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Artikel vom Donnerstag, 3. März 2016

All-in-Vertrag: Arbeit in Freizeit und Urlaub nimmt zu

All-in-Vertrag: Immer mehr Arbeit in Freizeit und Urlaub

Allzeit bereit: Emails checken nach Büroschluss und Anrufe am Wochenende vom Chef oder von Kunden sind für viele Österreicher Normalität. Die ständige Verfügbarkeit durch Diensthandys, Laptops und All-in-Verträge finden vor allem Jüngere problematisch.

Wien beschließt Ausstieg aus Frankenkrediten in Tranchen

Die Gemeinde Wien will in zwei Tranchen aus seinen Frankenkrediten aussteigen - zu jeweils mindestens 150 Millionen Franken. Das Ziel ist der vollständige Abbau noch in dieser Legislaturperiode. Der Kursvorteil laut Rathaus beläuft sich derzeit rund 238 Mio. Euro. Die Opposition hat reichlich Kredit am Ausstieg aus dem Franken.

St. Pölten investiert heuer 11,5 Millionen Euro in Wohnbau

In St. Pölten will die städtische Immobiliengesellschaft heuer 11,5 Mio. Euro in den Wohnbau investieren. Für 2016 sind fünf Vorhaben zum Aus- und Umbau oder zur Sanierung bestehender Häuser vorgesehen. "Die Projekte in stadt- und zentrumsnahen Bereichen spielen eine wichtige Rolle für die Attraktivierung der Innenstadt", sagte Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ).

Conwert: Berater ISS gegen Adler-Vorschlag

Der einflussreiche Aktionärsberater ISS, dem vor allem große angelsächsische Fonds folgen, empfiehlt den Aktionären des börsenotierten Wiener Wohnungsimmobilienkonzerns conwert, den Vorschlag des deutschen Konkurrenten Adler Real Estate zur Neubesetzung des Verwaltungsrates abzulehnen.

Ein Unternehmen will nun auch deutsche Frauen ins All schießen

Bisher waren zwar schon elf deutsche Männer im Weltall, aber keine einzige deutsche Frau. Das soll sich ändern, sagt HE-Space-Geschäftsführerin Claudia Kessler. Denn Mädchen brauchen weibliche Vorbilder, um sich für Naturwissenschaft zu begeistern. Billig wird dieses Projekt allerdings nicht.

Mediengruppe aus Katar kauft "Pulp Fiction"-Macher Miramax

Das US-Filmstudio Miramax, Produzent von Erfolgsfilmen wie "Pulp Fiction", "Der englische Patient" oder "No Country for Old Men", ist an die Mediengruppe beIN aus Katar verkauft worden. Miramax werde als unabhängiger Produzent von Filmen und TV-Serien weitergeführt, teilten die neuen Eigentümer mit. beIN betreibt Sport- und Filmkanäle in 24 Ländern in Nahost, Nordafrika, Europa und den USA.

Vonovia erhöht die Dividende

Nach der gescheiterten Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen kommt Vonovia, der größte deutsche Immobilien-Konzern, wieder mit guten Nachrichten: Die Dividende wird um 27 Prozent erhöht.

Kaufmann reduziert Anteile in Kroatien

Der Linzer Immobilienentwickler, die Kaufmann-Gruppe, hat seine Anteile an zwei von drei Einkaufszentrum in Kroatien reduziert. Der US-Finanzkonzern Morgan Stanley soll über eine Kapitalerhöhung die Mehrheit an den beiden Zentren in Zagreb übernommen haben, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) am Donnerstag. Damit hält Kaufmann noch 35 Prozent.

Endergebnis: Koalition in Irland verlor Regierungsmehrheit

Dublin - Bei der Parlamentswahl in Irland hat die Koalition des konservativen Premierministers Enda Kenny ihre Regierungsmehrheit verloren. Von den 158 Parlamentssitzen gingen nur noch 50 an Kennys Mitte-Rechts-Partei Fine Gael, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Endergebnis hervorgeht.

