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Artikel vom Montag, 18. Januar 2016

Ungarns Taxifahrer weiten Protestaktion gegen Uber aus

Die Budapester Innenstadt wurde am Montag zum Schauplatz einer Protestaktion von Taxifahrern gegen die Dienste des umstrittenen US-amerikanischen Fahrdienstvermittlers Uber. Die Demonstranten versperrten mit ihren rund 140 gelben Fahrzeugen einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt.

SBO: Analysten sehen für 2015 ein Drittel weniger Umsatz

Der niederösterreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) dürfte im Geschäftsjahr 2015 ein Drittel weniger umgesetzt haben. Davon gehen Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) und der Deutsche Bank aus. Sowohl beim Betriebsergebnis (EBIT) als auch beim Ergebnis vor Steuern könnte es einen leichten Verlust gegeben haben.

OPEC erwartet 2016 erste Ansätze zur Stabilisierung des Öl-Markts

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) erwartet einem Bericht zufolge heuer erste Ansätze zur Stabilisierung des Öl-Markts. Im Jahr 2016 werde die treibende Kraft das Angebot sein, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Bericht. "Es wird auch das Jahr sein, in dem die Wiederherstellung des Gleichgewichts beginnt."

Chinas oberster Börsenaufseher bietet Rücktritt an

Der Chef der chinesischen Börsenaufsicht hat Insidern zufolge angesichts der anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten seinen Rücktritt angeboten. Der 57-jährige Xiao Gang wolle seinen Platz an der Spitze der China Securities Regulatory Commission (CSRC) räumen, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Ex-Immofinanz-Chef Petrikovics will Spital statt Gefängnis

Spital statt Vollzug: Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics, der Anfang Jänner eine im April 2013 über ihn verhängte sechsjährige Freiheitsstrafe antreten hätte sollen, macht Vollzugsuntauglichkeit geltend. Seinem Anwalt zufolge befindet er sich in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus.

US-Bank: Förderstaaten müssen wegen Ölpreisverfall Tafelsilber verkaufen

Der anhaltende Ölpreisverfall zwingt die Förderstaaten nach Einschätzung von JP Morgan zu massiven Verkäufen ihres Tafelsilbers. Zur Stabilisierung ihrer Haushalte würden die Länder im laufenden Jahr weltweit Vermögenswerte für insgesamt 240 Mrd. Dollar (219,9 Mrd. Euro) auf den Markt werfen, prognostizierte die US-Bank am Montag. Größtenteils werde es sich dabei um Aktien und Anleihen handeln.

Zahl der Touristen stieg 2015 weltweit deutlich - Trotz Terrorgefahr

Trotz internationaler Konflikte und Terrorgefahren hat der Tourismus seinen Rekordkurs voriges Jahr fortgesetzt. Wie die UN-Tourismusorganisation (UNWTO) am Montag in Madrid mitteilte, stieg die Zahl der Auslandsurlauber 2015 gegenüber dem Jahr davor weltweit um 4,4 Prozent auf fast 1,2 Milliarden. Damit habe die Reisebranche schon das sechste Jahr in Folge ein Wachstum von über 4 Prozent erzielt.

Renault mit 2015 Rekordsatz - Abgasskandal drückt Aktienkurs

Beim Absatz konnte der französische Autokonzern zwar glänzen: Mehr als doppelt so stark wie der Weltmarkt fällt das Wachstum aus. 2016 ist ein weiteres Plus angepeilt. Offen ist noch eine Stellungnahme zu den Abgaswerten, die vorige Woche die Aktie auf Talfahrt geschickt hat.

Adidas hat einen neuen Teamchef: Aktie geht durch die Decke

Kasper Rorsted wechselt das Team, der Ex-Vorstandsvorsitzende von Henkel wird nun zum Teamchef des Sportartikel-Herstellers Adidas. Deren Aktionäre sind begeistert, die Adidas-Aktie verzeichnet den größten Kurssprung seit sieben Jahren.

