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Artikel vom Freitag, 15. Januar 2016

Tschechien meldet Tourismus-Rekord

Tschechien hat 2015 108 Mrd. Kronen (4 Mrd. Euro) an Tourismuseinnahmen erzielt - so viel wie nie zuvor. Der Anteil der Branche am Bruttoinlandprodukt sei auf 3 Prozent gestiegen, teilte die Vizeministerin für regionale Entwicklung, Klara Dostalova, laut Medienberichten vom Freitag mit.

Goldman zahlt im Streit um Hypothekenpapiere 5 Mrd Dollar

Die US-Großbank Goldman Sachs zahlt rund fünf Milliarden Dollar zur Beilegung von Zivil-Klagen im Streit um den Verkauf hypothekenbesicherter Wertpapiere (RMBS). Dabei gehe es um Vorgänge aus den Jahren 2005 bis 2007, teilte das Geldhaus am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit.

Ford plant Werk für 350.000 Fahrzeuge in Mexiko

Ford plant Insidern zufolge den Bau eines neuen Werks in Mexiko. Dort sollten pro Jahr 350.000 Fahrzeuge gebaut werden können, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ford rechne mit Investitionen im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar. Standort solle der Bundesstaat San Luis Potosi in Zentralmexiko sein. Ford wolle das Vorhaben noch im ersten Quartal bekanntgeben. Der Konzern wollte sich nicht zu den Angaben äußern.

Chinesische Haier vor Kauf von GE-Hausgeräte-Sparte

Der chinesische Elektrokonzern Haier steht einem Zeitungsbericht zufolge unmittelbar vor dem Kauf der Hausgerätesparte des US-Mischkonzerns General Electric (GE). Dabei geht es um ein Volumen von mehr als vier Milliarden Dollar, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Das Geschäft könnte möglicherweise am Freitag bekanntgegeben werden. Eine Haier-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab, bei GE war zunächst niemand zu erreichen.

Chinas Banken vergeben weniger Kredite an Unternehmen

Die chinesischen Banken haben im Dezember weniger neue Kredite vergeben. Sie reichten Darlehen in Höhe von rund 598 Milliarden Yuan (rund 83 Milliarden Euro) aus - weniger als erwartet und als in den Vormonaten, wie aus den am Freitag von der Zentralbank veröffentlichten Daten hervorgeht.

Wettbewerb setzt chinesischem Handykonzern Xiaomi zu

Die scharfe Konkurrenz auf dem Smartphone-Markt hat dem chinesischen Branchenprimus Xiaomi stärker als erwartet zugesetzt. Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen nach Informationen vom Freitag mehr als 70 Millionen Handys aus. Damit verfehlte Xiaomi die eigene Prognose von 80 bis 100 Millionen Geräten deutlich. Die Zahlen bestätigen die Einschätzung von Experten, dass das Wachstumspotenzial des Smartphone-Markts in der Volksrepublik allmählich ausgereizt ist. Angesichts des Wettbewerbs durch etablierte asiatische Firmen wie Lenovo und Huawei auf dem Heimatmarkt expandierte Xiaomi jüngst nach Indien und Brasilien. Dort kämpft der Konzern allerdings mit Patentproblemen.

Juncker: Ohne Reisefreiheit in EU macht Euro keinen Sinn

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat im Falle der Wiedereinführung nationaler Grenzkontrollen vor den Folgen für den Euroraum gewarnt. "Ohne Reisefreiheit macht der Euro keinen Sinn", sagte Juncker am Freitag in Brüssel. Es gebe einen engen Zusammenhang zwischen dem Währungsraum und der Reisefreiheit, mahnte Juncker in eindringlichen Worten. "Wer Schengen killt, wird im Endeffekt den Binnenmarkt zu Grabe tragen." Sollte der Binnenmarkt scheitern, dürfte die Arbeitslosigkeit in die Höhe schnellen.

Talfahrt von Volkswagen in Europa geht weiter

Volkswagen verliert im Abgasskandal in Europa weiter an Boden. Während die Pkw-Nachfrage in der EU im Dezember um fast 17 Prozent und damit so stark wie seit langem nicht mehr zulegte, wuchs der Absatz des Wolfsburger Autokonzerns nur um rund fünf Prozent.

Südtiroler Transportunternehmen Fercam erzielte 2015 Rekordumsatz

Das Südtiroler Transport- und Logistikunternehmen Fercam feiert ein goldenes Jahr 2015. Der Umsatz sei um 12,5 Prozent auf knapp 600 Mio. Euro gestiegen, teilte die Bozner Gruppe mit. Das ist ein Rekord in der bisherigen Firmengeschichte.

