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Artikel vom Freitag, 12. Februar 2016

Commerzbank erzielte Milliardengewinn - Erste Dividende seit Jahren

Frankfurt - Angetrieben von einem kräftigen Wachstum im Privatkundengeschäft hat die Commerzbank erstmals seit fünf Jahren wieder einen Milliardengewinn erzielt. Das Institut vervierfachte seinen Überschuss 2015 fast auf 1,06 Mrd. Euro, wie es am Freitag in Frankfurt mitteilte. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren.

Ratingagentur S&P bei Nachranganleihen der Deutschen Bank alarmiert

Frankfurt - Die Ratingagentur S&P nimmt die Zahlungsfähigkeit der Deutschen Bank bei ihren Nachranganleihen unter die Lupe. Das Institut habe seine vorhandenen Reserven für die Bedienung dieser Papiere zu Wochenbeginn zwar detailliert aufgeschlüsselt und eigentlich sollten die Mittel 2016 und 2017 reichen, teilte S&P in der Nacht zum Freitag mit.

AIG schreibt Milliardenverlust - Investor Icahn erhöht Einfluss

New York - Der größte nordamerikanische Versicherer AIG ist im vierten Quartal wieder in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich habe ein Minus von 1,8 Milliarden Dollar gestanden nach einem Gewinn von 655 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mit.

Medikamentenkosten 2015 um 5,6 Prozent gestiegen

Wien - Die Umsätze der österreichischen Apotheken mit Arzneimitteln auf Krankenkassenrezept haben sich im Jahr 2015 um 5,6 Prozent erhöht. Das teilte der Österreichische Apothekerverband mit. Die Steigerung der Ausgaben für die Krankenkassen fiel damit höher als in den vergangenen Jahren aus, war aber niedriger als noch vor einigen Monaten befürchtet.

WKO-Präsident Leitl: 1,2 Milliarden Schaden bei Schengen-Aus

Der Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl hat erstmals den Schaden für die Wirtschaft beziffert, sollten die Grenzkontrollen wieder eingeführt werden. Er plädiert außerdem für ein soziales Dienstjahr für Flüchtlinge. Eine rasche Integration sei notwendig. Finanzminister Schelling hätte das Schreiben über die Forderungen zur Abgeltung der österreichischen Mehrausgaben für Flüchtlinge an EU-Ratspräsident Donald Tusk statt an EU-Kommissionspräsident schicken sollen.

Schwaches Stahlgeschäft drückte ThyssenKrupp in Verlustzone

Düsseldorf/Essen - Das schwächelnde Stahlgeschäft hat beim deutschen Industriekonzern ThyssenKrupp den Start in das neue Geschäftsjahr verhagelt. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 (per Ende September) steht nach Anteilen Dritter ein Fehlbetrag von 23 Mio. Euro in den Büchern, wie der deutsche Konzern am Freitag mitteilte. Vor einem Jahr hatte ThyssenKrupp noch 54 Mio. Euro verdient.

Tokios Börse brach erneut massiv ein - Nikkei fast fünf Prozent tiefer

Tokio - Der starke Yen hat die Börse in Tokio am Freitag noch tiefer in den Keller stürzen lassen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte brach nach einem nationalen Feiertag massiv um 760,78 Punkte oder 4,84 Prozent auf den Stand 14.952,61 Zählern ein. Es ist das erste Mal seit Oktober 2014, dass der Nikkei-Index unter der psychologisch wichtigen Marke von 15.000 Punkten notierte.

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