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Artikel vom Mittwoch, 10. Februar 2016

Britische Pinewood-Filmstudios könnten verkauft werden

Die legendären britischen Pinewood-Filmstudios, in denen fast alle "James-Bond"-Filme gedreht worden sind, werden möglicherweise verkauft. Die Pinewood-Gruppe teilte am Mittwoch mit, die Geschäftsbank Rothschild mit einer "strategischen Überprüfung" beauftragt zu haben, die "einen Verkauf des Unternehmens beinhalten könnte".

Die Konkurrenz sieht von Mercedes nur noch die Rücklichter

Luxus-Autos: Die Konkurrenz sieht von Mercedes nur noch die Rücklichter

Daimler hat den Absatz von Mercedes um ein Fünftel auf 150.000 Autos gesteigert. Audi und BMW verkauften im Jänner weniger Exemplare als die Konkurrenz mit dem ikonischen Stern.

VW ruft in USA 680.000 Fahrzeuge wegen Airbags zurück

Auch Volkswagen muss in den USA Fahrzeuge wegen möglicherweise defekter Airbags des japanischen Herstellers Takata zurück. Betroffen seien insgesamt 680.000 Fahrzeugmodelle der Marke VW, die zwischen 2006 und 2014 gebaut wurden, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Wolfsburg.

New Yorker Börse macht Schluss mit Stop-Loss-Order

Ab 26. Februar wird es an der New York Stock Exchange (NYSE) nicht mehr möglich sein, Wertpapieraufträge mit "Stop-Loss"-Zusätzen auszuführen. Mit dieser bereits im Vorjahr getroffenen historischen Entscheidung sollen vor allem Privatinvestoren geschützt werden, denen das Risiko zu wenig bewusst sei. Die Wiener Börse denke nicht daran, diese Orderart einzustellen.

Schwarzgeldprozess gegen französischen Ex-Minister verschoben

Der Prozess gegen den wegen eines Schwarzgeldkontos zurückgetretenen französischen Ex-Budgetminister Jerome Cahuzac ist verschoben worden. Die am Montag begonnen Verhandlungen sollen am 5. September fortgesetzt werden. Nach Angaben des Gerichts vom Mittwoch soll zuerst die Verfassungsmäßigkeit geprüft werden. Die Verteidigung sieht die Gefahr einer doppelten Strafe durch Steuer- und Strafverfahren.

Fehlende Blockbuster-Filme belasten Geschäfte bei Time Warner

Fehlende Blockbuster-Filme dämpfen den Umsatz bei Time Warner. Die Erlöse im vierten Quartal schrumpften vor allem wegen schlechterer Geschäfte der Warner Bros-Filmstudios um sechs Prozent auf 7,1 Mrd. Dollar (6,3 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Studios hatten in den drei Monaten bis Jahresende keinen erfolgreichen Film in die Kinos gebracht.

Renzi verglich EU mit "Orcherster auf der Titanic"

Italiens Regierungschef Matteo Renzi hat einmal mehr mit deutlichen Worten die EU-Kommission in Brüssel kritisiert. In einem am Mittwoch veröffentlichten Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg verglich Renzi die EU mit dem Orchester der "Titanic".

Brennstoffhersteller German Pellets stellt Insolvenzantrag

Tausende Anleger beim deutschen Holzpelletsproduzenten German Pellets bangen um ihr Geld: Das Unternehmen hat am Mittwoch einen Insolvenzantrag gestellt. Eine Anleihe mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro hätte am 1. April zurückgezahlt werden müssen. Auswirkungen auf Beteiligungen in Österreich gebe es eine Sprecherin zufolge allerdings keine.

Yellen sieht US-Wirtschaft auf Kurs trotz weltweiter Risiken

Die Unsicherheit über die Entwicklung in China und die Auswirkungen der Börsenturbulenzen könnten US-Notenbankchefin Janet Yellen zufolge die US-Wirtschaft von ihrem Erholungskurs abbringen. Es gebe aber gute Gründe davon auszugehen, dass die USA auf ihrem moderaten Wachstumspfad blieben, sagte Yellen am Mittwoch vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses.

Google weitet "Recht auf Vergessenwerden" aus

Google weitet nach Druck von Datenschutzbehörden das "Recht auf Vergessenwerden" bei der Suche für Nutzer in Europa weiter aus. Demnächst sollen angeprangerte Suchergebnisse im Land des Antragstellers auch auf nicht-europäischen Google-Websites herausgefiltert werden, bestätigte ein Google-Sprecher am Mittwoch.

