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Artikel vom Mittwoch, 23. März 2016

Wohnen teurer: Mieten 2015 erstmals über 7 Euro pro m²

Wohnen wird teurer. 2015 sind die Durchschnittsmieten in Österreich erstmals auf über sieben Euro pro Quadratmeter gestiegen, geht aus einer am Mittwoch aktualisierten Aufstellung der Statistik Austria hervor. Zwischen den einzelnen Bundesländern schwanken die Mietkosten enorm. Wer einen langen Mietvertrag hat, fährt in der Regel günstiger. Hauseigentümer geben am wenigsten fürs Wohnen aus.

Münchener Flughafen-Chef: Terrorangst bremst Wachstum nicht

Der Flughafen München erwartet keine Auswirkungen der Brüsseler Terroranschläge auf das Wachstum des Flugverkehrs. Das Wachstum der Passagierzahlen sei ein globaler Megatrend, sagte Flughafenchef Michael Kerkloh am Mittwoch: "Es wird möglicherweise eine kleine Delle geben, aber den langfristigen Trend wird es nicht aufhalten. Ich glaube nicht, dass es Auswirkungen haben wird."

FMA billigte 2015 weniger Kapitalmarktprospekte

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat 2015 weniger Kapitalmarktprospekte gebilligt als 2014, mehr Verwaltungsstrafen wegen Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz verhängt und weniger Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Insgesamt seien 60 Prospekte (nach 87 im Jahr 2014) und 124 (204) Nachträge gebilligt worden, teilte die FMA am Mittwoch mit.

Terrorangst und Krisen verlagern auch Urlaubsströme

Terrormeldungen, politische Unruhen und auch die Flüchtlingstragödien am Mittelmeer lenken heuer auch die Urlauberströme um. Frühere nordafrikanische Urlauberdestinationen werden gemieden. Die Buchungen in die Türkei sind massiv eingebrochen. Als einer der großen Profiteure der neuen Urlauberwanderungen gilt Spanien. Dorthin haben die Airlines schon vor Monaten ihre Frequenzen verstärkt.

Zitat des Tages: Steingart über Merkel und Faymann

Zitat des Tages: Gabor Steingart über Merkel und Faymann

In seinem Newsletter hat Gabor Steingart, der Herausgeber vom Handelsblatt, eine interessante Schlussfolgerung gezogen. Und Österreichs Kanzler Werner Faymann zum Wahlhelfer von Bundeskanzlerin Merkel gemacht.

Deutscher Staatsetat: Trotz steigender Ausgaben kein Defizit

Die deutsche Regierung hat die Eckwerte für das Budget 2017 und den Finanzplan bis 2020 beschlossen. Nach den am Mittwoch im Kabinett gebilligten Plänen von Finanzminister Wolfgang Schäuble sollen neben zusätzlichen Mitteln in der Flüchtlingskrise vor allem die Ausgaben für Soziales, Arbeitsmarkt und Landesverteidigung steigen.

Erste Group: Mittelosteuropa hat sich von Schwellenländern entkoppelt

Die Wachstumsdynamik in Mittel- und Osteuropa (CEE) hat sich weitgehend von jener in den globalen Schwellenländern entkoppelt, so eine Studie der Erste Group. Die Region profitiert dabei von niedrigen Ölpreisen, stabilen Währungen und ihrer aktuellen Phase der Konjunktur- und Finanzzyklen. Das Wachstum wird 2016 etwas geringer als 2015, aber fast doppelt so hoch wie in der Eurozone erwartet.

Hotelbesitzer protestieren gegen Touristenabgabe auf Mallorca

Die Hotelbesitzer auf Mallorca haben gegen die Einführung einer Übernachtungsabgabe für Touristen auf der spanischen Ferieninsel protestiert. "Das ist ein direkter Angriff auf die weltweite Konkurrenzfähigkeit der Balearen-Inseln", betonte der Hotelierverband FEHM am Mittwoch in einer Erklärung.

Osterfeuer: Die 10 wichtigsten Vorschriften

Osterfeuer: Die 10 wichtigsten Vorschriften

Beim Osterfeuer verstehen die Behörden keinen Spaß. Wer das Feuer nicht genehmigen lässt und Böller ohne Mindestauflagen abschießt, muss mit Strafen rechnen, die mehrere tausend Euro ausmachen können. Strenge Auflagen gibt es in jedem Bundesland. Die D.A.S. Rechtsschutz AG informiert über jene in der Steiermark und in Kärnten, wo Osterfeuer besondere Tradition haben.

EZB: Zinstief zwingt Banken zur Anpassung von Geschäftsmodellen

Die Aufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) mahnen Europas Banken angesichts des anhaltenden Zinstiefs zur Anpassung ihrer Geschäftsmodelle. "Ich glaube, Banken haben Spielräume für Veränderungen, Banken können effizienter arbeiten", sagte die Chefin der EZB-Bankenaufsicht, Daniele Nouy, am Mittwoch in Frankfurt.

