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Artikel vom Dienstag, 26. April 2016

Studie: Nachtarbeit ist schlecht fürs Herz

Nachtarbeit erhöht das Risiko für eine koronare Herzkrankheit. Das Ergebnis einer aktuellen Studie bekräftigt die Hinweise, dass Nachtarbeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen.

US-Konsumklima unerwartet eingetrübt

New York - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im April unerwartet deutlich eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel um 1,9 auf 94,2 Punkte, wie das Institut Conference Board am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage bekannt gab. Experten hatten mit 96,0 Zählern gerechnet.

Autohändler in Russland erwarten erneut Absatzeinbruch

Moskau - Der einst boomende Automarkt in Russland wird nach Einschätzung des Händlerverbandes dieses Jahr um weitere zehn Prozent schrumpfen. Es wäre bereits der vierte Rückgang in Folge. Der Konsum in Russland ist angesichts der Wirtschaftskrise im Zuge des Ölpreisverfalls und der westlichen Sanktionen seit langem schwach.

Frankreich droht mit Scheitern von TTIP-Abkommen

Frankreichs Premierminister Valls verlangt "Garantien" für Gesundheit und Umwelt. Ohne die Garantien würde TTIP nicht unterzeichnet werden.

Sicherheitslücken öffneten den Weg zu Luxleaks

Der Zugriff auf rund 45.000 Seiten über umstrittene Steuerdeals zwischen Luxemburg und multinationaler Konzerne wie Amazon, Deutsche Bank, Disney, FedEx, Ikea, Pepsi und Starbucks wird nun vor Gericht verhandelt. Ein Journalist und Ex-Mitarbeiter von PwC sollen die Dateien geknackt haben. Die darin aufscheinenden Konzernen wurden Steuersätze garantiert, die eine Steuerlast von unter einem 1 Prozent zur Folge hatten. Die Freunde der "Whistleblower" halten Anklagebank für fehlbesetzt. Den Beschuldigten drohen mehrjährige Haftstrafen.

Kaufprämie für E-Autos: Nein!

Umweltschützer und Steuerzahlerbund sind gegen eine Subvention dund somit Kaufprämie von Autos mit Elektromotor oder sogenannten Hybrid-Modellen. Am deutschen Autogipfel im Bundeskanzleramt sollen Fördermaßnahmen festgelegt werden. Auch in der CDU/CSU gibt es erhebliche Vorbehalte gegen eine E-Auto-Kaufprämie.

Brexit - Experte: Pfund müsste 30 Prozent abwerten

Wien - Metzler-Chefvolkswirt Edgar Walk hat vor einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) gewarnt. "Man sollte das Risiko eines Brexit auf keinen Fall unterschätzen", sagte er am Dienstag in Frankfurt. Dem Land drohe danach eine schwere Rezession, die wirtschaftlichen Folgen wären schwerwiegend. "Die große Angst ist, dass nach einem Brexit weniger Geld ins Land fließt."

Staatsanwaltschaft geht in Revision gegen Top-Banker

München/Frankfurt - Nach den Freisprüchen für fünf Top-Manager der Deutschen Bank vor dem Landgericht München hat die Staatsanwaltschaft Revision gegen die Entscheidung eingelegt. "Wir warten jetzt auf die schriftliche Urteilsbegründung, um dann zu entscheiden, ob wir die Revision dann weiterverfolgen oder zurücknehmen", erklärte Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch am Dienstag in München.

Registrierkassen: Vereinsvertreter fordern Anpassungen

Die Initiative "Rettet die Vereinsfeste" will eine Erhöhung der Umsatzgrenzen erwirken, um sich von der Registrierkassenpflicht zu befreien. Der Fachverband Gastronomie der WKÖ kritisiert hingegen die Forderungen.

Harte Fronten zum Start der VW-Haustarifrunde

Wolfsburg - In den Verhandlungen für die rund 120.000 Mitarbeiter im Haustarif bei Volkswagen haben sich bereits zum Start der Gespräche verhärtete Fronten abgezeichnet. Der Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite, Martin Rosik, sagte am Dienstag in Hannover vor dem Hintergrund der Abgasaffäre: "Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist angespannt."

Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US verdoppelte Gewinn

Bonn - Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US startet dank Millionen neuer Kunden und eines lukrativen Frequenzdeals mit einem Gewinnsprung ins Jahr. Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) habe sich im ersten Quartal auf 2,7 Mrd. Dollar (2,40 Mrd. Euro) verdoppelt, teilte der drittgrößte Mobilfunknetzbetreiber der USA am Dienstag mit.

Toshiba schreibt 2,1 Milliarden Euro auf Atomgeschäft

Minato Toshiba zieht Konsequenzen aus der Schwäche des US-Atomgeschäfts. Der japanische Technologiekonzern schreibt 2,1 Mrd. Euro (262,40 Mrd. Yen) und damit den Großteil seiner Anteile am US-Atomkonzern Westinghouse ab, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zuletzt wurde die Sparte mit 2,8 Mrd. Euro bewertet.

Wer gegen die neue EU-Datenschutzverordnung verstößt, muss bis zu vier Prozent seines Jahresumsatzes Strafe zahlen.

Neue EU-Datenschutz-Verordnung: Mitarbeiter als Schwachstelle

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung tritt 2017/2018 in Kraft. Das Rechte, wer auf Daten Zugriff hat, wird erheblich verschärft. Wenn Mitarbeiter zu Daten Zugang haben, die sie nicht für ihren Job brauchen, kann es für Firmen richtig teuer werden.

Fußball: Hasenhüttl verlässt Ingolstadt - Vertragsangebot abgelehnt

Der aus der Steiermark stammende Trainer in Diensten der Bayern gilt als Wunschkandidat bei der Red Bull-Dependance in Leipzig. Allerdings sei auch ein Verbleib bis Vertragsende 2017 nicht ausgeschlossen.

Nach BP-Wahl: Häupl rechnet für 2017 mit vorgezogener Wahl

Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Häupl rechnet mit vorgezogenen Nationalratswahlen: "Habe die schwere Befürchtung." Einfacher Grund: Nach "dem Diktat der ÖVP wird die SPÖ sicher nicht tanzen."

Handwerkerbonus: Auch 2016 und 2017 Geld für Renovierungen

Der 2014 eingeführte Handwerkerbonus wird fortgeführt. Je 20 Millionen Euro stehen 2016 und 2017 jährlich zur Verfügung. Damit sollen Wohnraumrenovierungen von Privaten gefördert werden. Die Wirtschaftskammer ist erfreut.

"Luxleaks" - Umstrittene Steuerschlupflöcher für Konzerne

Luxemburg - Bei den "Luxleaks"-Enthüllungen von 2012 und 2014 geht es um zweifelhafte Steuerabsprachen mit 340 Unternehmen in Luxemburg. Bei diesen "Tax Rulings" informieren Behörden Firmen im Voraus über die zu erwartende Steuerlast. Dadurch wurden Gewinne innerhalb der gleichen Gruppe von einem Unternehmen zum anderen verlagert.

Panama-Papers - RLB OÖ hat wenige Geschäfte Offshore

RLB OÖ-Chef Schalle räumt Offshore-Geschäfte ein. Diese seien aber "von vorne bis hinten geprüft" und es bestehe "kein Grund zur Sorge". Schaller warnt vor pauschalen Vorverurteilungen.

RBI-Tochter Zuno drückte Verlust um fast ein Drittel

Prag/Wien - Die Zuno Bank - Direktbank-Tochter der Raiffeisen Bank International (RBI) in Tschechien - hat im vergangenen Jahr ihren Verlust um 30 Prozent auf 151 Mio. Kronen (5,6 Mio. Euro) reduziert. Zuno-Chef Peter Lakata führt das auf einen "kontinuierlichen Anstieg" der Kundenzahl sowie des Kreditgeschäfts zurück.

Europas Banken mit massiven Finanzproblemen

Zahlreiche große europäische Banken, darunter auch österreichische, arbeiten laut den Wirtschaftsprüfern von PwC nicht wirtschaftlich. Sie sind nicht in der Lage ihre Kapitalkosten zu erwirtschaften.

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