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Artikel vom Freitag, 25. März 2016

VW-Skandal - Abgas-Ermittler durchsuchten auch Konzern-Tochter IAV

Die Razzia der Staatsanwaltschaft Braunschweig bei Volkswagen wegen der Diesel-Affäre im vergangenen Jahr erstreckte sich offenbar auch auf den Autotechnikentwickler IAV. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" durchsuchten die Ermittler Anfang Oktober 2015 nicht nur Geschäftsgebäude des Konzerns und Privatgebäude sowie Wohnungen von VW-Mitarbeitern, sondern auch Räume von IAV.

Euro-Hilfsprogramm: Wie Zypern aus der Krise fand

Nach Portugal, Spanien und Irland hat auch Zypern seinen Weg aus der Krise gefunden. Ohne das Euro-HIlfsprogramm und strengen Sparmaßnahmen wäre das Land nicht zur Stabilität zurückgekehrt. Doch die Sparmaßnahmen werden noch andauern.

Neues Forschungslabor von Infineon und Management Center Innsbruck

Infineon Austria und das Management Center Innsbruck (MCI) werden ein gemeinsames Forschungslabor am MCI-Standort in Innsbruck, ein sogenanntes "Emerging Applications Lab", einrichten. Das Labor ist Teil eines Kooperationsvertrages, der am Donnerstag in der Tiroler Landeshauptstadt unterzeichnet wurde, teilte das MCI in einer Aussendung mit.

Bunny-Hop: Männermagazin Playboy steht vor Verkauf

Das "Playboy"-Imperium könnte einem Zeitungsbericht zufolge bald den Besitzer wechseln. Die Firma Playboy Enterprises habe Investmentbanker mit der Suche nach Interessenten beauftragt, berichtet das "Wall Street Journal" in seiner Freitagausgabe unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Ex-Kirchenbank Schelhammer & Schattera gibt Fondsgeschäft auf

Die im Vorjahr mehrheitlich von der Grawe-Bankengruppe übernommene ehemalige Kirchenbank Schelhammer & Schattera wird im Laufes dieses Jahres das eigene Fondsgeschäft aufgeben. Aufgrund der neuen Eigentumsverhältnisse ist geplant, die Fonds in der konzerneigenen Security KAG zu bündeln, teilt der Vorstand im im Amtsblatt am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht 2015 mit.

Red Bulls "Seitenblicke Magazin" erscheint nur mehr monatlich

Red Bull legt bei seiner Society-Zeitschrift "Seitenblicke Magazin" offenbar den Sparstift an und reduziert die Frequenz der Erscheinung. Statt 14-tägig soll das Heft künftig nur mehr einmal im Monat erscheinen, hieß es in einer Aussendung des Red Bull Media House.

Kontrollbank hat Wertpapiersammelbank abgespaltet

Die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) hat im Herbst letzten Jahres intern umstrukturiert. Die international als österreichischer Exportkreditversicherer tätige OeKB hat in Österreich auch wichtige Funktionen fürs Kapitalmarkt- und Wirtschaftsinformationsgeschehen. Sie betreibt u.a. die so genannte "Wertpapiersammelbank" (Central Securities Depository Austria). Die ist jetzt abgespaltet.

Flüchtlinge - Kopf skeptisch zu 1-Euro-Jobs für Asylwerber

AMS-Chef Johannes Kopf hat sich am Freitag skeptisch zu den in Deutschland überlegten Ein-Euro-Jobs für Asylwerber geäußert. Das Thema sei "nicht ganz einfach".

Linz-Textil will Spinnerei doch erst 2017 schließen

Die börsennotierte Linz-Textil-Gruppe wird ihre Garnproduktion in der Spinnerei Linz nicht wie angekündigt mit 30. Juni 2016 einstellen. Das Unternehmen hat die Stilllegung auf 2017 verschoben, teilte es am Freitag mit. Die Geschäftsführung wolle Zeit gewinnen, um mögliche Marktchancen in Zusammenarbeit mit der Lenzing AG nützen zu können.

Sharp räumt höheren Verlust im Geschäftsjahr 2015/16 ein

Der japanische Elektronikkonzern Sharp ist eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2015/16 tiefer in die roten Zahlen gerutscht als zunächst angenommen. Wegen schleppender Nachfrage aus China seien die selbst gesteckten Erwartungen nicht zu halten, teilte Sharp am Freitag mit und reagierte damit auf einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Yomiuri".

