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Artikel vom Dienstag, 29. März 2016

EZB schaltet bei Anleihenkäufen einen Gang zurück

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihren umstrittenen Anleihenkäufen das Tempo gedrosselt. In der Osterwoche bis zum 28. März nahmen die Euro-Wächter Staatsbonds im Volumen von 10,35 Mrd. Euro in ihre Bücher, wie die EZB am Dienstag mitteilte. In der Woche zuvor waren es noch 12,41 Mrd. Euro gewesen.

Stadt Villach wird selbst Pächterin ihrer "Kärnten Therme"

Nach einigen Turbulenzen um die Villacher "Kärnten Therme" wird nun die Stadt selbst als Pächterin einspringen. Das gab der Villacher Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) am Dienstag in einem Pressegespräch bekannt. Den ursprünglichen Betreibern war es nicht gelungen, die vereinbarte Pacht von derzeit mehr als 900.000 Euro im Jahr zu erwirtschaften.

Steirische AVL 2015 wieder mit zehnprozentigem Umsatzwachstum

Der Grazer Antriebsentwickler und Prüftechnikspezialist AVL List GmbH hat zum zweiten Mal in Folge eine zehnprozentige Umsatzsteigerung erzielt. Der Umsatz stieg 2015 von 1,15 auf 1,27 Mrd. Euro, sagte CEO Helmut List am Dienstag im APA-Gespräch. Im Bereich Tech Center wurde heuer Stuttgart in Betrieb genommen, mit Jahresende soll Tokio folgen.

Konica steigt bei deutschem Überwachungskamera-Hersteller ein

Der Kamera- und Software-Hersteller Mobotix kommt in japanische Hände. Der Drucker- und Messgeräte-Konzern Konica Minolta hat von den beiden Mobotix-Großaktionären rund 65 Prozent an dem Unternehmen aus Winnweiler in der Pfalz übernommen, wie Mobotix am Dienstag mitteilte. Die Familie von Mobotix-Gründer und -Aufsichtsratschef Ralf Hinkel hielt nach Firmenangaben zuletzt 49,5 Prozent der Anteile, der Unternehmer Martin Putsch (Keiper, Recaro) 10,1 Prozent. Vor zwei Jahren hatte Hinkel einen Verkauf noch "definitiv" ausgeschlossen. Am Dienstag erklärte Hinkel, er wolle im Aufsichtsrat bleiben und die strategische Entwicklung weiterhin leiten.

Berliner Soundcloud startet Abo-Dienst in den USA

Der Berliner Musikdienst Soundcloud unternimmt einen Versuch, Geld im hart umkämpften US-Markt zu verdienen. Der Service startete das Abo-Angebot "SoundCloud Go" in den USA. Für 9,99 Dollar im Monat kann man unter anderem die Plattform werbefrei nutzen und die Songs herunterladen, wie Soundcloud am Dienstag mitteilte.

K+S muss Produktion drosseln - Rund 1.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit

Mangelnde Möglichkeiten zur Salzabwasserentsorgung zwingen den deutschen Düngemittel-Hersteller K+S erneut zu Abstrichen bei der Produktion. Ab dem 1. April werde die Kaliproduktion an den Standorten Hattorf und Unterbreizbach des Werra-Werkes vorübergehend eingestellt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Am Standort Wintershall könne diese zunächst noch fortgesetzt werden.

Lufthansa-Tochter Brussels fliegt nach Anschlägen Verluste ein

Bei der Lufthansa-Tochter Brussels Airways steigen seit dem Anschlag auf den Heimatflughafen die Verluste. Die Schließung des Airports Brüssel nach der Attacke vor einer Woche koste das Unternehmen am Tag 5 Mio. Euro, sagte ein Brussels-Airlines-Sprecher am Dienstag. Neben den Umsatzausfällen setzten Brussels auch die Extraausgaben für die Umorganisation des Flugbetriebs zu.

Bei diesen Dax-Konzernen sind die Dividenden gestiegen

Geldregen für Aktionäre: Bei diesen Dax-Konzernen sind die Dividenden gestiegen

Die Dax-Konzerne öffnen den Geldhahn: 15 Schwergewichte zahlen ihren Aktionären so viel wie nie zuvor, insgesamt werden 6 Prozent mehr ausgezahlt als im Vorjahr. Ein Überblick über die Gewinner und Verlierer.

Wiener Ankerbrotfabrik: Expedithalle wird für drei Mio. Euro saniert

Die Expedithalle am Kulturareal der früheren Ankerbrotfabrik in Wien-Favoriten hat einen neuen Eigentümer. Die Expedithalle Verwaltungs GmbH - eine 100-Prozent-Tochter der Freien Christengemeinde Wien - hat das historische Bauwerk erworben und wird es bis Spätherbst 2016 für rund drei Mio. Euro renovieren, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Kultur soll dort weiterhin stattfinden.

