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Artikel vom Freitag, 19. Februar 2016

EU kritisiert: Staaten tun nicht genug gegen illegalen Holzhandel

Die EU-Staaten tun nicht genug gegen illegalen Holzhandel, kritisiert die EU-Kommission. Zahlreiche Länder haben die EU-Holzhandelsverordnung zu spät in nationales Recht umgesetzt. Die Kontrollen lassen zu wünschen übrig, die Strafen sind zu gering. Dem WWF geht die Verordnung nicht weit genug. Die Umweltschützer wollen außerdem den Holzriesen Schweighofer erneut anzeigen - diesmal in Rumänien.

Heta - Kärnten schließt Gespräche mit Gläubigern weiter aus

Kein Kommentar hat es am Freitag aus dem Büro von Kärntens Finanzreferentin Gabriele Schaunig (SPÖ) geheißen, als es um die Frage nach einer Reaktion auf die gestrigen Ausführungen von Heta-Gläubigern ging. Das Angebot liege vor, die Gläubiger seien eingeladen, es sachlich bis zum Ablaufen der Frist am 11. März zu prüfen, hieß es auf APA-Anfrage.

Schweizer Privatbank EFG will Rivalen BSI schlucken

In der Schweiz bahnt sich ein milliardenschwerer Zusammenschluss in der Vermögensverwaltungsbranche an. EFG International verhandelt mit der brasilianischen BTG Pactual exklusiv über eine Übernahme ihrer Schweizer Privatbankentochter BSI, wie EFG heute, Freitag, mitteilte. Die Investmentbank BTG bestätigte dies. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

VW-Skandal - Abgaseinigung mit US-Behörden zieht sich hin

Der VW-Konzern erwartet einem Bericht zufolge im Abgasskandal noch eine längere Hängepartie in den USA. Wie das "Manager Magazin" schreibt, rechnen Top-Manager des Konzerns nicht mit einer Einigung mit den US-Behörden über Lösungen für die manipulierten Autos vor Ende März.

Geschäftsführerwechsel beim roten Wirtschaftsverband in Wien

Der SP-Wirtschaftsverband (SWV) in Wien erhält eine neue Geschäftsführerin: Die SPÖ-Gemeinderätin und stellvertretende Landesparteisekretärin Katharina Schinner folgt auf ihren Parteikollegen Peko Baxant. Ein Sprecher des Verbandes hat am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Kronen Zeitung" bestätigt.

EU stellt 98 Mio. Euro für italo-österreichische Grenzprojekte

Das europäische Interreg-Programm zur Förderung der grenzüberschreitenden Kooperation gewährt dem Interreg V-A-Programm zwischen Italien und Österreich für den Zeitraum bis 2020 Fördergelder in Höhe von 98 Millionen Euro.

Heinisch-Hosek: Tiefgreifende Reformen bei Pensionen nicht nötig

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) freut sich darüber, dass die ÖVP auf die vorzeitige Anhebung des Frauenpensionsalters verzichtet. "Versprochen - Gehalten", heftete Heinisch-Hosek das "Einlenken" der ÖVP der SPÖ auf die Fahnen. Über die ÖVP-Vorschläge werde man zwar diskutieren, eine Notwendigkeit für tiefgreifende Reformen am Pensionssystem sieht Heinisch-Hosek aber nicht.

Ernst Wolff: Die IWF-Bosse und die Justiz

Christine Lagarde hat sich erneut um den IWF-Chefposten beworben. Gegen die Französin wird staatsanwaltlich ermittelt - wie auch gegen ihre beiden Vorgänger. Der wichtigste Finanzjob der Welt erfordert offenbar kein juristisches Wohlverhalten.

Wifo: Zu wenig private Mittel für Forschung und Entwicklung

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) mahnt "weitere Anstrengungen" zur Erreichung einer Forschungsquote von 3,76 Prozent bis 2020 sowie einer Hochschulquote von zwei Prozent des BIP ein. Für die Erreichung des Forschungsziels brauche es eine "signifikante Ausweitung der privaten Mittel", heißt es. Den Großteil der Finanzierung stemmt die öffentliche Hand.

Handelskonzern Metro will Einkaufstour fortsetzen

Der deutsche Handelsriese Metro liebäugelt mit Zukäufen. "Wir werden verstärkt in die Weiterentwicklung unserer Standorte, aussichtsreiche Akquisitionen und neue Ideen investieren", kündigte Metro-Chef Olaf Koch bei der Hauptversammlung in Düsseldorf am Freitag an. Der Konzern habe nach dem Verkauf der Warenhauskette Kaufhof ausreichend finanzielle Mittel.

