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Artikel vom Freitag, 18. März 2016

Übernahme von Hotelkette Starwood durch Marriott geplatzt

Die bereits vereinbarte Übernahme der US-Hotelkette Starwood durch den Konkurrenten Marriott International ist überraschend geplatzt. Starwood teilte am Freitag mit, das Unternehmen ziehe nun das Angebot eines Konsortiums unter Leitung des chinesischen Versicherers Anbang vor. Anbang hatte sein Angebot zuletzt auf 13,2 Mrd. Dollar (11,7 Mrd. Euro) aufgestockt - eine Milliarde mehr als Marriott.

Heta-Kater lässt Landeshypos und Landesbedienstete zittern

Die mächtigen Landesfürsten möchten eine Insolvenz Kärntens unbedingt verhindern. Die Schockwelle könnte ihre eigenen Landeshypos und Landesbediensteten treffen.

Kommentar

Zinspolitik: Die Fed macht einen Kniefall vor der Wall Street

Die US-Notenbank überrascht mit ihrer jüngsten Ansage, auch wenn sie den Zins unverändert lässt. Zwei statt vier Anpassungen des Zinses bringen eine neue Belebung für die Aktienmärkte. Und damit wollen die Amerikaner ein klares Zeichen für die ganze Welt setzen. Eine Analyse von Monika Rosen, Chefanalystin Bank Austria Private Banking

"Spiegel" - VW-Vorstände waren früh über Strafen informiert

In der Abgasaffäre sollen VW-Vorstandsmitglieder bereits früh über drohende Milliardenstrafen informiert gewesen sein. In der Sitzung des VW-Markenvorstands am 24. August 2015 sei nicht nur über den Einbau der verbotenen Manipulationssoftware bei Dieselmodellen in den USA berichtet worden, sondern auch über drohende Strafzahlungen von über 20 Mrd. Dollar, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab.

Entscheidung über Banken-Großfusion in Italien nächste Woche

Das Ringen um die Schaffung der drittgrößten Bank Italiens geht in die heiße Phase. Die Führungsgremien der beiden Volksbanken Banca Popolare di Milano (BPM) und Banco Popolare werden voraussichtlich bis zum 22. März entscheiden, ob sie ihren geplanten Zusammenschluss weiter vorantreiben wollen. Die EZB-Bankenaufsicht hatte eine Genehmigung des Vorhabens an mehrere Bedingungen geknüpft.

Dax-Konzerne sprechen sich für europäische Mega-Börse aus

Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange (LSE) bekommen bei ihrem geplanten Zusammenschluss Unterstützung von deutschen Großunternehmen. Spitzenmanager des Autobauers Daimler, des Industriegase-Unternehmens Linde und des Gesundheitskonzerns Fresenius sprachen sich gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters für die Fusion aus.

EU-Chefs billigen Flüchtlings-Deal mit der Türkei

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben den umstrittenen Flüchtlings-Deal mit der Türkei gebilligt. Er soll am Sonntag in Kraft treten, teilte der tschechische Premier Bohuslav Sobotka am Freitag beim EU-Gipfel in Brüssel mit. Die Türkei verpflichtet sich, alle illegal eingereisten Migranten von den griechischen Inseln zurückzunehmen, im Gegenzug nehmen die Europäer syrische Kriegsflüchtlinge auf.

EU fordert Länder zur Beteiligung an Russland-Sanktionen auf

Die Europäische Union hat am Freitag die anderen Staaten der internationalen Gemeinschaft aufgerufen, sich den Sanktionen gegen Russland anzuschließen. Zum zweiten Jahrestag der Eingliederung der ukrainischen Halbinsel Krim in die russische Föderation erklärten die EU-Staats- und Regierungschefs am Freitag, sie hielten an ihrer Politik der Nichtanerkennung dieses Schritts fest.

Insider: Viele Interessenten für Kaffeemaschinen-Hersteller WMF

Die Bieter für WMF stehen Schlange: Für den zum Verkauf stehenden schwäbischen Besteck- und Kaffeemaschinen-Hersteller wollen laut Insidern eine Reihe namhafter Unternehmen aus der Branche, aber auch Finanzinvestoren Angebote abgeben. WMF-Eigentümer KKR erwartet bis Montag die ersten Vorschläge, wie mehrere mit dem Verkaufsprozess vertraute Personen am Freitag sagten.

FIFA schießt 2015 Eigentor: Erster Verlust seit 2002

Der Welt-Fußballverband schreibt mit einem Minus von 109,8 Mio. Euro den ersten Verlust seit dem Jahr 2002. Ex-FIFA-Präsident Blatter legte bei CAS Einspruch gegen eine gegen ihn verhängte Sperre ein. Das Schweizer Strafverfahren gegen den Ex-FIFA-Generalsekretär Valcke ist eröffnet.

