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Artikel vom Donnerstag, 24. März 2016

VW/Porsche-Rückruf von 800.000 Fahrzeugen - 6.200 davon in Österreich

Mitten im VW-Abgas-Skandal rufen Volkswagen und die Konzerntochter Porsche weltweit weitere rund 800.000 Fahrzeuge zurück, davon 6.226 in Österreich. Die baugleichen Modelle des Typs VW Touareg und Porsche Cayenne würden wegen eines möglicherweise gelösten Sicherungsrings am Lagerbock der Pedalen in die Werkstätten geordert, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit.

Kuwait gibt Entdeckung von neuem Ölfeld bekannt

Das Emirat Kuwait hat die Entdeckung eines neuen Ölfelds im Westen des Landes bekanntgegeben. Probebohrungen im Feld Al-Dschathathil seien "sehr vielversprechend und wirtschaftlich ertragreich" verlaufen, teilte das staatliche Unternehmen Kuwait Oil Company (KOC) am Donnerstag mit.

Deutsche Bahn prüft Abbau von 2.100 Stellen im Güterverkehr

Die Deutsche Bahn prüft den Abbau von 2.100 Stellen in der verlustbringenden Güterverkehrssparte. Dies werde derzeit im Zuge des geplanten Umbaus von DB Cargo mit den Arbeitnehmervertretern beraten, bestätigte ein Bahn-Sprecher am Donnerstag. Zudem sei im Gespräch, 215 aufkommensschwache Güterverkehrsstellen nicht mehr zu bedienen. Sie sollen aber nicht komplett geschlossen werden. Insgesamt gibt es derzeit 1.500 Verladepunkte.

Rekordinvestitionen in Erneuerbare Energie - Rückgang in Deutschland

Die Investitionen in erneuerbare Energien und Kraftstoffe sind einer Studie zufolge in Deutschland im vergangenen Jahr gegen den weltweiten Trend deutlich gesunken. In Solarenergie, Windkraft oder Biogasanlagen flossen 8,5 Mrd. Dollar (7,6 Mrd. Euro), 47 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie aus einem am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Bericht des UN-Umweltprogramms UNEP und der Frankfurt School of Finance & Management (FSF) hervorgeht.

Ex-OMV-Chef Roiss verdiente 2015 fast 3 Mio. Euro, Seele 2,15 Mio.

Der vorzeitig abgetretene OMV-Chef Gerhard Roiss hat im Jahr 2015 noch 2,95 Mio. Euro verdient. Sein Nachfolger Rainer Seele, seit Anfang Juli im Amt, bekam 2,15 Mio. Euro. Hans-Peter Floren, Ende 2014 frühzeitig aus dem OMV-Vorstand ausgeschieden, erhielt für 2015 noch 2,69 Mio. Euro an Bezügen, Finanzchef David Davies kam auf eine Gage von 2,26 Mio. Euro, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.

40 Jahre Haft für Karadzic wegen des Völkermordes in Srebrenica

Der bosnisch-serbische Ex-Präsident Radovan Karadzic ist vom Haager UNO-Tribunal zu 40 Jahren Haft wegen des Völkermordes in Srebrenica verurteilt worden. Karadzic sei "strafrechtlich verantwortlich" für die Tötung von 8.000 Männern und Burschen in der ostbosnischen Stadt, sagte Senatsvorsitzender O-Gon Kwo am Donnerstag. Karadzic' Anwalt kündigte umgehend Berufung an.

Obama für Neuanfang zwischen USA und Argentinien

US-Präsident Barack Obama hat am ersten Tag seines Argentinien-Besuchs die Unterstützung der Menschenrechte und die Förderung der Auslandsinvestitionen als Eckpfeiler eines Neustarts der Beziehungen beider Länder genannt. "Dies ist ein Neuanfang", sagte Obama am Mittwochabend (Ortszeit) beim Galaessen, mit dem ihn sein Kollege Mauricio Macri im Kulturzentrum Néstor Kirchner bewirtete.

vida: Job-Abbau bei DB gefährdet auch Arbeitsplätze in Österreich

Die Deutsche Bahn will 215 Güterverladestellen und 2.100 zugehörige Jobs streichen, wie kürzlich bekannt wurde. Die Gewerkschaft ist darob nicht nur im Nachbarland, sondern auch in Österreich alarmiert. Die heimische vida sichert den deutschen Kollegen jedenfalls "volle Solidarität im Kampf um jeden Arbeitsplatz" zu - dies nicht zuletzt, weil Schließungen in Deutschland auch hier Jobs gefährdeten.

US-Richter gibt VW in "Dieselgate" vier Wochen Aufschub

In der Volkswagen -Abgasaffäre hat das Bezirksgericht in Kalifornien dem Konzern vier Wochen Aufschub für einen außergerichtlichen Kompromiss mit den US-Behörden gegeben. Wenn bis zum 21. April zwischen VW, der US-Umweltbehörde EPA und dem amerikanischen Justizministerium keine Einigung über die Reparatur, den Rückkauf oder eine andere Lösung für die betroffenen rund 580.000 Dieselfahrzeuge erzielt sei, erwäge das Gericht im Sommer einen Prozess, sagte Bezirksrichter Charles Breyer am Donnerstag.

