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Artikel vom Freitag, 15. Januar 2016

Strabag vor dem Kauf von Bilfingers Immo-Geschäft

Der österreichische Baukonzern Strabag will seine Immobilienverwaltung stärken. Vom Konkurrenten Bilfinger soll die Gebäudedienstleistungssparte übernommen werden. Das Kartellrecht wird wegen stark fragmentierten Marktes nicht als Hindernis gesehen.

Regierungschef: Ölpreisverfall setzt russisches Budget unter Druck

Der Absturz des Ölpreises setzt das Budget der Rohstoffmacht Russland immer stärker unter Druck. "Die dramatische Bewegung des Ölpreises, die wir in den vergangenen Wochen beobachtet haben, stellt ein ernsthaftes Risiko für die Einhaltung des Etats dar", warnte Regierungschef Dmitri Medwedew am Freitag in Moskau.

Blackrock verdiente im Quartal weniger als erwartet

Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat in dem von Marktturbulenzen geprägten abgelaufenen vierten Quartal weniger verdient als erwartet. Im Zuge des raueren Börsenumfelds steckten Kunden mit netto knapp 54 Mrd. Dollar (knapp 50 Mrd. Euro) deutlich weniger in langfristig ausgerichtete Blackrock-Investitionen, wie der US-Konzern am Freitag mitteilte.

Citigroup fährt 17 Milliarden Dollar Gewinn ein

Der jahrelange Umbau bei der US-Bank Citigroup trägt Früchte. Das Unternehmen hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr auf gut 17 Milliarden Dollar ausgebaut, wie die drittgrößte amerikanische Bank am Freitag mitteilte. "Das ist der höchste Gewinn seit 2006", erklärte Citi-Chef Michael Corbat.

Fünf Staaten bei EU-Bankenabwicklungsrichtlinie säumig

Fünf EU-Staaten sind bei der Umsetzung der Bankenabwicklungsrichtlinie (BRRD) noch säumig. Nach dem EU-Finanzministerrat am Freitag in Brüssel sagte der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, es handle sich um Belgien, Schweden, Slowenien, Polen und Zypern. Die anderen hätten zumindest teilweise bereits die Umsetzung notifiziert.

Bank Austria: Steuerreform und billiges Öl stärken Binnennachfrage

Bereits zu Beginn des Jahres 2016 ist nach Einschätzung der Ökonomen der Bank Austria eine Konjunkturauffrischung zu erwarten. "Wir rechnen mit einem Wirtschaftswachstum zu Jahresbeginn von bis zu 0,5 Prozent zum Vorquartal", sagt Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer im aktuellen "Konjunkturindikator". Für das Gesamtjahr wird ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent erwartet.

Sicher im Urlaub: Eine App informiert über Reisewarnungen

Die jüngsten Terroranschläge in Ägypten und der Türkei sorgen für Unsicherheit unter Urlaubern: In welche Länder kann man überhaupt noch reisen? Die App "Auslandsservice" des Außenministeriums hilft hier mit Reisewarnungen auf dem Smartphone.

Ölpreise unter 30 Dollar

Die Ölpreise sind am Freitag noch weiter in den Keller gerauscht. Grund dafür waren Spekulationen über eine Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran schon am kommenden Montag. Die Preise für die US-Sorte WTI und für das Nordsee-Öl Brent fielen jeweils unter 30 Dollar (27,5 Euro).

Ein Jahr nach dem Frankenschock: Franken bewegt sich kaum

Vor einem Jahr wirbelte die SNB mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses die Märkte durcheinander. Ein Jahr später leidet die Exportwirtschaft ebenso wie die österreichischen Häuslbauer. Doch was sagen Experten zur Zukunft des Schweizer Franken?

WKÖ warnt vor falschen Finanzpolizisten

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) warnt vor Trickbetrügern: Die Täter würden sich vor Geschäften als Finanzpolizisten ausgeben und von Konsumenten unmittelbar nach dem Einkauf Rechnungen verlangen. Wenn diese nicht vorgelegt werden können, versuchen sie von den Kunden eine "Strafe" von 100 Euro und mehr zu kassieren.

Tourismus - Ägyptischer Botschafter: Überall kann etwas passieren

Die jüngsten Terrorattacken in Paris und Istanbul, aber auch der Anschlag im ägyptischen Hurghada mit zwei verletzten Österreichern verunsichern Touristen. Ägypten ist um Beruhigung bemüht. Passieren kann überall etwas, sagte der ägyptische Botschafter in Österreich am Freitag bei der Wiener Ferienmesse. Die Sicherheitsmaßnahmen in seinem Land werden aber verschärft.