Sheraton-Gruppe nimmt Angebot chinesischer Investoren an

Im Bieter-Rennen um den Betreiber der Sheraton Hotels hat eine Investorengruppe um den chinesischen Versicherer Anbang den US-Konkurrenten Marriott ausgestochen. Die Hotelgesellschaft Starwood teilte am Freitag mit, sie nehme deren verbessertes Angebot an. Sie hatten ihr Bar-Angebot um zwei auf 78 Dollar (68,96 Euro) pro ausstehender Aktie aufgestockt.

Ringier Axel Springer integriert Internet-Tochter in der Slowakei

Das Zeitschriften-Joint-Venture Ringier Axel Springer integriert seine Tochter Azet.sk in der Slowakei. Das Unternehmen war 2010 mehrheitlich erworben worden. Die Integration erfolgt mit dem 1. Juni und bringt vor Ort starke Onlineportale wie Azet.sk ein.

Betten Reiter stellt sich neu auf

Das oberösterreichische Familienunternehmen Betten Reiter mit Firmensitz und eigener Produktion in Leonding bei Linz will seine Filialen weiter modernisieren und die Einzelhandelsmarke mit einem neuen Kommunikationskonzept und einer Werbekampagne "neu aufladen und verjüngen", wie die Firma heute, Freitag, mitteilte. Die Firmenspitze wurde verstärkt.

Krise in Osteuropa macht Burda-Verlag zu schaffen

Das Münchner Medienunternehmen Hubert Burda Media kämpft mit der Krise in Osteuropa. Ein Grund für den Umsatzrückgang im vergangenen Jahr um 200 Millionen Euro auf 2,2 Milliarden Euro seien die politischen Verwerfungen in Russland und der Ukraine, sagte der Vorstandsvorsitzende Paul-Bernhard Kallen dem "Handelsblatt" (Freitag).

Konsumlaune der US-Verbraucher gibt unerwartet nach

Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im März überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel um 1,7 auf 90,0 Punkte, wie eine am Freitag veröffentlichte Umfrage der Universität von Michigan ergab. Das ist der schlechteste Wert seit einem halben Jahr. Ökonomen hatten dagegen mit einem Anstieg auf 92,2 Zähler gerechnet.

Kühlere Witterung erhöhte deutschen Energieverbrauch 2015

Die kühlere Witterung hat 2015 den Energieverbrauch in Deutschland leicht ansteigen lassen. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen kletterte der Konsum um gut ein Prozent auf 13.300 Petajoule (3.700 Millionen Megawattstunden), teilte der von Energieverbänden und Forschungsinstituten getragene Verein am Freitag in Köln mit.

"Winnetou" bleibt eine eingetragene Marke

Der Karl-May-Verlag kann seine Marke "Winnetou" vorerst behalten. Mit einem am Freitag verkündeten Urteil hob das erstinstanzliche Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg die Löschung der Marke auf. Danach soll das EU-Markenamt prüfen, ob "Winnetou" tatsächlich nur ein anderes Wort für "Indianerhäuptling" ist, wie das EU-Markenamt annahm.

Eni plant Produktionswachstum und Veräußerung von Assets

Bis 2019 will Eni seine Ölproduktion um 13 Prozent steigern. Zugleich will das Unternehmen Kosten um sechs Milliarden Euro und Investitionen um circa 37 Milliarden Euro reduzieren, geht aus dem am Freitag vorgestellten Industrieplan des italienischen Ölkonzerns hervor.

Lufthansa-Cargo kämpft gegen Überkapazitäten im Frachtmarkt

Die Frachtfluglinie Lufthansa Cargo rechnet nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr absehbar mit wenig Besserung. "Klar ersichtlich für alle ist aber, dass unser Ergebnis im Vergleich zu Wettbewerbern noch sehr gut ist", sagte Cargo-Chef Peter Gerber am Freitag im Gespräch mit dpa-AFX. "Wir haben immer noch Überkapazitäten im Markt, das ist eine wirkliche Herausforderung."

Fußball-Verband Fifa schließt Sponsoring-Vertrag mit Wanda ab

Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat im Zuge seiner finanziellen Krise einen wichtigen Sponsorenvertrag abgeschlossen. Die chinesische Wanda-Gruppe werde neuer Partner, teilte die FIFA nach der Sitzung des Exekutivkomitees am Freitag in Zürich mit. Es ist das erste chinesische Unternehmen in der höchsten Werbekategorie der FIFA, die Zusammenarbeit mit dem Konglomerat läuft bis zur WM 2030.

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