Studie: Aktionäre bewerten weibliche Vorstände besser

Anleger beurteilen die Leistungen der wenigen Frauen, die sich auf der Karriereleiter durchsetzen konnten, besser als die Arbeit der vielen männlichen Kollegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Ökonomen der Technischen Universität München (TUM) und der University of Hong Kong.

Westenthaler-Prozess muss wiederholt werden

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat die erstinstanzliche Entscheidung in sämtlichen Anklagepunkten aufgehoben. Peter Westenthaler (ExBZÖ/davor FPÖ) muss sich erneut vor Gericht verantworten. Der Prozess, bei dem es um eine Zahlung einer Scheinrechnung von 300.000 Euro an eine BZÖ-Agentur ging, soll neu aufgerollt werden.

Zertifikate: Risikoarme Investments mit Netz

Mit Zertifikaten können Anleger ihr Risiko begrenzen und dennoch von steigenden Kursen profitieren.

Alibaba könnte in chinesische Mediengruppe einsteigen

Der chinesische Internetkonzern Alibaba will groß ins Mediengeschäft einsteigen. Er will den auf Wirtschaft und Politik spezialisierten Medienkonzern Caixin übernehmen.

Weinernte fiel 2015 trotz Hagel und Hitze wieder besser aus

Österreichs Winzer haben ein gutes Jahr hinter sich. Trotz Hitze ist die Weinernte recht gut ausgefallen. Die Trauben sind süß. Die Lager leeren sich. Im Vergleich zu Italien bleibt Österreich ein Mini-Weinland.

VW-Tochter Porsche sammelt mit Anleihen 1,1 Mrd. Euro ein

Frankfurt/Stuttgart - Die VW-Tochter Porsche hat durch die Platzierung eines Schuldscheindarlehens 1,1 Mrd. Euro eingesammelt. "Wir nutzen die Mittel aus dieser Transaktion zur Refinanzierung der im Februar ausgelaufenen Anleihe sowie für unsere ambitionierten Investitionsvorhaben, beispielsweise im Bereich E-Mobilität", sagte Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG.

Neues Shoppingcenter "huma eleven" in Wien gestürmt

Die Neueröffnung des Shopping-Centers der Bundeshauptstadt hat auf den Zufahrtswegen ein Verkehrschaos ausgelöst. Vorläufig 60 Geschäfte finden dort Platz. Nach der Erweiterung 2017 soll es das zweitgrößte Einkaufszentrum in Wien sein.

Steirische Obsthändler schlittern in Millionenpleite

In der Steiermark sind zwei Obsthandelsunternehmen Steirerfrucht Betriebsgesellschaft und die Apfel-Land Fruchtlogistik GmbH in die Insolvenz geschlittert. Die Steirerfrucht Betriebsgesellschaft ist mit 8,8 Millionen Euro überschuldet und riss auch die Apfel-Land Fruchtlogistik mit in die Zahlungsunfähigkeit. Insgesamt sind 113 Mitarbeiter und 71 Gläubiger betroffen. Beide Unternehmen sollen saniert werden.

Abgasaffäre bremst Audi beim Gewinn ein

Der Abgasskandal des VW-Konzerns schlägt bei der Tochter Audi auf den Gewinn. Trotz Zuwächsen bei Umsatz und Absatz ist der Gewinn im Geschäftsjahr 2015 rückläufig.

Uni Wien und WU starten lange Nacht der Unternehmen

Für die erste lange Nacht der Unternehmen am 17. März kooperieren die Universität Wien und die Wirtschaftsuniversität Wien mit 32 Unternehmen. Per Shuttlebus können Studierende und Absolventen zukünftige Arbeitgeber vor Ort besuchen.

Lugner hält an womöglich strafbarem Kinogutschein fest

Societylöwe "Mörtel" Lugner will potenzielle Unterstützer für seine Kandidatur als Bundespräsident mit Kinogutscheinen locken. Experten halten diese Aktion für Wahlbestechung. Lugner verweist auf das Gutachten seines Anwalts, das freilich zu einem anderen Ergebnis kommt. Ein Innenministeriumsexperte: Bei Unterstützungserklärungen für Präsidentschaftswahlen nicht ausjudiziert.

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