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Artikel vom Donnerstag, 28. April 2016

Daimler investiert 500 Millionen Euro in Hamburger Werk

Hamburg/Stuttgart (APA) - Der Autobauer Daimler investiert bis 2021 rund 500 Mio. Euro in das Werk Hamburg. An dem Standort mit 2.500 Mitarbeitern sollen künftig Antriebskomponenten für E-Autos gefertigt werden, teilte der Autohersteller am Donnerstag mit. Die Zahl der Ausbildungsplätze soll 2017 und 2018 auf 26 erhöht werden, außerdem soll es zehn zusätzliche unbefristete Stellen geben.

Implantierte Chips als Eintrittskarten für Fußballfans

Buenos Aires - Fans des argentinischen Fußball-Erstligisten Tigre können die Leidenschaft für ihr Team künftig unter der Haut tragen. Der Verein der gleichnamigen Vorstadt von Buenos Aires hat seinen Mitgliedern angeboten, sich einen Chip einsetzen zu lassen. Damit würden sie Zugang ins Stadion haben - falls sie keine Vereinsbeiträge schulden.

Lufthansa-Chef Spohr wirbt für Marktbereinigung unter Airlines

Die Lufthansa hat eine Gier nach Größe und will wieder auf Einkaufstour gehen. Im Herbst soll die Komplettübernahme von Brussels finalisiert werden. Gerüchte gibt es um einen Einstieg bei zwei weiteren Airlines. Der Spohr-Einkaufstour wird indes kritisiert. Die Hauptversammlung hat die Gehaltserhöhung für die Luthansa-Manager durchgewunken.

Comcast schluckt Dreamworks Animation

Comcast schluckt Dreamworks Animation für 3,8 Milliarden

Der US-Kabelriese Comcast will die Übernahme bis Ende 2016 abgeschlossen haben.

OeNB dürfte heuer deutlich weniger Gewinn schreiben

Wien - Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) wird heuer wohl deutlich weniger Gewinn machen als im Vorjahr. 2015 trugen Sondereffekte noch zu einer Verdoppelung des Ergebnisses von 341 auf 753 Mio. Euro bei. Ausschlaggebend dafür waren Erträge aus der Münze Österreich in Höhe von 564 Mio. Euro. Diese dürften 2016 deutlich geringer und nur mehr zweistellig ausfallen.

US-Wirtschaft wächst im ersten Quartal nur um 0,5 Prozent

Washington - Das Wirtschaftswachstum in den USA hat sich im ersten Quartal des Jahres deutlich abgeschwächt. Nach vorläufigen Berechnungen legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Jänner bis März lediglich um 0,5 Prozent zu, wie das Handelsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Es handelt sich um den schwächsten Zuwachs seit dem Winter 2014.

Privatsender wählten neue Führung und orten Handlungsbedarf beim ORF

Der ORF soll nach Überzeugung der Privatsender seinem Auftrag "nicht ernst genug" nachkommen. Es wird außerdem "Waffengleichheit" gefordert. Der Medienstandort Österreich müsse besser gemanagt werden.

Mastercard übertrifft Erwartungen trotz Gewinnrückgangs

Purchase (New York) - Beim Kreditkarten-Anbieter Mastercard liefen die Geschäfte zu Jahresbeginn besser als erwartet - der Gewinn litt jedoch unter hohen Kosten. Im ersten Quartal kletterten die Erlöse um zehn Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert auf 2,4 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. Euro), wie der Visa-Rivale am Donnerstag mitteilte.

Deutsche Wirtschaft setzt auf Geschäfte im Iran

Berlin - Regelmäßig reisen deutsche Unternehmer in das Land, um alte Wirtschaftskontakte wiederzubeleben. Die Aufhebung erster Sanktionen gegen den Iran lässt sie auf wachsende Exporte hoffen. Doch Schwierigkeiten bei der Finanzierung dämpfen die Euphorie.

Nowotny: EZB-Zinserhöhung in 2. Jahreshälfte möglich

Wien - EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hält es für möglich, dass es in der zweiten Jahreshälfte erstmals nach langer Zeit wieder zu einer Leitzinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) kommen wird. Nowotny geht nämlich davon aus, dass sich in der zweiten Jahreshälfte wieder eine Erhöhung der Inflationsrate im von der EZB gewünschten Ausmaß - also knapp 2 Prozent - ergeben wird.