Veruntreuung: Ex-Immobilienverwalter angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat Anklage gegen einen Ex-Immobilienverwalter wegen Untreue mit einem Schaden von rund 2,6 Mio. Euro erhoben. Der Salzburger soll die Gelder von Rücklagenkonten seiner Kunden unrechtmäßig verwendet haben, indem er die Beträge nicht für Hausverwaltungen, sondern für andere Firmenverbindlichkeiten überwies. Gegen ihn wird noch wegen Betruges ermittelt.

Sieben Millionen Euro Angebot bei "2 Minuten 2 Millionen"

Der größte Deal, der weltweit je in einer TV Sendung geschlossen wurde und die größte Investmentsumme, die es je in „2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“ gab. Welches Start-Up bekommt das unglaubliche Investment-Angebot von sieben Millionen Euro?

Wincor-Anleger haben zwei Wochen Zeit für Verkauf an Diebold

Der Verkauf der Wincor-Nixdorf-Aktien an Diebold geht in die Verlängerung. Die verbliebenen Aktionäre des Geldautomaten-Herstellers können dem US-Konzern ihre Anteile in den kommenden beiden Wochen bis zum 12. April noch andienen, wie Diebold am Dienstag mitteilte.

EZB-Ratsmitglied: Instrument negativer Zinsen fast ausgereizt

EZB-Ratsmitglied Jozef Makuch sieht bei Strafzinsen für Geschäftsbanken kaum noch Spielraum für eine weitere Verschärfung. "Ich persönlich glaube, dass das Instrument fast ausgereizt ist", sagte der Notenbank-Gouverneur der Slowakei am Dienstag in Bratislava. Eine weitere Senkung der Zinsen würde immer geringere Wirkungen nach sich ziehen.

Britische Notenbank warnt vor Brexit-Folgen

Die britische Notenbank hat vor negativen Folgen eines Austritts des Landes aus der Europäischen Union gewarnt. Sollten die Briten beim Referendum am 23. Juni für ein EU-Aus stimmen, könnten die Kreditkosten steigen, der Kurs des Pfund weiter fallen und die Finanzierungskonditionen für Hauskäufer und -besitzer ungünstiger werden, warnte die Bank of England (BoE) am Dienstag.

Sparbuch verliert an Bedeutung - Immobilien und Aktien an der Spitze

Das Sparbuch verliert als Anlageform immer mehr an Bedeutung. Immobilien schafften es dagegen zum ersten Mal auf Platz eins, gefolgt von Aktien und dem Sparbuch. Dahinter folgen Investmentsfonds, Anleihen und Bargeld, so das Ergebnis des "Bankbarometer 2016", einer internetbasierten Befragung von emotion banking unter 106 heimischen Top-Bankern vom Februar.

Deutsche Bahn weitet Sparpläne im Güterverkehr aus

Das Streich-Konzept der Deutschen Bahn im kriselnden Schienen-Güterverkehr ist umfangreicher als zuletzt bekannt. Neben der Schließung von 215 der knapp 1500 Verladestellen sollen zudem zahlreiche kleinere Bahnhöfe seltener angefahren werden, wie aus Konzern-Unterlagen hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag vorlagen.

Israel begrenzt Gehälter von Bankmanagern auf 600.000 Euro

Israel deckelt per Gesetz die Gehälter von Bankmanagern. Das Parlament verabschiedete am späten Montagabend ein Gesetz, wonach das Jahresgehalt eines Bankmanagers auf 2,5 Millionen Schekel (rund 583.000 Euro) begrenzt wird. Bankchefs dürfen demnach künftig höchstens 35-mal mehr verdienen als der am niedrigsten bezahlte Mitarbeiter ihres Unternehmens.

Jobbörse Xing knackte Marke von 10 Millionen Mitgliedern

Das Karrierenetzwerk Xing hat weiter Wind in den Segeln: Nach einem Rekordwachstum im vergangenen Geschäftsjahr hat der LinkedIn-Konkurrent die Marke von 10 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum überschritten. Damit sei rechnerisch rund jeder fünfte Berufstätige in Deutschland, Österreich und der Schweiz Nutzer von Xing, teilte das deutsche Businessnetzwerk heute, Dienstag, mit.

HDI Österreich 2015 mit mehr Prämieneinnahmen

Die HDI Österreich hat 2015 ihre Prämieneinnahmen um 1,5 Prozent auf 192,3 Mio. Euro erhöht. Der Jahresüberschuss ist leicht von 6,4 auf 6,25 Mio. Euro gesunken, geht aus dem Geschäftsbericht der Versicherungsgesellschaft hervor. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg leicht von 9,03 auf 9,17 Mio. Euro.

Republik plant Aufnahme von 1,1 Mrd. Euro - Zinsen gesunken

Die Republik Österreich wird am kommenden Dienstag zwei Bundesanleihen um insgesamt 1,1 Mrd. Euro aufstocken. Geplant ist die Ausgabe von zusätzlichen Papieren der 1,50-Prozent-Bundesanleihe 2016-2047/2 und der 0,75-Prozent-Bundesanleihe 2016-2026/1, kündigt die Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) auf ihrer Homepage an.

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