Hypo-U-Ausschuss - Grawe-Chef verteidigte Nein zu Kapitalerhöhung

Der Grawe-Chef Othmar Ederer hat am Mittwoch im Hypo-U-Ausschuss die Rolle des Versicherungskonzerns als Ex-Minderheitseigentümer der Hypo Alpe Adria und das Nein zu Kapitalerhöhungen 2008/09 verteidigt. Die Hypo-Bankbilanzen mit Ausnahme von 2004 und die Vermögenslage seien aus damaliger Sicht in Ordnung gewesen, betonte er.

Investor Fosun hält knapp 30 Prozent an Tom Tailor

Die chinesische Beteiligungsgesellschaft Fosun hat ihre Anteile am deutschen Modekonzern Tom Tailor auf knapp 30 Prozent aufgestockt. Die Firma des Unternehmers Guo Guangchang halte inzwischen 29,47 Prozent und damit rund 4,5 Prozent mehr als zuletzt gemeldet, teilte Tom Tailor am Mittwoch mit.

Digitale Auszeit: Urlaub ohne Smartphone und WLAN

Berghütten ohne WLAN, ein Kurhaus mit Smartphone-Verbot und ein Zimmer mit eingebautem Schutz vor Handystrahlung und Elektrosmog: Immer mehr Unterkünfte setzen auf stress- bzw Internetfreien Urlaub.

Russischer Öl-Riese Rosneft bringt Förderkürzung ins Gespräch

Angesichts des anhaltenden Preisverfalls hat der russische Energiekonzern Rosneft eine Drosselung der weltweiten Rohöl-Produktion ins Gespräch gebracht. Führende Förderländer könnten ihren Ausstoß zur Stabilisierung der Märkte um je eine Million Barrel pro Tag reduzieren, sagte Konzernchef Igor Setschin am Mittwoch bei einer Branchenkonferenz in London.

Britische Produktion im Dezember mit stärkstem Einbruch seit 2012

Die britischen Unternehmen haben ihre Produktion im Dezember so stark gedrosselt wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Sie fiel um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistikamt am Mittwoch mitteilte. Schon im Vormonat gab es einen Rückgang von 0,8 Prozent. Ökonomen hatten aktuell lediglich mit einem Minus von 0,1 Prozent gerechnet.

VW bekräftigt: Planen keinen Verkauf von MAN-Maschinensparte

Ein Verkauf der Maschinensparte bei der Nutzfahrzeugtochter MAN steht nach Angaben der Konzernmutter Volkswagen weiter nicht zur Debatte. Am Dienstag hatte es - wie schon öfter zuvor - Spekulationen über einen solchen Schritt gegeben, der VW-Betriebsrat hatte dies jedoch deutlich zurückgewiesen.

Telekom-Austria-Chef Plater will auf Einkaufstour gehen

Im abgelaufenen Jahr hat die Telekom Austria das Ergebnis ins Plus gedreht und einen Gewinn in der Höhe von 393 Millionen Euro erzielt. Telekom-CEO Plater will zum "relevanten Player in Europa" werden. Die Zahl der Festnetzanschlüsse hat stark zugenommen. In Österreich wurde der Umsatz wieder gesteigert. Sorgenkind ist die Tochter in Kroatien. Die Mitarbeiterzahl ist in Österreich weiterhin rückläufig. Die Aktie legt am Mittwoch kräftig zu.

DIHK - Deutscher Konjunkturmotor gerät 2016 ins Stottern

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bleibt angesichts zahlreicher Konjunkturrisiken vorsichtig und erwartet heuer nur ein moderates Wirtschaftswachstum. "Richtig mit Volldampf läuft unser Konjunkturmotor nicht", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Mittwoch in Berlin.

CEO-Umfrage von PwC: Reformstau bremst Wirtschaftsstandort Österreich

Die österreichischen Unternehmenslenker schätzen die wirtschaftlichen Aussichten und die künftige Entwicklung noch pessimistischer ein als ihre ausländischen Kollegen. Dafür machen sie vor allem den Reformstau verantwortlich. Und die Rahmenbedingungen hierzulande verschlechtern sich weiter, warnten IV-Präsident Georg Kapsch und Aslan Milla von PwC Österreich am Mittwoch.

Bilanzen der Bierbrauer: Heineken gewinnt, Carlsberg macht Verlust

Kräftiger Gewinnsprung für Heineken, Milliardenverlust bei Carlsberg - die Nummer drei und vier der Bierbranche haben 2015 völlig gegensätzliche Ergebnisse erzielt. Heineken profitierte vor allem von gestiegener Nachfrage in Amerika. Trotz Absatzschwächen in Asien, dem Nahen Osten und Osteuropa ergab sich dadurch ein Absatzplus von 1,5 Prozent, ohne den Zu- und Verkauf von Unternehmensteilen.

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