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Artikel vom Dienstag, 19. Januar 2016

ILO-Trendbericht: Arbeitslosigkeit nahm 2015 global zu

Das Wachstum der Weltwirtschaft kommt derzeit aus dem Westen. In den Schwellenländern ist die Arbeitslosigkeit rückläufig. Unterm Strich fehlen jedoch immer mehr Jobs. Deutschland verzeichnet Höchststand an Beschäftigung. In Lateinamerika und in China wächst die Arbeitslosigkeit rapide an.

Umfrage: Stimmung der Top-Manager wurde schlechter

Laut einer Umfrage mit Deutschlands Top-Manager sollen nur noch gut ein Viertel der Befragten mit weltweitem Wirtschaftswachstum rechnen.

Finanzieren, leicht gemacht mit Null-Prozent-Krediten

Billiges Geld für alle: Im Business-to-Business Bereich sind Null-Prozent-Finanzierungen aufgrund der niedrigen Zinsen bereits seit längerem Usus. Nun gibt es auch für Konsumenten Null-Prozent-Einkaufskredite und Null-Prozent-Bankkredite.

Vergleich: Atrium und Meinl Bank bieten Anlegern 60 Millionen Euro

Atrium, Nachfolgegesellschaft der Meinl-Immobilienfirma Meinl European Land (MEL), will sich die in den Niederlanden eingebrachte Sammelklage vom Hals schaffen und hat einem Vergleich zugestimmt. Auch die Meinl Bank ist mit im Boot. Gemeinsam nehmen die Firmen 60 Mio. Euro in die Hand. Betroffene Anleger sollen zwischen 1,5 und 70 Prozent ihres Schadens ersetzt bekommen.

VW - Müller steht als Vorstandschef nicht zur Disposition

Volkswagen -Chef Matthias Müller bleibt auch nach der missglückten USA-Reise im Amt. Seine Position habe nie zur Disposition gestanden, sagte ein Sprecher am Dienstag auf Anfrage. "Anderweitige Spekulationen entbehren jeder Grundlage und werden ausdrücklich zurückgewiesen", fügte der Sprecher hinzu. Müller hatte nach unglücklichen Äußerungen in einem Interview während seiner USA-Reise intern in der Kritik gestanden. Das Aufsichtsratspräsidium habe in seiner Sitzung ausführlich über die aktuelle Situation des Konzerns beraten.

Insider: Barclays will iberisches Kreditkartengeschäft verkaufen

Die britische Großbank Barclays will nach Informationen von Insidern ihr Kreditgartengeschäft in Spanien und Portugal verkaufen. Zu den Interessenten zählten die spanischen Geldhäuser Santander, Bankinter und Banco Popular sowie der US-Finanzinvestor Apollo, sagten mit den Plänen vertraute Personen am Dienstag. Barclays habe um nicht bindende Gebote für die Kreditkarten-Aktivitäten in Portugal und Spanien bis zum 19. Januar gebeten. Auf eine Vereinbarung hofften die Briten bis Ende März. Das iberische Kreditkartengeschäft könnte für 300 bis 600 Millionen Euro den Besitzer wechseln. Keines der genannten Unternehmen wollte sich dazu äußern.

Bank Bär trennt sich in Fifa-Affäre von Berater

Der Schweizer Bank Julius Bär hat sich im Zuge des Fifa-Skandals von einem Kundenberater getrennt. "Ich kann bestätigten, dass dieser Mitarbeiter entlassen wurde", sagte ein Sprecher des Vermögensverwalters am Dienstag. Reuters hatte zuvor von einer mit den Vorgängen vertraute Person erfahren, dass ein Mitarbeiter die Bank verlassen habe, nachdem die Korruptionsaffäre bei dem Weltfußballverband im Mai vergangenen Jahres ans Licht gekommen war. Es sei bislang der einzige Mitarbeiter, der seinen Stuhl in dem Zusammenhang räumen musste.

Atrium und Meinl Bank wollen sich mit Anlegern in Holland vergleichen

Atrium, Nachfolgegesellschaft der Meinl-Immobilienfirma Meinl European Land (MEL), will sich die in den Niederlanden eingebrachte Sammelklage vom Hals schaffen und hat einem Vergleich zugestimmt. Auch die Meinl Bank ist mit im Boot. Gemeinsam nehmen die Firmen rund 60 Mio. Euro in die Hand. Geschädigte Anleger sollen zwischen 1,5 und 70 Prozent ihres Schadens ersetzt bekommen.

Starker Dollar vermiest Tiffany das Weihnachtsgeschäft

Der starke Dollar hat dem Edeljuwelier Tiffany das Weihnachtsgeschäft verhagelt. Vor allem Touristen schreckten deshalb vor Käufen in dem Traditionsgeschäft zurück. Im November und Dezember, die das wichtige Geschäft rund um den US-Feiertag Thanksgiving sowie Weihnachten umfassen, gingen die Umsätze um sechs Prozent zurück, wie Tiffany am Dienstag bekanntgab. Das für sein Hauptgeschäft auf der Fifth Avenue in New York bekannte Unternehmen reagiert mit Stellenstreichungen auf den Gegenwind.

Polen behandelt Euro-Beitritt nicht als Priorität

Die neue polnische Regierung setzt einen Euro-Beitritt des Landes nicht an die Spitze ihrer politischen Agenda. Finanzminister Pawel Szalamacha sagte am Dienstag nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Deutschland und Frankreich, Wolfgang Schäuble und Michel Sapin, in Berlin, die vor zwei Monaten ins Amt gekommene Regierung sehe einen Euro-Beitritt "nicht als prioritär" an. Sie wolle den Wechselkurs als Puffer in wirtschaftlich turbulenten Zeiten nicht aus der Hand geben.

