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Artikel vom Donnerstag, 7. April 2016

Wikileaks kritisiert "Panama Papers" von ICIJ

Zwei Enthüllungsplattformen im Clinch: Wikileaks kritisiert das Journalistennetzwerk ICIJ wegen angeblicher US-Finanzierung der "Panama Papers". Es sei "kein Beispiel an Integrität", wenn Angriffe auf Putin von einer US-Entwicklungshilfeagentur gesponsert werden und nicht all Daten veröffentlicht werden. ICIJ stemmt sich dagegen und verweist auf einen verantwortungsvollen Journalismus.

Ölpreise legen weiterhin zu

Singapur - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre deutlichen Vortagsgewinne ausgebaut. Neue Lager- und Produktionsdaten aus den USA sorgten für Auftrieb. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete in der Früh 40,18 US-Dollar (35,45 Euro). Das waren um 34 Cent mehr als am Mittwoch.

Panama Papers: Hypo Vorarlberg-Chef Grahammer tritt zurück

Aufgrund "medialer Vorverurteilung" zu den in den Panama Papers aufgedeckten Offshore-Geschäften hat der Vorstandschef der Hypo Vorarlberg seinen Hut genommen. Michael Grahammer betont weiterhin die Rechtmäßigkeit der Geschäfte der Hypo Vorarlberg. Die Kunden habe man stets geprüft.

Hass-Postings: Kosten bei Verurteilung schwer zu bewältigen

Hass-Postings und Belästigungen können für den Verfasser juristisch gefährlich werden, ja sogar die persönliche und finanzielle Existenz gefährden. Gernot Sattlegger, Partneranwalt der D.A.S. Rechtsschutz AG, über mögliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen.

VIG-Gewinn bricht 2015 um fast drei Viertel ein

Der Nettogewinn ist um 73,2 Prozent auf 98,2 Millionen Euro gesunken. Die IT-Impairments und andere Abschreibungen ahben im Jahr 2015 das Ergebnis belastet. Die bereits auf 0,60 Euro je Aktie gekürzte Dividende soll dennoch ausgezahlt werden.

Niederländer lehnen EU-Ukraine-Abkommen ab

Die Niederlande sagen Nein zum EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine. 61 Prozent der Stimmbürger haben bei einem Referendum am Mittwoch gegen das Abkommen votiert, berichteten niederländische Medien in der Nacht auf Donnerstag nach Auszählung von 98 Prozent der Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 32 Prozent, womit das Referendum auch die vorgeschriebene Mindestbeteiligung knapp erreichte.

Deutsche Umweltminister wollen Diesel verteuern

Berlin/Hannover - Als eine Folge der Abgas-Affäre bei VW wollen die Umweltminister mehrerer deutscher Bundesländer Diesel-Fahren verteuern. Steuervorteile des Diesel-Kraftstoffes gegenüber dem Benzin sollten schrittweise abgebaut werden, fordern die Ressortchefs aus Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Hessen und Niedersachsen in einem gemeinsamen Beschlussvorschlag für die Sonder-Umweltministerkonferenz.

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