Schwache China-Daten setzen Kupfer erneut zu

Aus Furcht vor einer schwächelnden Nachfrage haben sich am Freitag weitere Anleger aus dem Kupfer -Markt zurückgezogen. Das vor allem in der Bauindustrie verwendete Metall verbilligte sich um 1,1 Prozent auf 4367 Dollar je Tonne und lag damit nur etwa 30 Dollar über seinem Sechseinhalb-Jahres-Tief vom Vortag.

Umsatz von Zalando-Wettbewerber Asos legt im Weihnachtsgeschäft zu

Der britische Online-Modehändler Asos hat im Weihnachtsgeschäft einen Umsatzsprung hingelegt. Dank der gestiegenen Nachfrage in den USA und Europa seien die Erlöse von September bis Dezember um 22 Prozent angezogen, teilte der Zalando -Rivale am Freitag mit. Am Markt war nach den Zahlen des aufstrebenden Wettbewerbers Boohoo ein stärkeres Plus erwartet worden. Die Asos-Aktie fiel nach den jüngsten Aufschlägen mehr als drei Prozent. Im Sog gab das Zalando-Papier erneut nach und büßte 1,7 Prozent ein.

Wiener Lobautunnel: Asfinag hält am Projekt und Zeitplan fest

Der geplante Lobautunnel als Teil der Nordostumfahrung S1 hat sich nach der Neuauflage der rot-grünen Wiener Stadtregierung zum Zankapfel entwickelt. Die SPÖ will den Tunnel, die Grünen sind dagegen. Die Autobahngesellschaft Asfinag hält unterdessen an Projekt und Zeitplan fest, wie am Freitag vor Journalisten betont wurde. Eine Alternativenprüfung würde bis zu 40 Millionen Euro kosten.

Juncker will Bankrisiken in EU-Einlagensicherung berücksichtigen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will die Risiken einer Bank bei den Beiträgen für die geplante EU-Einlagensicherung berücksichtigen. "Wir werden sehr genau darauf achten, dass die Risikobelastung oder Minderbelastung, die die einzelnen Institute darstellen, einen Widerhall finden in den den Einlagensicherungsregeln", sagte Juncker am Freitag in Brüssel.

Die Aufgaben von Minister Klug und Staatssekretärin Steßl

Was Infrastrukturminister Klug und Staatssekretärin Steßl jetzt bewegen müssen

Gerald Klug übernimmt das Infrastrukturministerium von Alois Stöger und damit eine viel größere Verantwortung im Land, als er sie als Verteidigungsminister inne hatte. Den Digital-Bereich übernimmt Kanzleramts-Staatssekretärin Sonja Steßl. Meinungen aus der Wirtschaft zu den wichtigsten Agenden des neuen Ministers und der Staatssekretärin von Siemens-General Hesoun, IV-Vize Koren, Telekom CEO Plater und weiteren Experten.

Rupprechter verstärkt Qualitätsmarketing für Agrar- und Umweltexporte

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) will die heimischen Exporte im Bereich Landwirtschaft, Lebensmittel, Holzwirtschaft und Umwelttechnologien ankurbeln und dazu international noch stärker als bisher auf "österreichische Spitzenleistungen" in diesen Sektoren hinweisen. Im Rahmen der Grünen Woche in Berlin stellte er dazu heute die Initiative "Best of Austria" vor.

Telekom - Anklagen in Causa ÖVP-Graz rechtswirksam

Die im Dezember erhobene Anklage der Staatsanwaltschaft Wien u.a. gegen den NR-Abgeordneten Bernd Schönegger, Ex-Telekom-Chef Rudolf Fischer und Ex-Telekom-Manager Michael Fischer wegen Parteienfinanzierungs-Vorwürfe rund um die Grazer Gemeinderatswahl 2008 ist rechtswirksam. Die Einsprüche von drei der insgesamt sechs Angeklagten wurden zurückgezogen, berichtete das Magazin "News".

Arbeitslosigkeit: Schweres Erbe für Neo-Sozialminister Alois Stöger

Jetzt ist es offiziell: Sozialminister Rudolf Hundstorfer geht für die SPÖ ins Rennen um die Hofburg. Sein prestigeträchtiges Ressort bekommt der bisherige Infrastrukturminister Alois Stöger. Auf ihn wartet mit der Rekordarbeitslosigkeit ein schweres Erbe.

BHP Billiton schreibt US-Schiefergasanlagen für 7,2 Mrd. Dollar ab

Wegen des drastischen Ölpreisverfalls schreibt der Rohstoffriese BHP Billiton weitere Schiefergas-Anlagen in den USA ab. Das Unternehmen müsse 7,2 Mrd. Dollar (6,6 Mrd. Euro) vor Steuern abschreiben, weil seine Anlagen unter den Folgen des Preisverfalls für Öl und Schiefergas litten, teilte BHP Billiton am Freitag mit. Nach Steuern bedeute dies einen Verlust von 4,9 Mrd. Dollar.

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