VW-Skandal - Deutsche Opposition setzt U-Ausschuss ein

Massive Kritik hagelt es von Seiten der Opposition wegen des VW-Abgasskandals an die Adresse der Regierungspartei. Im Vier steht vor allem Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), dem ein nahezu amikaler Umgang mit der Autoindustrie vorgeworfen wird. Die Linke wirft einen "zahmen Umgang" vor, wofür es Gründe geben müsse.

Globalisierungskritiker: Bauern stellen sich auf gegen TTIP

40 Ortsbauernverbände stellen sich gegen das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP Transatlantic Trade and Investment Partnership) auf. Unterstützung bekommen die Bauern von Global 2000 mit einer Unterschriften-Kampagne. Bisher haben 1300 Bauern gegen das Freihandelsabkommen unterschrieben.

Schneefälle - Fahrt mit Sommerreifen rechtlich erlaubt

Wien - Die heftigen Schneefälle in Kärnten und der Steiermark haben zu zahlreichen Unfällen geführt. In Kärnten gab es bei einem schwerem Verkehrsunfall am Donnerstag auch ein Todesopfer. Die gesetzliche Winterreifenpflicht endete bereits mit 15. April. Fahrten mit Sommerreifen sind nun erlaubt, jedoch können die Versicherungen bei Unfällen aussteigen, erklärte ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried.

TTIP - Ifo-Chef Fuest verteidigt Freihandelsabkommen

München - Der deutsche Ifo-Präsident Clemens Fuest hat den Gegnern des europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommens TTIP vorgeworfen, den Wohlstand Deutschlands aufs Spiel zu setzen. "Ich habe wenig Verständnis dafür, dass Freihandel so skeptisch gesehen wird. Wir leben davon!", sagte Fuest am Donnerstag in München.

Telekom-Prozess - Ex-ÖVP-Generalsekretär Missethon wird benötigt

Wien/Graz - Der Prozess um die inkriminierte illegale Parteienfinanzierung - der ÖVP soll von der Telekom Austria (TA) ein Nettobetrag von 120.000 Euro zugeflossen sein - ist am Donnerstag im Wiener Straflandesgericht auf 7. Juni vertagt worden. Der ehemalige ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon muss auf Wunsch von Staatsanwalt Volkert Sackmann noch als Zeuge befragt werden.

Schweizer Notenbank fuhr im ersten Quartal Gewinn ein

Schweizer Notenbank fuhr im ersten Quartal Gewinn ein

Trotz des noch immer starken Schweizer Franken machte die Schweizer Notenbank (SNB) im vergangenen Quartal einen Gewinn. Nach dem Kippen des Euro-Mindestkurses hatte es im ersten Quartal 2015 einen Verlust gegeben.

Exporte: Rechnungshof nimmt Schweizer Franken ins Visier

Eigentlich hätte der Anteil von Fremdwährungen an den Exportfinanzierungen fallen sollen - stattdessen ist er aber gestiegen. Angesichts des gestiegenen Schweizer-Franken Kursrisikos ein Problem.

Air Berlin gelobt nach Rekordverlust Besserung

Das Jahr 2016 will die zweitgrößte Airline Deutschlands nutzen, um ein verbessertes Ergebnis abzuliefern - fast eine halbe Milliarde Verlust hat Air Berlin im Jahr 2015 eingeflogen.

Die Bilanzen vom 28.4.: Telekom Austria ist nicht Facebook

Nachdem Facebook in der vergangenen Nacht mit der Verdreifachung seines Gewinns begeistern konnte, musste die Telekom Austria heute ihr deutliches Minus präsentieren. Gut laufen die Geschäfte auch bei Samsung, LG und Logitech.

Flassbeck: Die Deflation kommt aus Deutschland

Die Deflation kommt aus Deutschland. Woher auch sonst?

Die Europäische Zentralbank EZB soll Schuld an den Niedrigzinsen sein? Mitnichten. Es ist die Politik Deutschlands, meint der Volkswirt und frühere Chefökonom der UN-Organisation UNCTAD, Heiner Flassbeck.

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