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Artikel vom Dienstag, 29. September 2015

Dieselgate kostet dem VW-Konzern bis zu 47 Milliarden Euro

Die Kosten des Dieselgate-Skandals werden inzwischen auf 47 Millionen Euro geschätzt. Der Volkswagen-Konzern hat nun eine erste Rückruf-Welle für von der Abgas-Affäre betroffene Autos gestartet. Fünf Millionen VW müssen in die Werkstatt, in Österreich müssen 363.400 Wagen nachgebessert werden. VW hat einem Bericht zufolge ein Dutzend Entwickler und Manager beurlaubt. Das Aufsichtsratpräsidium trifft heute zu einem erneuten Krisentreffen zusammen.

Apple veröffentlichte neue Details zum Datenschutz

Apple veröffentlichte neue Details zum Datenschutz

Apple setzt auf breiter Front nach dem Zufallsprinzip erzeugte Gerätekennungen ein, um die Privatsphäre der Nutzer seiner Online-Dienste zu sichern. So sei etwa die Karten-App so ausgerichtet, dass keine Bewegungsprofile entstehen, erläuterte Apple am Dienstag auf einer neuen Website zum Datenschutz.

Ryanair-Chef will Kooperation mit großen Airlines auf Mittelstrecke

Ryanair-Chef will Kooperation mit großen Airlines auf Mittelstrecke

Der Chef der Billigfluglinie Ryanair, Michael O'Leary, hat die großen Fluggesellschaften zur Kooperation mit der günstigen Konkurrenz auf Mittelstreckenverbindungen aufgefordert.

Metaller-KV - Gewerkschaften stellen Ultimatum bis Freitag

Metaller-KV: Gewerkschaften stellen Ultimatum bis Freitag

Die Gewerkschaften erhöhen den Druck bei den Kollektivvertragsverhandlungen mit der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI). Nachdem die Arbeitgeber die Gespräche bereits vor der ersten Verhandlungsrunde unterbrochen haben, stellten ihnen heute die Arbeitnehmer ein Ultimatum: Bis diesen Freitag neun Uhr muss fix sein, dass die Industrie die Verhandlungen, wie geplant, am Montag beginnt.

Aufräumen in der FIFA: Schweiz liefert Ex-Funktionär aus

Der Ex-Präsident des costa-ricanischen Fußballverbandes und frühere FIFA-Funktionär Eduardo Li steht vor der Auslieferung in die USA. Er ist einer von sechs ehemaligen FIFA-Funktionären, die Ende Mai vor dem FIFA-Kongress in der Schweiz verhaftet wurden.

Einigung auf Börsensteuer verzögert sich weiter

Einigung auf Börsensteuer verzögert sich weiter

Die Einigung auf die Einführung einer Börsensteuer in elf Euro-Ländern lässt Insidern zufolge weiter auf sich warten. Anders als bisher vorgesehen werde das Thema nicht beim Treffen der Euro- und EU-Finanzminister Anfang kommender Woche in Luxemburg diskutiert, sagten mit der Sache vertraute EU-Vertreter.

Sammelklage gegen Nestle, Hershey's und Mars wegen Kinderarbeit

Sammelklage gegen Nestle, Hershey's und Mars wegen Kinderarbeit

Die auf Konsumentenschutz-Sammelklagen spezialisierte US-Kanzlei Hagens Berman nimmt die Schokoladenproduzenten Nestle, Hershey's und Mars ins Visier. Gegen die Firmen seien Sammelklagen in Kalifornien eingereicht worden, teilt die Kanzlei am Dienstag auf ihrer Internetseite mit.

Wifo-Chef Aiginger: "Weitere Reformen nötig, sonst bleiben wir auf Kriechspur"

Wifo-Chef Aiginger: "Weitere Reformen nötig, sonst bleiben wir auf Kriechspur"

Die heimische Wirtschaftspolitik sollte weitere Reformen vornehmen, "sonst bleiben wir auf der Kriechspur", verlangte Wifo-Chef Karl Aiginger am Dienstag angesichts der weiter nur schaumgebremsten Konjunkturprognosen. Nur wenn die Wirtschaft wieder stärker wachse, werde auch die - nächstes Jahr auf fast 10 Prozent steigende - Arbeitslosigkeit sinken.

Privatisierung der Sonnentherme Lutzmannsburg vorerst gescheitert

Privatisierung der Sonnentherme Lutzmannsburg vorerst gescheitert

Die Privatisierung der Sonnentherme Lutzmannsburg im Burgenland ist vorerst gescheitert. Die Landesregierung habe "beschlossen, das Angebot der spanischen Investorengruppe nicht anzunehmen", erklärte Wirtschaftslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ) am Dienstag nach einer Regierungsklausur in Eisenstadt.

Scout24 macht sich bereit für den Börsengang

Scout24 macht sich bereit für den Börsengang

Der deutsche Internet-Kleinanzeigenbetreiber Scout24 ist auf Kurs für seinen Börsengang. Das Unternehmen engte die Preisspanne für die angebotenen Aktien auf 29,50 bis 31 Euro ein, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag zur Nachrichtenagentur Reuters sagten. Bisher hatte Scout24 eine Spanne von 26,50 bis 33 Euro je Stück genannt.

