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Artikel vom Donnerstag, 12. April 2018

"Handelsblatt": Müller darf Vorstandsvertrag trotz Ablöse behalten

"Handelsblatt": Müller darf Vorstandsvertrag trotz Ablöse behalten

Wolfsburg (APA/dpa) - Auch nach dem Umbau bei Volkswagen und im Falle seines Abgangs als VW-Chef wird Matthias Müller voraussichtlich weiter in den Diensten des Autobauers stehen. Auf der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag solle zwar beschlossen werden, dass er seinen Posten räumt, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzernkreise. Seinen Vorstandsvertrag werde er aber behalten. Dieser laufe bis Februar 2020.

Bitcoin um 17 Prozent gestiegen - Größter Kurssprung des Jahres

Bitcoin um 17 Prozent gestiegen - Größter Kurssprung des Jahres

Frankfurt (APA/Reuters) - Nach einer monatelangen Talfahrt steigen Anleger wieder in größerem Stil bei Bitcoin & Co. ein. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise verteuerte sich am Donnerstag um bis zu 17 Prozent - so stark wie in den vergangenen vier Monaten nicht - und kostete etwas mehr als 8.000 Dollar (6.459,95 Euro).

Stahlfusion von Thyssenkrupp und Tata verzögert sich

Stahlfusion von Thyssenkrupp und Tata verzögert sich

Düsseldorf (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger muss bei seinen Verhandlungen für eine Fusion der Stahlsparte mit dem Konkurrenten Tata Steel weitere Extrarunden drehen. Bis zur Unterschrift, dem sogenannten Signing, werde es länger dauern, räumte das Unternehmen am Donnerstag ein.

China will Schadenersatzsystem gegen Diebstahl geistigen Eigentums

China will Schadenersatzsystem gegen Diebstahl geistigen Eigentums

Peking (APA/Reuters) - Nach Forderungen von US-Präsident Donald Trump will China gegen den Diebstahl von Technologie-Know-how härter vorgehen. "Wir führen ein Schadenersatzsystem für die Verletzung von Rechten an geistigem Eigentum ein, um sicherzustellen, dass die Täter einen hohen Preis zahlen", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag den Leiter des Amtes für geistiges Eigentum, Shen Changyu.

Grasser-Prozess - Meischberger: Haider war Chef der Buwog-Vergabe

Grasser-Prozess - Meischberger: Haider war Chef der Buwog-Vergabe

Wien/Linz/Klagenfurt (APA) - Der Zweitangeklagte im Grasser-Korruptionsprozess, Ex-FPÖ-Spitzenpolitiker Walter Meischberger, rückte heute die Rolle des damaligen Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider (FPÖ/BZÖ) ins Zentrum: Haider sei der eigentliche Chef bei der Buwog-Vergabe gewesen, nicht der damalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), sagte Meischberger in seinem Vortrag.

„2017 war ein verlorenes Jahr für den Wirtschaftsstandort Österreich“

Die Berater von Deloitte analysierten die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich. Das Ergebnis: Der Standort stagniert. Andere wie die Schweiz oder Nordeuropa entwickeln sich viel dynamischer. Die Probleme im Überblick.

Deutsche Rüstungsexporte im ersten Quartal 2018 rückläufig

Deutsche Rüstungsexporte im ersten Quartal 2018 rückläufig

Berlin/Riad (APA/dpa) - Die deutsche Regierung hat im ersten Quartal 2018 auch vor dem Hintergrund der langen Regierungsbildung deutlich weniger Genehmigungen für Rüstungsexporte erteilt als im Vorjahr. Insgesamt genehmigte die Regierung Ausfuhren im Wert von 880 Millionen Euro, nach 2,2 Milliarden Euro im Vorjahresquartal.

Neuer VW-Chef Herbert Diess: Münchner, Österreicher, harter Hund

Neuer VW-Chef Herbert Diess: Münchner, Österreicher und "harter Hund"

Bei VW wird der Führungswechsel schneller vollzogen als bisher angenommen. Herbert Diess wird neuer Konzern-Chef und Matthias Müller muss abtreten. Der Aufstieg des Münchner mit österreichischem Pass kommt nicht überraschend. Er galt schon vor dem VW-Abgasskandal als "Kronprinz", beinharter Sanierer und Visionär.

Studie - Standort Österreich ist nur Mittelmaß

Studie - Standort Österreich ist nur Mittelmaß

Wien (APA) - Als Wirtschaftsstandort ist Österreich laut Beratungsfirma Deloitte bestenfalls Mittelmaß, dabei wären die Chancen für Veränderungen derzeit günstig. "Das makroökonomische Umfeld ist das beste seit der Finanzkrise, wir dürfen keine Zeit verlieren", mahnte Bernhard Gröhs, CEO und Partner von Deloitte Österreich, vor Journalisten in Wien umfassende Reformen ein.

„Eskaliert der Handelskrieg, bricht die Weltwirtschaft ein“

Thomas Herbert, Investmentchef der Fondsgesellschaft Ethenea, verwaltet im Ethna Aktiv sechs Milliarden Euro. Trend.at erklärt er, warum sich seine Einschätzung für die Aktienmärkte seit Trumps angekündigten Strafzöllen einzuführen, erheblich verändert hat und er deshalb binnen kürzester Zeit Aktien in Millionenhöhe verkauft hat und welche Region vom Protektionismus als erstes getroffen werden würde.

