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Artikel vom Mittwoch, 23. März 2016

Schokoladen-Check: Pestizide in jeder zweiten Tafel

Der Schokoladen-Check von Südwind und Global 2000 fällt ernüchternd aus: In jeder zweiten Tafel bzw. jedem zweiten Schoko-Osterhasen wurden Rückstände von Pestiziden gefunden. Direkte Risiken für die Gesundheit bestehen zwar nicht, doch Konsumenten sollten die belasteten Produkte vermeiden.

Finanzanalysten optimistischer für Schweizer Konjunktur

Börsenprofis in der Schweiz schätzen die Wirtschaftsaussichten besser ein. Der ZEW-Indikator, der die Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten in den kommenden sechs Monaten misst, stieg im März um 8,4 Zähler auf 2,5 Punkte.

Beim Online-Händler Zooplus bleibt vom Umsatz mehr Gewinn hängen

Der Trend zum Einkauf im Internet beschert dem Tierfutter-Händler Zooplus sprudelnde Gewinne. Das Ergebnis legte im vergangenen Jahr noch stärker zu als der Umsatz, wie Europas größtes Versandhaus für Heimtierzubehör am Mittwoch mitteilte. Der Vorsteuergewinn kletterte um 45 Prozent auf 12,7 Millionen Euro, etwas mehr als vom Vorstand in Aussicht gestellt und von Branchenexperten erwartet. Der Umsatz war dagegen um 31 Prozent auf 711 Millionen Euro gewachsen, wie das Unternehmen bereits im Januar bekanntgegeben hatte.

Yoga und Verhaltenstherapie bei Kreuzweh besser als Schmerzmittel

Yoga und kognitive Verhaltenstherapien helfen einer Studie zufolge besser gegen chronische Rückenschmerzen als klassische Schmerzmittel. Ein Forscherteam aus Seattle veröffentlichte seine Ergebnisse dazu am Dienstag in dem US-Fachmagazin "Journal of the American Medical Association" nach einer 26-wöchigen Untersuchung mit 342 Patienten.

Deutsche Bundesregierung verabschiedet Haushaltsplanung

Die Bundesregierung will trotz der hohen Kosten der Flüchtlings-Migration auch in den kommenden Jahren an einem Haushalt ohne neue Schulden festhalten. Das geht aus den Etateckwerten für 2017 und die weitere Finanzplanung hervor, die das Kabinett am Mittwoch nach Angaben aus Regierungskreisen verabschiedet hat. Danach rechnet die Regierung im kommenden Jahr mit Ausgaben von 325,5 Milliarden Euro nach 316,9 Milliarden Euro in diesem Jahr. Bis 2020 sollen die Ausgaben auf 347,8 Milliarden Euro steigen.

Lenzing steigert EBITDA um 21 Prozent und verdoppelt Dividende

Beim Faserhersteller Lenzing zeigt das seit Jahren gefahrene Sparpaket Wirkung. Nach einem kräftigen Gewinn- und Umsatzanstieg im vergangenen Jahr will der Konzern eine doppelt so hohe Dividende ausschütten.

Alter als Asset: Hansaton setzt auf Mitarbeiter über 40

Menschen, die mitten im Leben stehen, aber in einer Mid-Career-Crisis stecken, haben es nicht leicht, einen beruflichen Neuanfang zu wagen. Der Hörgeräte-Spezialist Hansaton setzt dagegen bewusst auf Quereinsteiger und Wiedereinsteiger über 40, die noch einmal etwas Neues anfangen wollen.

Deutsche Gazprom-Tochter Wingas bleibt nach Rekordabsatz vorsichtig

Die deutsche Gashandelsgesellschaft Wingas hat 2015 so viel Gas verkauft wie noch nie. "Wir haben im letzten Jahr 630 Milliarden Kilowattstunden abgesetzt, eine Steigerung um 26,8 Prozent", sagte der Chef der Tochter des russischen Gazprom-Konzerns, Gerhard König, in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters.

Autozulieferer Leoni stellt sich für 2016 auf sinkende Umsätze ein

Der deutsche Autozulieferer Leoni stellt sich nach Jahren teils rasanten Wachstums für dieses Jahr auf leicht sinkende Umsätze ein. Mit rund 4,4 Mrd. Euro werden die Erlöse im laufenden Jahr voraussichtlich um 100 Mio. Euro unter dem Niveau von 2015 liegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch am Firmensitz Nürnberg mit.

Baader Bank bestätigen conwert-Votum bei "Hold"

Die Analysten der Baader Bank haben ihr Votum für die Papiere der heimischen Immobiliengesellschaft conwert bei "Hold" bestätigt. Unterdessen wird das Kursziel bei 13,50 Euro gesehen.

Was der Terror von Brüssel für die Wirtschaft bedeutet

Nach den Anschlägen am Flughafen und in der Ubahn von Brüssel lagen Europas Börsen zunächst im Minus, erholten sich im Lauf des Tages aber wieder. Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, erläutert, was die Katastrophe für Europas Wirtschaft bedeutet.