Wechsel an der Spitze von Generali Real Estate

An der Spitze der Immobilientochter des italienischen Versicherungskonzerns Generali, Generali Real Estate, kommt es zu einem Wechsel. CEO Christian Delaire reichte seinen Rücktritt ein. Zum Nachfolger wurde interimistisch der Manager Francesco Benvenuti ernannt, der in der Gesellschaft das Amt des Group Investments Chief Operating Officer besetzt, teilte Generali in einer Presseaussendung mit.

US-Richter setzt Volkswagen in Abgasaffäre Frist bis 21. April

In der Abgasaffäre hat das US-Bezirksgericht in Kalifornien Volkswagen bis zum 21. April Aufschub gegeben. Wenn bis dahin zwischen VW, der US-Umweltbehörde EPA und dem amerikanischen Justizministerium keine Einigung erzielt sei, erwäge das Gericht im Sommer einen Prozess, sagte Richter Charles Breyer am Donnerstag.

US-Notenbanker Bullard: Zinserhöhung womöglich nicht weit entfernt

Eine weitere Zinserhöhung in den USA ist nach Ansicht eines führenden Notenbankers wohl nur noch eine Frage der Zeit. Ein solcher Schritt sei "womöglich nicht weit weg", sagte der Chef der Federal Reserve von St. Louis, James Bullard, am Donnerstag. Er verwies darauf, dass die obersten Währungshüter der US-Notenbank Fed ihre Konjunkturprognosen zuletzt nur leicht zurückgeschraubt hätten.

Geldautomatenhochzeit Diebold-Wincor glückt in letzter Minute

Die Übernahme des deutschen Geldautomatenherstellers Wincor Nixdorf ist im letzten Moment doch noch geglückt. Am Ende der Annahmefrist am Donnerstag um 24 Uhr hätten die Aktionäre dem US-Konkurrenten Diebold 68,9 Prozent der Wincor-Anteile zum Kauf angedient, wie Diebold am Mittwoch mitteilte.

Sony will Playstation-Erfahrung auf Smartphones nutzen

Der Playstation-Anbieter Sony will seine Stärke bei Spielekonsolen im Geschäft mit Smartphone-Games einbringen. Der Konzern gründet dafür die neue Tochterfirma ForwardWorks. Sie solle auf Figuren aus Playstation-Spielen sowie anderes intellektuelles Eigentum zurückgreifen, teilte Sony am Donnerstag mit.

Ifo-Umfrage - Deutsche Industrie erwartet Anstieg bei Exporten

Deutschlands Industrie sieht dem Ifo-Institut zufolge ihr Auslandsgeschäft wieder optimistischer. Die Exporterwartungen im März seien nach zwei Rückgängen in Folge wieder gestiegen, teilten die Münchner Forscher am Donnerstag zu ihrer Umfrage unter rund 2.700 Betrieben mit.

Ökostromförderung - Größere Reform ab Herbst geplant

Die Ökostromförderung soll ab Herbst reformiert werden. Bis dahin ist noch ein kleineres Paket mit Novellen von Ökostromgesetz und ElWOG geplant, das laut Wirtschaftsministerium im Sommer beschlossen werden soll. Dabei geht es unter anderem um die Nutzung von Erzeugungsanlagen - vor allem Solarenergie - in Mehrfamilienhäusern, Förderungen für Biogasanlagen und Fristerstreckungen für Windkraft.

Niederösterreichische Fertigteilhaus-Firma Freigeist insolvent

Die Fertigteilhaus-Firma Freigeist Haus GmbH mit Sitz in Vösendorf, Blaue Lagune, hat am Landesgericht Wiener Neustadt Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt, berichtete Creditreform am Donnerstag. 41 Gläubiger und ein Arbeitnehmer sind betroffen, die Passiva belaufen sich auf 1,22 Mio. Euro.

Modefirma Steilmann kurz nach Börsengang pleite - Anleger flüchten

Wenige Monate nach dem verpatzten Börsengang ist die deutsche Modefirma Steilmann pleite. Vorstandschef Michele Puller räumte die Zahlungsunfähigkeit des 1958 gegründeten Unternehmens mit 8.300 Mitarbeitern ein und kündigte an, "unverzüglich" einen Insolvenzantrag beim zuständigen Gericht in Dortmund zu stellen.

Mobilfunker bringen Milliarden zur US-Frequenzauktion

Noch einmal tief durchatmen heißt es über Ostern für die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US und Konkurrenten wie AT&T, Verizon oder Liberty Global. Denn am Dienstag werfen sich die Unternehmen in den USA in die milliardenschwere Auktion um neue Funkfrequenzen, die für den Ausbau ihrer Geschäfte von großer Bedeutung sind.

Fitch-Analyst erwartet Einführung von Bankomatgebühr in Österreich

Der Fitch-Bankenanalyst Patrick Rioual sieht aufgrund sinkender Profitabilität der heimischen Banken die Einführung einer Bankomatgebühr als alternativlos an. "Österreich ist hier weltweit eine Ausnahme, so großzügig sind Banken sonst nirgends", sagte Rioual den "Salzburger Nachrichten" (Donnerstag-Ausgabe).

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