Ikea bestätigt Interesse an Standort in Lustenau

Ikea bestätigt Interesse an Standort in Lustenau

Ikea hat am Dienstag Gespräche über einen Standort in Lustenau in Vorarlberg bestätigt. Allerdings seien "noch sehr viele Dinge zu klären", räumte Pressesprecherin Barbara Riedl auf APA-Anfrage ein. "Der Ball liegt da nicht bei uns." Auch Bürgermeister Kurt Fischer (ÖVP) hatte zuvor gegenüber ORF Vorarlberg über "intensive" Verhandlungen mit dem schwedischen Möbelkonzern gesprochen.

Japan Tobacco kauft um 5 Mrd. Dollar Markenrechte von Reynolds

Japan Tobacco kauft um 5 Mrd. Dollar Markenrechte von Reynolds

Der US-Zigarettenhersteller Reynolds verkauft den überwiegenden Teil der Rechte an der Zigarettenmarke Natural American Spirit um rund 5 Mrd. Dollar (4,5 Mrd. Euro) an den Rivalen Japan Tobacco (JT), zu dem auch der ehemalige österreichische Monopolist Austria Tabak gehört.

Axel Springer übernimmt Business Insider

Axel Springer übernimmt Business Insider

Der deutsche Axel Springer Verlag setzt seine Einkaufstour im englischsprachigen Raum fort und übernimmt das US-Wirtschafts- und Nachrichtenportal Business Insider. Eine verbindliche Vereinbarung zum Erwerb von rund 88 Prozent der Anteile um 343 Mio. Dollar (307 Mio. Euro) an dem US-Unternehmen sei am Dienstag geschlossen worden, teilte Springer mit.

Alles außer normal: Auslaufmodell Kleinfamilie

Alles außer normal: Vater, Mutter, Sohn und Tochter - das Ideal der Kleinfamilie wird immer öfter von alternativen Familienformen abgelöst. Patchworking ist der Modebegriff des Jahrzehnts. Individualismus prägt die Kultur. Das Kleinfamilien-Ideal bröckelt.

VW-Dieselskandal: 700.000 Seat betroffen

VW-Dieselskandal: 700.000 Seat betroffen

Vom Abgasskandal beim deutschen Autohersteller Volkswagen sind auch etwa 700.000 Fahrzeuge von Seat betroffen. Diese Zahl nannte ein Sprecher der spanischen Konzerntochter am Dienstag. Um welche Modelle genau es geht, sagte er nicht. Am Montag war bekannt geworden, dass 2,1 Millionen Audi und 1,2 Millionen Skoda mit der Software zum Manipulieren der Abgaswerte ausgerüstet sind.

Neue Konjunkturdaten lassen neuerlich Zweifel an einer weltweiten Erholung der Wirtschaft aufkommen.

Der große Knick: Droht eine weltweite Rezession?

Die Furcht vor einem neuen Konjunkturabschwung ist zurück. Der Dax ist auf einem neuen 10-Monatstief, Rohstoffpreise wie Öl und Platin brechen ein. Warum die Angst vor einer weltweiten Rezession zurück ist und wie Experten die Lage einschätzen.

Österreicher mit mehr Geldvermögen als Deutsche - Ungleichheit wächst

Österreicher mit mehr Geldvermögen als Deutsche

Die Österreicher haben mehr Geldvermögen als die Deutschen, geht aus dem Allianz Global Wealth Report für das Jahr 2014 hervor. Demnach liegt Österreich beim Netto-Geldvermögen im Vergleich zum Jahr davor unverändert auf dem 17. Platz, während Deutschland vom 16. auf den 18. Rang abgerutscht ist.

VW fliegt wegen "Dieselgate" aus Nachhaltigkeitsindex

Die Manipulation von Diesel-Abgastests in den USA kostet Volkswagen die Mitgliedschaft in mehreren Auswahlindizes für ökologisch, sozial-gesellschaftlich und in der Unternehmensführung vorbildliche Firmen. Der Wolfsburger Autobauer müsse wegen "Dieselgate" sämtliche Dow Jones Sustainability Indizes verlassen, teilte der Index-Anbieter S&P Dow Jones Indices am Dienstag mit.

Weltweite private Geldvermögen kletterten auf Rekordhöhe

Weltweite private Geldvermögen kletterten auf Rekordhöhe

Die Menschen rund um den Globus sind so reich wie nie - allerdings ist das Vermögen ungleich verteilt. Nach einer Untersuchung des Versicherungskonzerns Allianz stieg das globale Brutto-Geldvermögen der privaten Haushalte im vergangenen Jahr um 7,1 Prozent auf den Rekordwert von 136 Billionen Euro.

Ade, Schweiz: Ausverkauf an der Züricher Börse

An der Schweizer Börse herrscht Ausverkaufsstimmung. Die Anleger sind sehr vorsichtig und meiden Risiken.

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