Honorare: So verhandeln Sie richtig

Ob Grafikerin, Rechtsanwalt oder Architekt: Selbständige verrechnen Honorare für ihre Leistungen und leben von den bezahlten Rechnungen. Wie man seinen Preis durchsetzen kann, ohne heruntergehandelt zu werden, weiß der Schlagfertigkeits-Experte Matthias Pöhm. trend.at hat er verraten, wie man seinen Preis durchsetzt.

Vorarlberger Seilbahnen rechnen mit Umsatzrückgang von drei Prozent

Die Betreiber der Vorarlberger Seilbahnen rechnen in der zu Ende gehenden Wintersaison mit einem Umsatzrückgang von drei Prozent gegenüber der Vorsaison. 2014/15 hatten sie einen Nettoumsatz von 130 Mio. Euro erwirtschaftet. Als Grund für die gesunkenen Einnahmen nannte Wolfgang Beck, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen der Vorarlberger Wirtschaftskammer, den verspäteten Saisonstart.

Karl Sevelda: „ Der Staat soll’s richten. So denken Politiker immer“

Der CEO der Raiffeisen Bank International, Karl Sevelda, über die falsche Politik der EZB, die Existenzbedrohung für europäische Banken, übertriebenen Konsumentenschutz und die Abschaffung des Weltspartages.

Kampf gegen Arbeitslosigkeit: Wien hat Jugendliche im Fokus

Wien setzt im Kampf bzw. in der Eindämmung der Arbeitslosigkeit auf Bildung. Denn mehr als die Hälfte der Menschen ohne Job haben maximal einen Pflichtschulabschluss. Vor allem die Jugend will man vor Minderqualifikation bewahren. Mit rund 130 Info-Events in der ganzen Stadt sollen die Burschen und Mädchen ab Mitte April in Parks, Einkaufszentren oder an öffentlichen Plätzen erreicht werden.

Flüchtlinge - OeNB fördert Integrationsforschung mit Extra-Million

Angesichts der Herausforderungen, die die Integration von Flüchtlingen mit sich bringt, fördert der Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) heuer einschlägige Forschungsprojekte.

US-Richter gibt VW in "Dieselgate" vier Wochen Aufschub

In der Volkswagen -Abgasaffäre hat das Bezirksgericht in Kalifornien dem Konzern vier Wochen Aufschub für einen außergerichtlichen Kompromiss mit den US-Behörden gegeben. Wenn bis zum 21. April zwischen VW, der US-Umweltbehörde EPA und dem amerikanischen Justizministerium keine Einigung über die Reparatur, den Rückkauf oder eine andere Lösung für die betroffenen rund 580.000 Dieselfahrzeuge erzielt sei, erwäge das Gericht im Sommer einen Prozess, sagte Bezirksrichter Charles Breyer am Donnerstag.

Frankreich senkte Defizit 2015 stärker als geplant auf 3,5 Prozent

Frankreich hat sein Staatsdefizit im vergangenen Jahr stärker reduziert als zunächst gedacht. Allerdings waren die Schulden des Landes noch nie so hoch. Wie das französische Statistikamt am Freitag mitteilte, lag der Fehlbetrag im Staatshaushalt 2015 bei 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung.

GoQuoty: Ein Vermittler für Anwälte, Notare und Steuerberater

GoQuoty auf der Fährte von Anwälten, Notaren und Steuerberatern

Fünf Jungunternehmer wollen ein Old Economy-Business aufmischen: Anwälte, Notare, Steuerberater, Buchhalter und Consultants sollen mit ihren Kunden via Internet zusammen gebracht werden. Das Prinzip scheint dem von Airbnb und Uber nachempfunden zu sein. Über eine dänisch-österreichische Koproduktion.

Deutscher Landwirtschaftsminister: Haltbarkeitsdatum abschaffen

Der deutsche Nahrungs- und Landwirtschaftsminister will ein 30 Jahre altes Gesetz zum Fall bringen: Christian Schmidt (CSU) fordert die Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums auf Lebensmittelverpackungen. "Wir werfen massenweise gute Lebensmittel weg, weil die Hersteller zu große Sicherheitspuffer eingebaut haben", so Schmidt.

Start der "Bank für Gemeinwohl" verzögert sich

Der Start der genossenschaftlichen "Bank für Gemeinwohl" verzögert sich. Bisher sind erst 2,3 Mio. der erforderlichen 6 Mio. Euro für das Ansuchen um eine Banklizenz eingesammelt worden. Als Zwischenschritt könnte nun ein "Zahlungsinstitut für Girokonten in der ersten Hälfte 2017 kommen", kündigte der neue Gemeinwohlbank-Vorstand Peter Zimmerl im Gespräch mit dem "Kurier" (Freitagausgabe) an.

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