Kurznachrichtendienst Whatsapp schafft Bezahlmodell ab

Der Nachrichtendienst Whatsapp kostet in Zukunft nichts mehr: Die ohnehin niedrige Abo-Gebühr von einem US-Dollar pro Jahr sei eine Hürde für die vielen Nutzer ohne Bank- oder Kreditkarten, sagt Mitbegründer und Firmenchef Jan Koum.


Dutzende Großinvestoren verklagen VW auf Schadenersatz

Der Volkswagen-Konzern wird im Zuge des Abgasskandals überhäuft mit Schadenersatzklagen. Neben Dutzenden Großinvestoren haben auch tausende Privatanleger den Gang zu Gericht eingeschlagen. Die Deutsche Finanzaufsicht BaFin wird nun länger als geplant ermitteln.

Deutschland, Großbritannien wollen Bankenkapitalregeln überarbeiten

Bei den Kapitalvorschriften für Banken wird offenbar nachjustiert. Kleinere Institute sollen davon profiteren, weil sie der stärker belastet seien.

World Economic Forum 2016: Teilnehmer und Live-Stream

Angela Merkel kommt zwar nicht zur 46. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums, dafür aber viele andere hochrangige Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft. Format.at bietet die Teilnehmerliste zum Download an, sowie einen Live-Stream von den spannendsten Debatten.

Netflix-Chef Reed Hastings: "Für lokale Sender bleibt genug Platz"

Der Online-Dienst Netflix kündigte jüngst auf einen Schlag den Start in 130 weiteren Ländern an und hat jetzt eine globale Reichweite - nur China fehlt als großer Markt. Netflix-Chef Reed Hastings (55) sprach am Rande der Internet-Konferenz DLD in München mit der Deutschen Presse-Agentur über den Wandel des Geschäfts.

Irans Rückkehr auf den Ölmarkt: Die Folgen für den Ölpreis

Der Iran hat nach Venezuela, Saudi-Arabien und Kanada die viertgrößten Ölreserven der Welt. Derzeit fördert die Islamische Republik 2,8 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag. Zum Ende der Sanktionen kündigt der Iran eine Erhöhung um 500.000 Barrel an. Die wichtigsten Fragen und Antworten, was das Comeback des Iran für den Öl-Weltmarkt bedeutet.

Umfrage zu VW: Das Vertrauen ist massiv erschüttert

Eine neue Umfrage zeigt das Imagetief der Marke VW nach dem Auffliegen der Abgasmanipulationen. Die Bereitschaft, VW weiterzuempfehlen oder als nächstes Auto wieder einen VW zu kaufen ist auf einen Tiefstand gesunken.

Europäer skeptisch gegenüber "Big Data" eingestellt

51 Prozent sehen laut Umfrage in der Analyse von digitalen Daten aus digitalen Diensten mehr Nach- als Vorteile. Neun von Zehn Befragten stemmt sich vor allem gegen die Weitergabe von Daten an Dritte.

Oxfam-Report: 62 Reichste besitzen so viel wie die Hälfte aller Menschen

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst dramatisch: Einem Report der internationalen Entwicklungsorganisation Oxfam zufolge besitzen die 62 reichsten Menschen der Welt zusammen so viel wie die 3,5 Milliarden ärmsten Menschen. Die Organisation fordert von der Politik Maßnahmen, Steueroasen auszutrocknen und Kapitalgewinne ausreichend zu besteuern.

Chef der chinesischen Börsenaufsicht vor dem Abgang

Insidern zufolge soll der oberste Börsenaufseher China seinen Rücktritt angeboten haben. Xiao gilt als Vater des Stopp-Mechanismus bei großen Verlusten.

Verkehrschaos wegen Uber in Budapest

Ein Taxi-Protest gegen Uber hat in Budapest am Montag den Verkehr fast lahm gelegt. Die Taxifahrer fordern das Verbot des privaten US-Fahrdienstes.

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