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Artikel vom Dienstag, 22. März 2016

Ex-EU-Kommissarin Kroes kommt in Verwaltungsrat von Salesforce

Die ehemalige EU-Kommissarin Neelie Kroes, die unter anderem für Wettbewerb zuständig war, zieht in den Verwaltungsrat der US-Software-Firma Salesforce ein. Salesforce werde von ihrer breiten Erfahrung profitieren, erklärte Gründer und Chef Marc Benioff am Dienstag.

US-Bundesstaat Kentucky verklagt VW im Abgasskandal

Die "Dieselgate"-Klagelawine gegen Volkswagen nimmt weiter Fahrt auf: In den USA hat der Bundesstaat Kentucky den Autobauer sowie die Töchter Audi und Porsche wegen Täuschung von Verbrauchern verklagt. "VW muss zur Verantwortung gezogen werden", teilte Generalbundesanwalt Andy Beshear am Dienstag mit.

Nach VW-Dieselskandal - Neue Kritik an Autohersteller

Nach VW-Dieselskandal - Neue Kritik an Methoden der Autohersteller

Im Zuge des VW-Dieselskandals geraten auch andere Autobauer zunehmend in die Kritik. Eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Umweltorganisation ICCT, deren Forschungsergebnisse bereits zur Aufdeckung der Manipulationen bei Volkswagen geführt hatten, könnte den Druck auf BMW und Daimler erhöhen.

Siemens will bei Windkraft Frankreich ins Boot holen

Siemens könnte bei dem geplanten Zusammenschluss seiner Windkraftsparte mit dem Konkurrenten Gamesa einem Zeitungsbericht zufolge auch dessen Gemeinschaftsunternehmen in Frankreich übernehmen

Insider: Generali will im großen Stil eigene Immobilien verkaufen

Der italienische Versicherer Generali will Insidern zufolge zahlreiche Immobilien verkaufen. Ein entsprechendes Konzept werde dem Investmentkomitee des Konzerns vorgelegt, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen am Dienstag zu Reuters. Das Vorhaben sei damit noch in einer frühen Phase.

Finanzinvestor Advent legt 13-Mrd-Dollar-Fonds auf

In nur sechs Monaten hat der Finanzinvestor Advent International 13 Milliarden Dollar (zwölf Milliarden Euro) für seinen neuen Fonds bei Investoren eingesammelt. Der achte Fonds von Advent seit 1990 ist damit weltweit einer der größten, den eine Private-Equity-Gesellschaft seit der Finanzkrise aufgelegt hat. Er ist eine Milliarde Dollar größer geworden als Advent sich vorgenommen hatte, wie der Finanzinvestor am Dienstag in Boston mitteilte. Der 2012 aufgelegte Vorgängerfonds hatte ein Volumen von 10,8 Milliarden Dollar. Etwa 90 Prozent des eingeworbenen Geldes sei von Anlegern gekommen, die schon in die vorherigen Fonds investiert hätten, erklärte Advent.

Ungarns Notenbank senkt Zinsen überraschend auf Rekordtief

Nach acht Monaten Pause hat Ungarns Notenbank die Leitzinsen überraschend wieder gesenkt. Die Währungshüter entschieden am Dienstag, den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld auf 1,2 von zuvor 1,35 Prozent zu kappen. Zugleich folgte sie dem Vorbild der EZB und führte einen Strafzins für Banken ein, die über Nacht Geld bei der Notenbank parken. In Ungarn beträgt die Strafgebühr jedoch nur 0,05 Prozent, während die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagesatz jüngst auf minus 0,4 Prozent verschärft hat.

Monsanto spitzt auf Bayers Pflanzenschutzsparte

Experten in der Agrarchemiebranche erwarten eine enge Zusammenarbeit oder ein Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto mit der Pflanzenschutzsparte von Bayer.

"Sinnloskurse" und Co: Weniger Beschwerden über AMS bei Volksanwalt

2015 haben sich deutlich weniger Menschen beim Volksanwalt über das Arbeitsmarktservice (AMS) beschwert. Die Zahl ist vom Rekordwert 527 im Jahr 2014 auf 343 Fälle zurückgegangen. "Das war aber immer noch der zweithöchste Wert in der Geschichte", sagte Volksanwalt Günther Kräuter zur APA. Dank der AMS-Reformen gebe es nun weniger "Sinnloskurse".