EU möchte unfaire Handelspraktiken im Agrarsektor verbieten

EU möchte unfaire Handelspraktiken im Agrarsektor verbieten

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission möchte bestimmte Handelspraktiken innerhalb der Lieferkette für Lebensmittel verbieten, durch die kleine und mittlere Unternehmen und Landwirte benachteiligt werden. Kleineren Akteuren fehle es häufig an Verhandlungsmacht und Alternativen, um ihre Produkte an die Verbraucher zu bringen, erklärte die Kommission am Donnerstag.

Aktionäre haben Tamedia 96,90 Prozent der Goldbach-Aktien angedient

Aktionäre haben Tamedia 96,90 Prozent der Goldbach-Aktien angedient

Zürich (APA/sda) - Das Zürcher Verlagshaus Tamedia hat genug Anteile an der Medienvermarkterin Goldbach zusammen, um deren restlichen Aktionäre zwangsabzufinden. Nach der gesetzlichen Nachfrist wurden Tamedia 96,90 Prozent der Goldbach-Aktien angeboten.

Warnstreiks in Deutschland legen Nahverkehr in vielen Städten lahm

Warnstreiks in Deutschland legen Nahverkehr in vielen Städten lahm

Berlin (APA/dpa) - Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Deutschland haben erneut den Nahverkehr in mehreren Großstädten lahmgelegt. Besonders stark betroffen waren Donnerstag früh Niedersachsen und der Großraum Stuttgart.

AUA-Bordverpflegung bleibt bei Do&Co - Vertrag verlängert

AUA-Bordverpflegung bleibt bei Do&Co - Vertrag verlängert

Wien/Schwechat (APA) - Den ÖBB-Cateringvertrag hat der börsennotierte Gastrokonzern Do&Co heuer im März verloren. Den wichtigen Vertrag für die Bordverpflegung bei der Lufthansa-Tochter AUA (Austrian Airlines) hat das Unternehmen jetzt aber wieder in der Tasche.

Steinhoff bekam mit Aktienverkauf von Südafrika-Tochter 254 Mio. Euro

Steinhoff bekam mit Aktienverkauf von Südafrika-Tochter 254 Mio. Euro

Stellenbosch/Sandton (APA/dpa) - Der in einen Bilanzskandal verwickelte Handelskonzern Steinhoff hat aus dem Verkauf von Aktien seiner südafrikanischen Tochter rund 254 Mio. Euro erlöst. Der Kika/Leiner-Mutterkonzern platzierte 200 Millionen Aktien der Steinhoff Africa Retail Limited (Star), wie Steinhoff am Donnerstag mitteilte.

VW soll heute Konzernumbau beschließen - Neuer Chef aus Österreich

VW soll heute Konzernumbau beschließen - Neuer Chef aus Österreich

Wolfsburg (APA/dpa) - Bei Volkswagen soll der Aufsichtsrat heute, Donnerstag, einen grundlegenden Personal- und Konzernumbau beschließen. Dabei soll der bisherige VW-Markenchef, der Österreicher Herbert Diess, zum Nachfolger des amtierenden Vorstandsvorsitzenden Matthias Müller bestimmt werden.

USA heben Sanktionen gegen Maschinenbauer Sulzer auf

USA heben Sanktionen gegen Maschinenbauer Sulzer auf

Zürich (APA/Reuters) - Der Schweizer Maschinenbauer Sulzer kann aufatmen. Das US-Finanzministerium habe Sulzer eine Lizenz erteilt, die dem mit Sanktionen belegten russischen Oligarchen und Hauptaktionär Viktor Vekselberg den Abbau seiner Anteile an dem Unternehmen auf unter 50 Prozent erlaube, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Sulzer unterliege damit keinen US-Sanktionen mehr.

Neuseeland verbietet neue Ölsuche vor der Küste

Neuseeland verbietet neue Ölsuche vor der Küste

Wellington (APA/dpa) - Die neuseeländische Regierung will ein Ende der küstennahen Öl- und Gasförderung. Es werde keine neuen Genehmigungen für Öl- oder Gasexploration vor den Küsten Neuseelands geben, kündigte Regierungschefin Jacinda Ardern am Donnerstag an. Bereits existierende Genehmigungen und Projekte seien nicht betroffen und bestehende Arbeitsplätze nicht gefährdet, betonte sie.

Chef des insolventen Airbag-Bauers Takata trat nach Übernahme zurück

Chef des insolventen Airbag-Bauers Takata trat nach Übernahme zurück

Tokio (APA/dpa) - Nach der Übernahme des insolventen japanischen Airbag-Herstellers Takata durch den chinesisch-amerikanischen Autozulieferer KSS ist der bisherige Takata-Chef Shigehisa Takada zurückgetreten. Das gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Zuvor hatte Key Safety Systems (KSS) die Akquisition nahezu aller globalen Vermögenswerte von Takata erfolgreich abgeschlossen.

VW und Toyota-Tochter Hino Motors planen Kooperation

Tokio/Wolfsburg/Toyota (APA/dpa) - Volkswagen und der zum Rivalen Toyota gehörende japanische Lkw-Bauer Hino Motors erwägen angeblich eine umfassende Zusammenarbeit bei Nutzfahrzeugen. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Donnerstag berichtete, beabsichtigten beide Konzerne die Aufnahme entsprechender Verhandlungen. Beide Unternehmen wollten noch am selben Tag vor die Presse treten.

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