Kommt der automatisch generierte Strafzettel?

Das Datensammeln macht auch vor Autos nicht halt. Von Versicherungen bis hin zur Polizei könnten theoretisch, durch die zunehmende Digitalisierung der Autos, Daten absaugen und für ihre Zwecke nutzen. Denn gesetzliche Rahmenbedingungen dafür gibt es nicht. Der Öamtc startet nun eine Initiative, um auf die Probleme damit aufmerksam zu machen.

Anleger zogen erneut Geld aus Aktienfonds ab

Wegen der Kursturbulenzen der vergangenen Wochen trennen sich immer mehr Anleger von ihren Aktienfonds. In den vergangenen Tagen zogen sie Daten der Reuters-Tochter Lipper zufolge 5,7 Mrd. Dollar (5,1 Mrd. Euro) aus Aktienfonds in den USA ab. Das war die siebente Woche in Folge mit Nettomittelabflüssen.

Brent-Ölpreis gibt nach auf 33,9 Dollar je Fass

Der Brent-Ölpreis hat am Freitagvormittag etwas nachgegeben. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen 11.00 Uhr in London bei 33,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Donnerstag notierte der Brent-Future zuletzt bei 34,28 Dollar.

Warum Facebook für Medien immer interessanter wird

Etliche Medien setzen inzwischen auf soziale Netzwerke wie Facebook. Das ist auch nicht verwunderlich, sagte der Hamburger Medienwissenschaftler Stephan Weichert. Facebook sei schließlich der größte Player im Social-Media-Bereich.

Warum 2016 das Jahr der "Instant Articles" werden könnte

Journalismus auf Facebook: Warum 2016 das Jahr der Instant Articles werden könnte

Medien können auf Facebook direkt multimediale Texte fürs Smartphone über das soziale Netzwerk veröffentlichen. Der Kreis der Beteiligten am Projekt "Instant Articles" wird langsam größer.

VW-Skandal - Konzern nennt zwei weitere Starttermine für Rückrufe

Der deutsche Autokonzern Volkswagen hat für die weiteren Rückrufwellen im Abgasskandal erstmals genaue Termine genannt. Demnach sollen die Wagen mit dem kleinsten betroffenen Motor - dem mit 1,2 Litern Hubraum - ab der Kalenderwoche 22 und damit ab dem 30. Mai in die Werkstatt.

Brexit - Cameron: Deal nur wenn Großbritannien bekommt was es braucht

Der britische Premier David Cameron hat zwar Fortschritte in Sachen Brexit während der Marathon-Nachtsitzung am ersten EU-Gipfeltag konzediert, doch sei man noch bei keiner Vereinbarung. "Einen Deal gibt es, wenn Großbritannien erhält, was es braucht", gab sich Cameron am Freitagvormittag kämpferisch. Wegen der Nachtsitzung beginnt der zweite Gipfeltag erst knapp vor Mittag.

Steuerreform und Flüchtlinge sind gut für die Konjunktur

OeNB: Steuerreform und Flüchtlingsausgaben stärken Konjunktur

Zwar bleibt das Wirtschaftswachstum in Österreich eher moderat, doch die Steuerreform und die Ausgaben für die Flüchtlinge beflügeln das BIP-Wachstum im ersten Halbjahr 2016. So soll sich laut Österreichischer Nationalbank (OeNB) die heimische Wirtschaft in den ersten beiden Quartalen jeweils um 0,2 Prozentpunkte auf 0,5 Prozent verbessern.

VW-Konzern erwartet Einigung mit US-Behörden nicht vor Ende März

Die Rückkäufe und Kompensationsmaßnahmen liegen deutlich höher als ursprünglich gedacht, so das "Manager Magazin".

Immobilien-Wahnsinn in London: Garage für 462.500 Euro verkauft

Im Londoner Nobelviertel Chelsea ist eine Garage für 360.000 Pfund (462.500 Euro) versteigert worden. Das teilte das Londoner Aktionshaus Savills Auctions mit. Dabei sei die Garage derart klein, "dass es schwierig ist, ein großes Auto rein-und rauszukriegen", wie die Zeitung "The Guardian" berichtete.

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