Ungewissheit bei Cewe wegen höherer Umsatzsteuer auf Fotobücher

Eine höhere Umsatzsteuer auf Fotobücher sorgt bei Cewe für Unsicherheit. Der Fotokonzern aus Oldenburg setzt zwar darauf, dass die jüngste Erhöhung der Abgabe auf die für Cewe besonders ertragreichen Alben von sieben auf 19 Prozent wieder zurückgenommen oder durch eine Übergangsregelung abgefedert wird. Schließlich gehe die Anhebung auf einen im internationalen Vergleich üppigen Steuersatz allein darauf zurück, dass die EU Fotobücher in einen neuen Zolltarif eingeordnet habe, erklärten die Niedersachen am Mittwoch. Doch wenn die höhere Steuer tatsächlich sofort wirksam würde und Cewe die Last allein zu tragen hätte, könnte dies das Geschäft spürbar bremsen.

Künftiger ZEW-Chef erwartet neue Lockerung der EZB-Politik

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Ansicht des designierten ZEW-Präsidenten Achim Wambach ihre umstrittene Geldpolitik weiter lockern. Die Währungshüter hätten zuletzt Erwartungen an den Finanzmärkten geschürt und dies dann mit ihrem umfangreichen Maßnahmen-Paket auch erfüllen müssen, sagte Wambach in einem am Mittwoch veröffentlichten Reuters-Interview. "Die Geldpolitik wird in diese Richtung weitergehen, mit den Risiken, die da aufgebaut werden, etwa einer Blasenbildung oder den Folgen der negativen Zinsen für die Wirtschaft", so der Kölner Ökonom, der ab 1. April als Präsident das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) leitet. "Ich gehe davon aus, dass der EZB-Rat die Risiken und Kosten gegen die Vorteile abwägt."

Deutsche Post nutzt niedriges Zinsniveau für neue Milliarden-Anleihen

Die Deutsche Post nutzt das niedrige Zinsniveau zur Aufnahme von über einer Milliarde Euro und will so Mitarbeiterpensionen günstiger finanzieren. Der Konzern plane die Aufnahme von Fremdmitteln im Volumen von bis zu 1,25 Milliarden Euro, teilte die Post am Mittwoch mit. Die geplanten Anleihe-Emissionen sollten im Laufe des Tages am Markt platziert werden.

Jungheinrich nach Zuwachsraten zum Jahresauftakt zuversichtlich

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich sieht sich weiter auf Kurs. Zuwachsraten bei Umsatz und Auftragseingang von zehn und zwölf Prozent in den ersten beiden Monaten stimmten ihn zuversichtlich, teilte Vorstandschef Hans-Georg Frey am Mittwoch mit. Er gehe davon aus, dass die Nachfrage weltweit leicht wachse. Zudem gebe es Anzeichen einer ersten Markterholung in Russland und eines Aufwärtstrends in Asien. In Nordamerika sei dagegen ein Rückgang nicht auszuschließen, nachdem zum Jahresauftakt bereits eine überraschende Abkühlung spürbar gewesen sei.

ATX im Frühhandel etwas tiefer

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel mit tieferen Notierungen präsentiert. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.280,44 Punkten nach 2.292,29 Einheiten am Dienstag errechnet, das ist ein Minus von 11,85 Punkten bzw. 0,52 Prozent.

Conwert legte nach Immobilienverkäufen 2015 stark zu

Der börsennotierte Immobilienkonzern Conwert hat im Jahr 2015 zahlreiche Häuser in nicht so guten Lagen abgestoßen. In der Folge sanken die Vermietungserlöse, Umsatz und operative Ergebnis dagegen legten stark zu. Unterm Strich stand wieder ein Gewinn, nach einem Verlust im Vorjahr. Heuer will der Konzern weitere Immobilien im Wert von 300 bis 350 Mio. Euro abstoßen und seine Kreditkosten drücken.

Börsenkandidat Deutsche Postbank macht operativ Fortschritte

Die Deutsche Postbank macht sich fit für die Börse. "Die Postbank ist rentabel (...) und macht gute Fortschritte, ihre Kapitalkosten zu verdienen", fasste Vorstandschef Frank Strauß die Bilanz 2015 am Mittwoch zusammen. Der Gewinn vor Steuern stieg - auch ohne den Rückenwind von Sondereffekten - überraschend um zehn Prozent auf 522 Mio. Euro, wie die Postbank am Mittwoch in Bonn mitteilte.

Europas Leitbörsen legen im Frühhandel klar zu

Die Leitbörsen in Europa haben sich am Mittwochvormittag mit höherer Tendenz gezeigt. Die Terroranschläge in Brüssel am Vortag lasten somit nicht mehr auf den Kursen. "Aufgrund der jüngsten gestiegenen Anzahl von internationalen Terrorattacken wurden die Märkte resistenter gegen solche Schockmomente", formulierte ein Analyst.

Ukrainische Komplikationen für Wiener SLAV-Insolvenzverfahren

Ein Kiewer Bezirksgericht hat am 9. März im Rahmen eines Strafverfahrens Anteile des ukrainischen Parlamentariers Serhij Kljujew an Firmen in der Ukraine eingefroren, die dieser über die insolvente Wiener Holdinggesellschaft SLAV Handel, Vertretung und Beteiligung AG hält. Komplikationen für das seit 10. März in Österreich laufende SLAV-AG-Insolvenzverfahren sind zu erwarten.

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