Archivsuche

Artikel vom Freitag, 26. Februar 2016

Rüstungssparte trieb 2015 Rheinmetall-Gewinn

Düsseldorf - Vor allem Gewinne im Rüstungsgeschäft haben dem deutschen Mischkonzern Rheinmetall im vergangenen Jahr einen Ergebnissprung beschert. Das operative Ergebnis (Ebit) schnellte 2015 nach ersten Berechnungen auf 287 Mio. Euro, nach 102 Mio. im Jahr zuvor, wie der Düsseldorfer Konzern heute, Freitag, mitteilte. Die Rüstungssparte trug 90 Mio. Euro dazu bei, nach einem Minus von 67 Mio. Euro.

BASF erwartet 2016 weniger Gewinn - Verhaltener Jahresstart

Ludwigshafen - Der deutsche Chemieriese BASF warnt angesichts der Konjunkturabkühlung in China und des Ölpreisverfalls vor einem weiteren Ergebnisrückgang. "Das Jahr hat verhalten begonnen, vor allem infolge einer schwachen Mengenkonjunktur in China", sagte Vorstandschef Kurt Bock am Freitag in Ludwigshafen. "Die Risiken für die Weltwirtschaft steigen weiter."

IWF will von G-20 rasche Reformen - Schäuble gegen Regulierungspause

Shanghai - IWF-Chefin Christine Lagarde hat die führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) zu raschen Reformen aufgefordert. "Ich fordere umfassende, kräftige und beschleunigte Reformen", sagte Lagarde am Freitag in Shanghai vor Beratungen der G-20-Finanzminister und -Notenbankchefs.

Baustellenprüfung: Jede vierte ausländische Firma zahlt zu wenig Lohn

Bei Inlands-Akteuren wurden nur in 0,5 Prozent der Fälle Sozialdumping festgestellt. Die Reform soll Bekämpfung erleichtern. Bauinnungsmeister Frömmel kritisiert Wettbewerbsungleichheit: Eine kürzere EU-Entsendung wäre besser.

Flüchtlinge: AMS-Chef Kopf warnt vor "Asyl auf Zeit"

AMS-Chef Johannes Kopf warnt vor dem von der Regierung geplanten "Asyl auf Zeit". Er befürchtet, dass die geplanten Maßnahmen die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge "massiv erschweren". "Wenn Arbeitgeber glauben, dass es sein kann, dass die nach drei Jahren wieder heimgehen, wird niemand in eine Ausbildung investieren", so Kopf am Freitag im Ö1-Morgenjournal.

Öl-Dienstleister Halliburton streicht weitere 5000 Stellen

Bangalore - Unter dem Druck des Ölpreisverfalls treibt der Industrie-Dienstleister Halliburton seinen Stellenabbau voran. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag an, weitere 5000 Jobs zu streichen und so die Belegschaft noch einmal um acht Prozent zu reduzieren. Seit 2014 hat der texanische Konzern weltweit bereits rund ein Viertel seiner Stellen abgebaut.

Erste-Bank-Aktionäre bekommen wieder Dividenden

Anleger der Erste Bank können sich freuen: Das Geschäftsjahr 2015 hat das Finanzinstitut mit einem Nettogewinn von 968 Millionen Euro abgeschlossen, die Bank zahlt eine Dividende von 50 Cent je Aktie aus. Die Aufwertung des Franken hat allerdings das Geschäft in Kroatien und Rumänien belastet.

1 2 3