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Artikel vom Donnerstag, 7. Januar 2016

Erwin Pröll will nicht Bundespräsident werden

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll verzichtet auf die Kandidatur für die Wahl zum Bundespräsidenten von Österreich. Nach Angaben von ÖVP-Parteiobmann Reinhold Mitterlehner bleibt Pröll wegen seiner "Lebensplanung" Landeschef in Niederösterreich. Bis Sonntag will der ÖVP-Chef dem Parteivorstand einen Kandidaten präsentieren.

Platini gibt auf: Kandidatur um FIFA-Präsidentschaft zurückgezogen

Michel Platini gibt w.o.: Der zur Zeit suspendierte UEFA-Präsident Michel Platini will nun doch nicht Nachfolger vom suspendierten FIFA-Präsidenten Sepp Blatter werden. Die Zeit wird trotz Berufung gegen Acht-Jahres-Sperre zu knapp. Fraglich scheint nur der Zeitpunkt, wann Platini nun als UEFA-Präsident abtritt.

Das Kapperl ist zurück im Cockpkit: Lauda fliegt wieder

Zum vierten Mal in seiner Karriere steigt Niki Lauda ins Fluggeschäft ein. Er hat die Bedarfsflugfirma Amira erworben. Lauda will der Airline einen neuen Namen verpassen und mit ihr abheben.

Saudi-Arabien erwägt Börsengang von weltgrößtem Ölkonzern

Saudi-Arabien erwägt nach einem Bericht des britischen Magazins "The Economist" zumindest einen Teil-Börsengang des weltgrößten Öl-Konzerns Saudi Aramco. Das Blatt berichtete am Donnerstag, eine Entscheidung darüber solle in den kommenden Monaten fallen. Es sei die Rede davon, zunächst einen Anteil von womöglich fünf Prozent an die Börse in Riad zu bringen. Wegen des Verfalls des Rohölpreises stehen die Staatsfinanzen des Landes unter Druck. Saudi Aramco gilt als eine der wertvollsten Firmen der Welt.

Juncker will Verfahren gegen Polen einleiten

Nach der Unterzeichnung des umstrittenen Mediengesetzes in Polen reagiert die EU. Das Rechtsstaatlichkeitsverfahren soll nun eingeleitet werden. Das Gesetz wurde von der nationalkonservativen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Rekordgeschwindigkeit eingebracht. Es wird von Journalistenorganisationen und Menschenrechtsgruppen heftig kritisiert.

China setzt Mechanismus für automatischen Handelsstopp an Börsen aus

China will den Mechanismus eines automatischen Handelsstopps bei Börsenturbulenzen wieder aussetzen. Der Mechanismus, der erst zum Jahresbeginn in Kraft getreten sei, werde ab Freitag ausgesetzt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag.

Merkel erwägt Kürzung von Sozialleistungen für EU-Ausländer

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel will den Sozialhilfe-Anspruch von EU-Ausländern beschränken. Merkel: "Bin der Meinung, dass es zumutbar ist, wieder in sein Heimatland zurückzugehen".

Facebooks Messenger hat jetzt 800 Millionen Nutzer

Facebook hat bei seinem Kurzmitteilungsdienst Messenger die Marke von 800 Millionen Nutzern geknackt. Der Service stehe aber dennoch erst am Anfang, betonte der zuständige Facebook-Manager David Marcus in einem Blogeintrag am Donnerstag.

Börsencrash in China: Wie sich Weltbörsen wappnen

Die Turbulenzen an Chinas Börsen haben diese Woche schon weltweit Schockwellen ausgelöst. Wegen massiver Kursverluste machte die Pekinger Regierung auch am Donnerstag die Aktienmärkte dicht. Auch an den Weltleitbörsen in New York, London und Frankfurt gibt es diverse Schutzmechanismen, um Crashs entgegenzuwirken.