Steirischer Landtag beschließt Bahnausbau Radkersburg-Slowenien

Der steirische Landtag hat am Dienstag die Neuerrichtung der Bahnverbindung der südoststeirischen Stadt Bad Radkersburg mit dem am südlichen Murufer slowenischen Gornja Radgona beschlossen. Zur Realisierung des auf rund 20 Mio. Euro geschätzten Projekts braucht es allerdings eine Unterstützung des Bundes und der EU. Rund 2,8 Kilometer Gleise und die 1945 gesprengte Brücke sind wiederzuerrichten.

Media-Saturn-Minderheitseigner fordert Kapitalerhöhung

Media-Saturn-Minderheitsgesellschafter Erich Kellerhals fürchtet eine Schieflage bei Europas größter Elektronikhandelskette und fordert deshalb eine Kapitalerhöhung. Sollte Mehrheitseigner Metro für eine solche Kapitalspritze nicht zu haben sein, stehe Kellerhals auch bereit, den Metro-Anteil zu kaufen, sagte der Geschäftsführer seiner Investmentgesellschaft Convergenta, Ralph Becker, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Kellerhals liegt seit Jahren im Clinch mit Mehrheitseigner Metro, unter anderem hatte er dem Handelsriesen die falsche Strategie im boomenden Online-Handel vorgeworfen. Metro setze etwa auf Zukäufe wie Redcoon, die rote Zahlen schrieben. Metro verschließe sich einer Kapitalerhöhung nicht, doch sehe der Konzern dafür keine Notwendigkeit, sagte ein Metro-Sprecher. Media-Saturn verfüge über ausreichend liquide Mittel.

OMV: Davies bleibt als Berater, bekommt keine Abfertigung

Der neue OMV-Finanzchef Reinhard Florey, ein gebürtiger Grazer, ist derzeit Finanzvorstand des finnischen Stahlkonzerns Outokumpu - er wird seinen neuen Job spätestens am 1. August 2016 antreten können. David Davies, der seit April 2002 OMV-Finanzvorstand ist, wird einen Monat nach dem Beginn des Mandats von Florey aus dem Vorstand ausscheiden.

Zielpunkt: Bio-Supermarktkette denn's übernimmt sieben Filialen

Die Bio-Supermarktkette denn's hat sich sieben Filialen des insolventen Lebensmittelhändlers Zielpunkt in Wien und Graz gesichert. Die Übernahme wurde am Dienstag bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldet und nun von den Wettbewerbshütern geprüft. Die deutsche denree Gruppe betreibt bereits 21 denn's-Standorte in Österreich.

EU-Kommission will Datenaustausch zu Straftätern aus Nicht-EU-Staaten

Europas Strafverfolgungs- und Justizbehörden sollen sich künftig leichter über bereits straffällig gewordene Verdächtige aus Nicht-EU-Staaten informieren können. Die Europäische Kommission schlug am Dienstag in Straßburg vor, auch Angaben zu Verurteilungen von Nicht-EU-Bürgern in den Mitgliedstaaten samt Fingerabdrücken in das elektronische Strafregister Ecris aufzunehmen.

US-Börsen zur Eröffnung mit Gewinnen

Die US-Börsen haben am Dienstag kurz nach Handelsbeginn mit Gewinnen tendiert. Gegen 15.50 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 65,88 Einheiten oder 0,41 Prozent auf 16.053,96 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 5,79 Punkte oder 0,31 Prozent auf 1.886,08 Zähler. Der Nasdaq Composite Index legte 14,68 Punkte oder 0,33 Prozent auf 4.503,09 Einheiten zu.

Insider: VW heuert Ex-BMW-Manager an

Volkswagen hat nach mehrmonatiger Suche einem Insider zufolge einen neuen Chef für die Problemregion Nordamerika gefunden. Der langjährige BMW -Manager Hinrich Woebcken werde das Amt übernehmen, sagte eine Person mit Kenntnis der Entscheidung am Dienstag.

Ölpreise wieder unter 30 Dollar

Am Ölmarkt gerät vor allem der Preis für WTI wieder unter Druck und fällt um 2,6 Prozent auf 28,66 Dollar je Fass.

Slowenische Adria Air an Deutsche verkauft

Slowenien verkauft seine staatliche Fluggesellschaft Adria Airways nach eigenen Angaben mehrheitlich an einen deutschen Investmentfonds. Die zu 4K Invest gehörende Firma 4K KNDNS übernehme 91,6 Prozent der Airline, teilte die slowenische Privatisierungsstelle SDH am Dienstag mit.

K+S-Rivale Potash streicht mehrere Hundert Stellen

Der K+S-Rivale Potash zollt dem Preisverfall bei Düngemitteln Tribut. Der kanadische Düngemittelriese setzt den Betrieb in seiner Kali-Mine in Picadilly in der kanadischen Provinz New Brunswick auf unbestimmte Zeit aus, wie Potash am Dienstag mitteilte. Das führe zu der Streichung von 420 bis 430 der weltweit mehr als 5000 Stellen. Den Mitarbeitern sollen mehr als 100 offene Stellen in Betrieben in der Provinz Saskatchewan angeboten werden.

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