Deutsche Bank passt nach Zahlen Gewinnschätzungen für CA Immo an

Die Analysten der Deutsche Bank haben nach der jüngsten Berichtvorlage der heimischen Immobiliengesellschaft CA Immo die Kaufempfehlung ("Buy") für dessen Papiere bestätigt. Ihr Kursziel liegt ebenfalls unverändert bei 22 Euro. Allerdings haben sie ihre Gewinnschätzungen angepasst.

Heta - Zwei Gläubigerklagen seit vergangener Woche eingelangt

Nach dem Scheitern des Rückkaufangebots des Landes Kärnten für die Heta-Anleihen hat sich der Streit wieder mehr auf die juristische Ebene verlagert. Sofort nach Bekanntwerden des Scheiterns hatten mehrere Gläubiger Klagen angekündigt, ganz so heftig scheint es in der Realität aber doch nicht zu sein. Denn seit 14. März sind gerade einmal zwei Klagen am Landesgericht Klagenfurt eingebracht worden.

Spritpreise steigen vor Ostern: So tanken Sie günstiger

Auch heuer werden die Spritpreise vor Ostern wieder steigern - allerdings ist Tanken noch immer günstiger als im Vorjahr. Benzin im Osten ist billiger als im Westen - und wer nach Italien oder Kroatien fährt, sollte den noch zuhause eine günstige Tankstelle ansteuern.

Hermes machte 2015 fast eine Milliarde Euro Gewinn ein

Das traditionsreiche französische Luxus-Modehaus Hermes hat im vergangenen Jahr fast eine Milliarde Euro Gewinn gemacht und damit ein neues Rekordergebnis erzielt. Der Nettogewinn wuchs 2015 um rund 13 Prozent auf 973 Mio. Euro, wie das für seine Seidenschals und Handtaschen bekannte Unternehmen am Mittwoch in Paris mitteilte.

trend Chefredakteur Andreas Lampl
Kommentar

Andreas Lampl: Wahrheit kommt nicht von Mehrheit

Der Kanzler will der Bevölkerung in der Flüchtlingsfrage die ungeschminkte Wahrheit sagen. Wieso tut er das sonst nicht?

Italienische Post verdoppelte 2015 Gewinn

Die italienische Post hat das Jahr 2015 mit einer Verdoppelung des Gewinns von 212 auf 552 Mio. Euro gegenüber dem Jahr davor abgeschlossen. Der Umsatz kletterte um 7,8 Prozent auf 30,7 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis stieg auf 880 Mio. Euro, was einem Plus von 27,4 Prozent entspricht.

Wirtschaftsweise - Nullzins setzt Banken immer mehr unter Druck

Der Nullzins in der Euro-Zone birgt nach Ansicht der Wirtschaftsweisen größere Risiken für die Geldhäuser. "Mittelfristig stellt vor allem die Niedrigzinsphase im Euro-Raum das Geschäftsmodell der Banken grundsätzlich infrage", heißt es in dem am Mittwoch aktualisierten Konjunkturausblick der Forscher. Auch Kreditrisiken aus dem Ölgeschäft lasteten auf den Instituten. Die Experten sprechen von einer "zunehmenden Aushöhlung des Geschäftsmodells der Banken". Diese dürfte demnach zu den deutlichen Aktienkursverlusten der Finanzinstitute im Februar beigetragen haben. "Es handelte sich vermutlich nicht um reine Übertreibungen."

Wirtschaftsweise erwarten nächstes Jahr 1,6 Prozent Wachstum

Die Wirtschaftsweisen erwarten trotz internationaler Krisen und eines schwächelnden Welthandels eine anziehende Konjunktur in Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr um 1,5 Prozent steigen und im nächsten Jahr einen Tick stärker um 1,6 Prozent zulegen, teilte der Sachverständigenrat am Mittwoch mit. "Der Aufschwung in Deutschland setzt sich somit fort", erklärten die fünf Ökonomen in ihrer aktualisierten Konjunkturprognose für die Bundesregierung. Bisher hatten die Experten für dieses Jahr noch ein Plus von 1,6 Prozent veranschlagt, nach 1,7 Prozent Wachstum im vorigen Jahr. Die geringere Schätzung begründeten sie nun - wie zuletzt bereits andere Forscher - mit der schwächeren globalen Konjunktur.

Wirtschaftsweise warnen vor gravierenden Folgen eines "Brexit"

Die Wirtschaftsweisen warnen vor gravierenden Folgen eines britischen Austritts aus der Europäischen Union. "Insgesamt würde durch einen 'Brexit' das Risiko eines Wiederaufflammens der Krise im Euro-Raum erhöht", heißt es ihrer am Mittwoch vorgelegten aktualisierten Konjunkturprognose. Angesichts der großen Bedeutung Londons als Börsen- und Handelsstandort ergebe sich durch einen Brexit eine erhebliche Unsicherheit für die Finanzmärkte, warnen die Wissenschaftler um den Essener Forscher Christoph Schmidt.

Arbeitslosigkeit in Österreich erreicht neuen Rekordwert

2015 sind in Österreich die Arbeitslosenzahlen auf neue traurige Rekordhöhen gestiegen. Nach nationaler Definition lag 2015 die Arbeitslosenquote in Österreich bei 9,1 Prozent. Nach internationaler Definition waren es indes 5,7 Prozent, fünf Jahre davor 4,8 Prozent.

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