Zielpunkt-Pleite: Gericht ordnete Schließung zweier weiterer Filialen an

Zwei weitere Standorte der insolventen Handelskette Zielpunkt sperren für immer zu.

Neuer Öl-Schock: Preis fällt bereits unter 33 Dollar

Nach dem neuerlichen Kursrückgang seit Montag ist der Ölpreis heute neuerlich eingebrochen. Nach einem kurzzeitigen Einbruch unter die 33-Dollar-Marke notiert das Barrel aktuell bei 33,390 Dollar. Ein neuer Tiefstand. Die Ursachen, die Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Star Wars: Episode VII erfolgreichster Film an Kinokassen

Die jüngste Episode von Star Wars bricht alle Rekorde: Das Einspielergebnis von bisherigem Spitzenreiter "Avatar" ist nun überboten. Die Aktie vom Filmproduzenten Disney ist dennoch kräftig abgestürzt.

Energiespender: Heizen mit Manner-Schnitten

Heizen mit Manner-Schnitten: Die Abwärme aus der Waffel-Bäckerei wird ab dem nächsten Herbst in das Fernwärmenetz eingespeist und zum Heizen und zur Warmwasserherstellung verwendet.

Teure Gesundheit: Österreichs Sozialausgaben steigen weiter

Laut Statistik Austria steigen die Sozialausgaben in Österreich weiter schneller als das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Der größte Anteil der Sozialausgaben entfällt auf Alters- und Gesundheitsleistungen.

Marktforscher: Weltweiter Chipmarkt schrumpft

Nach Berechnungen des US-Beratungsunternehmens Gartner ist der Umsatz mit Halbleitern im Jahr 2015 um zwei Prozent auf 334 Mrd. Dollar gesunken.

EU-Arbeitslosigkeit mit 9,1 Prozent auf niedrigstem Stand seit 2009

Die Arbeitslosenrate in der EU ist im November des Vorjahres mit 9,1 Prozent auf den niedrigsten Stand seit Juli 2009 gesunken. Die Eurozone verzeichnete mit 10,5 Prozent den geringsten Wert seit Oktober 2011. Österreich lag laut Eurostat-Daten vom Donnerstag im November mit 5,8 Prozent an fünfter Stelle in der EU - im Jahresabstand gab es allerdings den zweithöchsten Anstieg hinter Finnland.

"Mehrheitlich männliche Monokulturen" im Topmanagement deutscher Unternehmen

Die Führungsetagen der börsenotierten deutschen Unternehmen bleibt eine Männerbastion. Der Frauenanteil ist in den sogenannten DAX-Unternehmen nur leicht gestiegen. Die Frauenquote könnte dies ändern.

Griechenland bei 10-Jahresanleihen wieder teurer

Am Anleihenmarkt hat Griechenland auch im Jahr 2016 schlechte Aussichten: Die langfristigen Staatsanleihen sind zu hoch und damit für die Refinanzierung zu teuer. Der Rest der Eurozone kann im neuen Jahr mit gesunkenen und damit billigeren Werten punkten. Österreich Dritter mit 0,787 Prozent.

USA: VW droht Rückkauf von 115.000 Autos

Bei fast 600.000 Autos in den USA trickste Volkswagen bei den Abgaswerten, nun muss der Wolfsburger Konzern offenbar rund ein Fünftel davon, 115.000 Wagen, zurückkaufen. Die Besitzer würden entweder den Kaufpreis erstattet oder über einen Umtausch deutlich vergünstigt ein neues Fahrzeug gestellt bekommen, heißt es in einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung". Die VW-Aktie ist wieder auf Talfahrt.

Schweizer Banken dämpfen Optimismus

Nach einer Umfrage bei Schweizer Banken erwarten 81 Prozent der Banken einen positiven Geschäftsgang. Im Vorjahr hatten noch 88 Prozent auf einen positiven Verlauf getippt. Ein Drittel der eidgenössischen Banken wollen entgegen dem Trend in Europa neue Stellen schaffen.

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