Schäuble gegen rasche Einführung gemeinsamer Einlagensicherung

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor einer raschen Einführung einer gemeinsamen Einlagensicherung für Bankkunden in Europa gewarnt. Es wäre "völlig falsch, jetzt den nächsten Schritt mit der Vergemeinschaftung der Einlagensicherung zu machen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag auf einer Veranstaltung in Frankfurt.

Obama in Havanna: Handelsembargo gegen Kuba aufheben

US-Präsident Barack Obama hat auf Kuba dazu aufgerufen, das Handelsembargo der USA gegen den Karibikstaat vollständig aufzuheben. "Es ist eine veraltete Bürde für das kubanische Volk, es ist eine Bürde für Amerikaner, die in Kuba investieren oder dort Unternehmen betreiben wollen", sagte er am Dienstagfrüh in Havanna. "Es ist Zeit, das Embargo aufzuheben."

Weitere Zentren für Primärversorgung in Wien geplant

Wiener Patienten sollen künftig durch weitere Primärversorgungszentren (PHC) mit umfassenderem Angebot und längeren Öffnungszeiten besser versorgt werden. Neben der schon existierenden Einrichtung in Mariahilf und dem fixen Nachfolger, der im Herbst beim SMZ Ost eröffnen soll, könnten noch heuer zwei weitere Standorte dazukommen.

Korruptionsskandal in Brasilien weitet sich aus

Der Korruptionsskandal in Brasilien zieht immer weitere Kreise. Eine Razzia bei Lateinamerikas größtem Baukonzern Odebrecht habe neue Erkenntnisse über ein Schmiergeldsystem gebracht, teilte die Polizei am Dienstag mit. Eine Spezialabteilung bei dem Konzern habe solche Zahlungen systematisch organisiert, erläuterte die Staatsanwaltschaft.

Spaniens Abengoa-Konzern bekommt mit neuem Notkredit etwas Luft

Geldspritze für den wankenden spanischen Abengoa-Konzern. Der Solar-und Energieriese gewinnt mit frischen 137,1 Mio. Euro etwas Zeit für die Gespräche mit den Gläubigern, die eine Pleite verhindern sollen. Von einer entsprechenden kurzfristigen Kreditübereinkunft hat Abengoa am Dienstagnachmittag in einer Pflichtveröffentlichung an die spanische Börsenaufsicht informiert.

Credit Suisse verkauft Töchter in Monaco und Gibraltar

Die Schweizer Großbank Credit Suisse verkauft ihre Töchter in Monaco und Gibraltar an die Privatbank Safra Sarasin. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet, teilte Sarasin am Dienstag mit. Credit Suisse habe in den vergangenen Jahrzehnten in beiden Märkten ein Vermögensverwaltungsgeschäft aufgebaut.

BWB einigte sich mit Booking.com - Hoteliers erzürnt

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat die Untersuchungen gegen die Internet-Buchungsportale Booking.com und Expedia eingestellt. Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) hatte Beschwerde gegen die Bestpreisklausel der Portale eingelegt. Die BWB traf mit den Plattformen eine Vereinbarung, wonach die Portale auf viele umstrittene Klauseln verzichten. Eine Einigung mit HRS steht noch aus.

Digital-Affairs-Gründerin Judith Denkmayr wechselt zu VICE CEE Holding

Judith Denkmayr, Gründerin und bisherige Geschäftsführerin der Agentur Digital Affairs, wird künftig die Corporate Development - und Corporate Communications-Agenden der VICE CEE Holding übernehmen.

Crowdinvesting-Plattform Conda geht nach Osteuropa

Die Wiener Crowdfunding-Plattform Conda expandiert nach Slowenien, in die Slowakei und nach Liechtenstein. Das erste slowakische Projekt ist bereits online: Private Investoren können den Kräuterlikör Bentianna finanzieren, der bereits in hunderten Lokalen und Supermärkten in mehreren Ländern, darunter Österreich, erhältlich ist.

Generali verkauft Immobilien im Wert von 1 Milliarde Euro

Generali will seine Kassen auffüllen und trennt sich von Immobilien im Wert von einer Milliarde Euro. Unverbindliche Angebote von vier Gesellschaften sind für das Immobilienportfolio des Versicherungskonzerns eingereicht worden, zu dem auch Objekte in Österreich zählen, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" am Dienstag.

FIFA startet Ermittlungen gegen Beckenbauer & Co

Der Weltfußball FIFA hat aufgrund der Voruntersuchungen des Deutschen Fußball Bundes (DFB) erklärt gegen sechs ehemalige DFB-Funktionäre. Sie zählten damals zu den Organisatoren und DFB-Vorstand, der für die WM-Vergabe 2006 Stimmen gekauft haben soll.

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