Europas Leitbörsen im Frühhandel tiefer

Die europäischen Leitbörsen haben am Freitag tiefer eröffnet. Eine Erholung von den deutlichen Verlusten vom Vortag ist damit vorerst nicht in Sicht.

"Licht ins Dunkel"-Erfinder Kurt Bergmann gestorben

Der frühere ÖVP-Politiker und ORF-Manager Kurt Bergmann ist Freitagnacht im 81. Lebensjahr nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Dies berichtete Bergmanns Familie der APA. Bergmann absolvierte eine langjährige Karriere in Politik sowie ORF und meldete sich auch im Ruhestand immer wieder zu Wort. Einem breiten Publikum wurde er als "Vater" der ORF-Hilfsaktion "Licht ins Dunkel" bekannt.

Teakholz-Plantage der TEAK HOLZ INTERNATIONAL AG

Teak Holz zieht Sanierungsplan zurück - jetzt Konkursverfahren

Der an der Börse Wien notierte Platagenbetreiber hat seinen Sanierungsplan zurückgezogen. Die geordnete Verwertung des schuldnerischen Vermögens wird vom Masseverwalter fortgesetzt. Teak Holz hatte Anfang September Insolvenz angemeldet.

Wiener Börse (Eröffnung) - ATX am Vormittag leicht im Minus

Die Wiener Börse hat sich am Freitag im Frühhandel leicht im Minus präsentiert. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.167,23 Punkten nach 2.169,90 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 2,67 Punkten bzw. 0,12 Prozent.

Mitterlehner und OMV-Chef Seele Anfang Februar in Moskau

Weil Russlands Vizepremier Dmitrij Kosak wegen der EU-Sanktionen nicht nach Österreich einreisen darf, werden Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und OMV-Chef Rainer Seele die Sanktionen umgehen und Kosak am 2. Februar in Moskau treffen. Das berichten "Die Presse" und der "Kurier" am Freitag.

Ein Jahr danach: Das bedeutet der "Frankenschock" für die Schweiz

Die massive Aufwertung des Schweizer Franken nach der Aufhebung der Euro-Mindestgrenze vor einem Jahr schadete vor allem der Exportwirtschaft, rund 10.000 Menschen verloren ihren Job. Im Gegenzug wurde Einkaufen für die Schweizer jedoch deutlich günstiger - vor allem im Ausland.

Weniger europäische Staatschefs am Weltwirtschaftsforum in Davos

Griechenland-Krise, Konflikt in der Ukraine, Atomverhandlungen mit dem Iran: In den vergangenen zwei Jahren nutzten die Staats- und Regierungschefs der großen EU-Länder das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos für ihre Notfall-Diplomatie. In diesem Jahr ist die Gästeliste der europäischen Spitzenpolitiker etwas kürzer.

Baukosten für Wohnhaus- und Siedlungsbau stiegen 2015 um 1,6 Prozent

Die Baukosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau sind im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,6 Prozent gestiegen. Der Kostenanstieg fiel damit etwas stärker aus als im Jahr davor. 2014 betrug der Anstieg 1,1 Prozent. Dagegen kam es im Vorjahr in den beiden Tiefbausparten zu stärkeren Preisrückgängen, hat die Statistik Austria berechnet.

Netflix schränkt Zugang zu Programm aus anderen Ländern ein

Netflix schränkt für seine Nutzer den Zugang zu Filmen und Serien aus anderen Ländern ein. Der Online-Videodienst muss die Rechte für Sendungen für verschiedene Regionen einzeln aushandeln, deshalb unterscheidet sich das Angebot zum Teil erheblich von Land zu Land. Einige Kunden umgehen das zum Beispiel mithilfe von VPN-Diensten, die Netflix vorgaukeln, dass der Nutzer aus einem anderen kommt.

Sieg vor Gericht: Italienerin tauscht 15 Millionen Lire in Euro um

Die Italierin Viola Colombo kaufte auf eBay eine alte Kommode, in deren Schublade sie 15 Millionen italienische Lire fand. Die italienische Zentralbank verweigerte ihr den Umtausch in Euro, nun bekam sie vor Gericht Recht. Rund 1,3 Milliarden Lire sind in Italien noch im Umlauf.

Strom-Pools und Effizienz-Netzwerke sind bares Geld wert

"Virtuelle Kraftwerke" kommen verstärkt in Mode. Immer mehr Industrie- und Gewerbebetriebe bündeln in "Power Pools" Stromangebot- und -nachfrage oder schließen sich Effizienz-Netzwerken an, um ihren Energieverbrauch zu senken. Durch solche Pools kann jedes Unternehmen profitieren, so die hier tätige Verbund Solutions. Der deutsche Energie-Contractor Getec sieht 10 bis 30 Prozent Einsparpotenzial.

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