnahmen ergreifen, ist wichtiger denn je, erklärten Experten des österreichischen Versicherungsverbandes VVO, des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik).

Nowotny erfreut Rückkehr zur normalen EZB-Geldpolitik

Nowotny erfreut Rückkehr zur normalen EZB-Geldpolitik

Österreichs Nationalbank-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hat stets dafür plädiert, die Geldpolitik rasch zu nomalisieren. Das Zins-Aviso für September 2019 sei nicht zu spät. Der Dollar gewinnt durch die Zinsdifferenz. Die EZB habe ihr Inflationsziel erreicht.

VW-Konzern steigerte Absatz im Mai mit gedämpftem Schwung

VW-Konzern steigerte Absatz im Mai mit gedämpftem Schwung

Wolfsburg (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Volkswagen hat im Mai auch dank seiner Modelloffensive knapp eine Million Fahrzeuge weltweit an Kunden ausgeliefert. Trotz des Dieselskandals stieg der Absatz über sämtliche Konzernmarken hinweg um 6,1 Prozent auf 953.400 Fahrzeuge, wie VW am Freitag mitteilte.

Scheuer zur Dieselaffäre - "Sein oder Nichtsein der Autobranche"

Scheuer zur Dieselaffäre - "Sein oder Nichtsein der Autobranche"

Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sorgt sich wegen der Dieselaffäre um die Zukunft der deutschen Autobauer. "Es geht um das Sein oder Nichtsein der deutschen Automobilbranche für die nächsten Jahrzehnte", sagte Scheuer der "WirtschaftsWoche" laut Vorabbericht vom Freitag.

Trotz Zinserhöhungen in USA bleibt Japan bei lockerer Geldpolitik

Trotz Zinserhöhungen in USA bleibt Japan bei lockerer Geldpolitik

Tokio (APA/Reuters) - Trotz des strafferen geldpolitischen Kurses in den USA bleibt Japans Notenbank ihrer lockeren Linie treu. Sie entschied am Freitag, den Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten bei 0,1 Prozent zu halten. "Ich denke nicht, dass wir unsere Politik derzeit überdenken müssen", sagte Zentralbankchef Haruhiko Kuroda.

Inflation stieg im Mai auf 1,9 Prozent - Mieten als Preistreiber

Inflation stieg im Mai auf 1,9 Prozent - Mieten als Preistreiber

Wien (APA) - Die Inflationsrate ist im Mai auf 1,9 Prozent gestiegen, dabei verteuerten sich die Wohnungsmieten mit plus 3,8 Prozent gleich doppelt so stark. Im Vormonat April lag der Preisanstieg im Jahresabstand bei 1,8 Prozent. Stärkste Preistreiber waren im Mai Wohnen und Treibstoffe, wie die Statistik Austria am Freitag in einer Aussendung mitteilte. Gegenüber April betrug die Teuerung im Mai 0,2 Prozent.

H&M kommt kaum voran - Umsatzentwicklung enttäuscht

H&M kommt kaum voran - Umsatzentwicklung enttäuscht

Stockholm (APA/dpa) - Die schwedische Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) kämpft weiterhin gegen die starke Online-Konkurrenz. Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal kletterte der Umsatz nach vorläufigen Berechnungen um 1,6 Prozent auf 60,5 Mrd. schwedische Kronen (6 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die um die Mehrwertsteuer bereinigten Erlöse kletterten von Anfang März bis Ende Mai um 1,2 Prozent.

Merkel - Strategische Rolle der Autoindustrie im Fokus

Merkel - Strategische Rolle der Autoindustrie im Fokus

Berlin (APA/Reuters/dpa) - Für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel rückt die strategische Bedeutung der Autoindustrie für die USA wie für Europa immer stärker in den Fokus.

Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA stieg deutlich

Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA stieg deutlich

Luxemburg/Berlin (APA/Reuters) - Inmitten des Zollstreits legt der Überschuss der EU-Länder im Warenhandel mit den USA kräftig zu. Von Jänner bis April stieg er um 17 Prozent auf 45,4 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte.

OeNB-Prognose - Wachstum legt zu, Arbeitslosigkeit fällt

OeNB-Prognose - Wachstum legt zu, Arbeitslosigkeit fällt

Wien (APA) - Die Wirtschaft Österreichs wächst etwas schneller als bisher angenommen. Heuer soll es ein Plus von 3,1 Prozent geben, statt wie im Dezember erwartet 2,8 Prozent, 2019 dann 2,1 Prozent (1,9 Prozent) und 2020 1,7 Prozent (1,6 Prozent). Damit ist die Nationalbank in ihrer heute, Freitag, veröffentlichten Prognose auch für die nächsten beiden Jahre etwas optimistischer als noch im Dezember.

Medien: Trump macht bei Zöllen ernst - China droht mit Vergeltung

Medien: Trump macht bei Zöllen ernst - China droht mit Vergeltung

Washington/Peking (APA/dpa) - Dem Welthandel droht eine weitere schwere Belastung: Berichten zufolge macht US-Präsident Donald Trump Ernst und lässt an diesem Freitag gegen China Strafzölle auf Waren im Wert von 50 Mrd. US-Dollar (rund 43 Mrd. Euro) verhängen. Eine Bestätigung des Weißen Hauses gab es dafür zunächst nicht. Die USA müssten sich auf sofortige Vergeltung aus China einstellen.

Arbeitskosten in EU 2018 um 2,7 Prozent gestiegen

Arbeitskosten in EU 2018 um 2,7 Prozent gestiegen

Luxemburg (APA) - Die Arbeitskosten pro Stunde sind in der EU im ersten Quartal 2018 um 2,7 Prozent gestiegen. Der Euroraum verzeichnete ein Plus von 2,0 Prozent. Österreich lag mit 4,1 Prozent deutlich über dem EU-Durchschnitt. Spitzenreiter beim Arbeitskostenanstieg war neuerlich Rumänien (+12,7 Prozent). Portugal (-1,5 Prozent) war das einzige Land mit niedrigeren Arbeitskosten.

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